Protzk von Wolffenberch, Wilhalm und Stephan die Mawttner von Chatzenperg und ihre Hausfrauen und Erben verkaufen an Hr. Otto, des Hl. Römischen Reichs Erzkämmerer und Kurfürst [von Brandenburg], H. von Bayern, und an die Brüder Stephan, Friedrich und Johann, H. von Bayern, allen von ihrem verstorbenen Oheim Hr. Sweikker dem Tuschel geerbten Besitz, nämlich die Feste Saldenaw mit aller Zugehörung, soweit nicht davon ihr Oheim für sein Seelenheil und andere Leute mit Urk. Legate gemacht hat, die Festen Perkchaim und Pering mit aller Zugehörung, allen Besitz jenseits der Tvnaw, alle ererbte Mann- und Lehenschaft sowie Eigenleute, desgleichen Haus und Hof zu Pazzaw mit Zugehörung, ausgenommen die Legate des Tuschel nach Pazzwa, um. 1 200 Pfund Regensburger Pfennig, von denen 600 Pfund bereits bezahlt wurden und die restlichen 600 Pfund zur kommenden Lichtmeß fällig sind. - S 1-3: A 1-3, S 4: Hr. Jorg der Ahmaier von Ried. - SBZ: Hr. Hanns von Abensperch, Hr. Jorg der Waldekker, Viztum in Bayern.
Vollständigen Titel anzeigen
Protzk von Wolffenberch, Wilhalm und Stephan die Mawttner von Chatzenperg und ihre Hausfrauen und Erben verkaufen an Hr. Otto, des Hl. Römischen Reichs Erzkämmerer und Kurfürst [von Brandenburg], H. von Bayern, und an die Brüder Stephan, Friedrich und Johann, H. von Bayern, allen von ihrem verstorbenen Oheim Hr. Sweikker dem Tuschel geerbten Besitz, nämlich die Feste Saldenaw mit aller Zugehörung, soweit nicht davon ihr Oheim für sein Seelenheil und andere Leute mit Urk. Legate gemacht hat, die Festen Perkchaim und Pering mit aller Zugehörung, allen Besitz jenseits der Tvnaw, alle ererbte Mann- und Lehenschaft sowie Eigenleute, desgleichen Haus und Hof zu Pazzaw mit Zugehörung, ausgenommen die Legate des Tuschel nach Pazzwa, um. 1 200 Pfund Regensburger Pfennig, von denen 600 Pfund bereits bezahlt wurden und die restlichen 600 Pfund zur kommenden Lichtmeß fällig sind. - S 1-3: A 1-3, S 4: Hr. Jorg der Ahmaier von Ried. - SBZ: Hr. Hanns von Abensperch, Hr. Jorg der Waldekker, Viztum in Bayern.
Grafschaft Ortenburg Urkunden 259
Zusatzklassifikation: M
Grafschaft Ortenburg Urkunden
Grafschaft Ortenburg Urkunden >> 1251-1400
1378 Dezember 21
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: 4 SP (3 und 4 besch.)
Überlieferung: Ausfertigung
Literatur: Urkunden-Regest und weiterführende Literaturhinweise bei Friedrich Hausmann: Archiv der Grafen zu Ortenburg. Urkunden (in Tambach und München), Bd. 1: 1142-1400 (Bayerische Archivinventare 42), München 1984.
Originaldatierung: Datum ... an sand Thomas tag dez heiligen zwelfboten
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1378
Monat: Dezember
Tag: 21
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Überlieferung: Ausfertigung
Literatur: Urkunden-Regest und weiterführende Literaturhinweise bei Friedrich Hausmann: Archiv der Grafen zu Ortenburg. Urkunden (in Tambach und München), Bd. 1: 1142-1400 (Bayerische Archivinventare 42), München 1984.
Originaldatierung: Datum ... an sand Thomas tag dez heiligen zwelfboten
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1378
Monat: Dezember
Tag: 21
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:32 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs (Tektonik)
- 1 Abteilung I: Ältere Bestände (Tektonik)
- 1.5 Kleinere weltliche Territorien im bayerischen Reichskreis (Tektonik)
- Grafschaft Ortenburg (Tektonik)
- Grafschaft Ortenburg Urkunden (Bestand)
- 1251-1400 (Gliederung)