Silberkammer
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 21 Bü 447
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 21 Oberhofmarschallamt
Oberhofmarschallamt >> 25 Silberkammer
1695-1776
Anschaffung und Abgabe von Silbergeschirr, Umschmelzung alten Silbers und Bezahlung mit solchen.
1) Das vom Silberhändler Johann Michael Rauner zu Augsburg an den Hof gelieferte Silbergeschirr und Akkorde deswegen; 1707/47.
- Herstellung eines neuen Silberservice (Geschirr und Besteck) durch Michael Rauner unter Verwendung von Stuttgarter Altsilber; 1707.
- Ebenso, mit Empfang des württembergischen Altsilbers durch Johann Georg Gläsel im Namen Rauners; 1710-1714.
- Herstellung von zwei silbernen Marschallstäben durch Rauner; 1723.
- Lieferung von Silbergeschirr durch den Silberhändler Wilhelm Michael Rauner zu Augsburg an Herzog Karl Eugen; 1736-37.
- Extradition von Silbergeschirr und -besteck an Wilhelm Michael Rauner für die Herstellung des für die Hofhaltung der Herzogswitwe in Kirchheim bestimmten Tafelservice; 1739.
- Anschaffung von Silbergeschirr bei Silberhändler Rauner und Bezahlung mit Altsilber; 1745-1747.
1½) Umarbeitung und Ausbesserung goldener Service durch Hofgoldarbeiter Hübschmann; 1755/76.
2) Anschaffung neuer Silberservice unter Verwendung alter Silbergeschirre 1695/1734.
- Abgabe von Silbergeschirr von der Silber- an die Rentkammer, um es zur Fertigung eines neuen Service einschmelzen zu lassen; 18. Dezember 1695.
- Quittung des Kammerlakaien Andreas Riehl über die Abgabe von zwei Silbertellern zur Einschmelzung; 23. November 1719.
- Abgabe von Silbergeschirr und -besteck zur Einschmelzung und Umarbeitung an Hofgoldschmied Johann Martin Krieger, 1722-1727.
- Liquidation und Berechnung über das vorrätige, eingeschmolzene und verlorene Silber (Geschirr und Besteck) in Stuttgart und Ludwigsburg; 1722-1727.
- Herstellung eines neuen Silberservice (Geschirr und Besteck) aus württembergischen Altsilber durch Silberhändler Rauner in Augsburg; 1728-1729.
- Ebenso durch Hofgoldschmied Krieger; 1733.
- Verzeichnis des Silbergeschirrs, das durch den Silberhändler Johann Kaspar Kreidenmann aus Augsburg an das Oberhofmarschallamt geliefert wurde; 21. Juli 1734.
1) Das vom Silberhändler Johann Michael Rauner zu Augsburg an den Hof gelieferte Silbergeschirr und Akkorde deswegen; 1707/47.
- Herstellung eines neuen Silberservice (Geschirr und Besteck) durch Michael Rauner unter Verwendung von Stuttgarter Altsilber; 1707.
- Ebenso, mit Empfang des württembergischen Altsilbers durch Johann Georg Gläsel im Namen Rauners; 1710-1714.
- Herstellung von zwei silbernen Marschallstäben durch Rauner; 1723.
- Lieferung von Silbergeschirr durch den Silberhändler Wilhelm Michael Rauner zu Augsburg an Herzog Karl Eugen; 1736-37.
- Extradition von Silbergeschirr und -besteck an Wilhelm Michael Rauner für die Herstellung des für die Hofhaltung der Herzogswitwe in Kirchheim bestimmten Tafelservice; 1739.
- Anschaffung von Silbergeschirr bei Silberhändler Rauner und Bezahlung mit Altsilber; 1745-1747.
1½) Umarbeitung und Ausbesserung goldener Service durch Hofgoldarbeiter Hübschmann; 1755/76.
2) Anschaffung neuer Silberservice unter Verwendung alter Silbergeschirre 1695/1734.
- Abgabe von Silbergeschirr von der Silber- an die Rentkammer, um es zur Fertigung eines neuen Service einschmelzen zu lassen; 18. Dezember 1695.
- Quittung des Kammerlakaien Andreas Riehl über die Abgabe von zwei Silbertellern zur Einschmelzung; 23. November 1719.
- Abgabe von Silbergeschirr und -besteck zur Einschmelzung und Umarbeitung an Hofgoldschmied Johann Martin Krieger, 1722-1727.
- Liquidation und Berechnung über das vorrätige, eingeschmolzene und verlorene Silber (Geschirr und Besteck) in Stuttgart und Ludwigsburg; 1722-1727.
- Herstellung eines neuen Silberservice (Geschirr und Besteck) aus württembergischen Altsilber durch Silberhändler Rauner in Augsburg; 1728-1729.
- Ebenso durch Hofgoldschmied Krieger; 1733.
- Verzeichnis des Silbergeschirrs, das durch den Silberhändler Johann Kaspar Kreidenmann aus Augsburg an das Oberhofmarschallamt geliefert wurde; 21. Juli 1734.
1 Büschel
Archivale
Hübschmann, Johann Erdmann; Hofgoldmeister
Kreidenmann, Johann Kaspar; Juwelier, Augsburg
Krieger, Johann Martin; Goldschmied
Rauner, Wilhelm Michael; Goldschmied, Augsburg
Riehl, Andreas; Kammerlakai
Augsburg A
Akkorde
Silbergeschirr
Silberkammer
Württembergische Kunstkammer; Besteck
Württembergische Kunstkammer; Edles Metall
Württembergische Kunstkammer; Geschirr
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ