Kleines Kopiar des Stifts St. Johann in Osnabrück aus dem 15./16. Jh.
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NLA OS, Rep 2, Nr. 187
NLA OS, Rep 2 Handschriften des Staatsarchivs
Handschriften des Staatsarchivs >> 2 Handschriften des Hochstifts Osnabrück >> 2.2 Einzelne Stifter und Klöster (in alphabetischer Reihenfolge)
1400-1600
Enthält: auch einige Urkunden des Domstifts, nämlich einige der Kaiserprivilegien (von 803, 889, 895, 952, 1071) und Abschriften aus dem 14. und 15. Jahrhundert, ferner Besitzungen, u.a.:
Enthält: Innocenz VI. beauftragt auf Bitten des Kapitels von Osnabrück den Scholastikus von Münster, gegen Geistliche, welche sich Ausschreitungen erlauben, vorzugehen und sendet den fr. Philipp, Bischof von Cavaillon als Nuntius und Conrad, Propst von St. Moritz in Mainz, mit weiteren Informationen. Abschrift. 29.04.1359
Enthält: Geminian von Prato, Decr. Dr., und Baptista von Herret (?) aus Rom, legum Dr., Schiedsrichter in dem Streite zwischen dem Propste Johann von Varendorf und dem Kapitel von St. Johann, entscheiden dahin, dass beide Teile ihre Zwistigkeiten einzustellen haben, und dass das Kapitel dem Propste 268 Goldfl. Schadenersatz zu zahlen habe. Abschrift des 16. Jahrhunderts. 18.01.1438
Enthält: Kapitel von St. Johann übergibt dem Dechanten Arnold Grundick die Kurie, hinter dem Kirchenchore, neben der Wohnung des Rektors des Hauptaltares (die jetzt der Kantor Dethard Sleter innehat, der aber als Dechant von Deventer abwesend ist), und vereinigt sie für immer mit dem Dekanate, das bisher keine bestimmt Kurie hatte. Kapitel von St. Johann: Lambert von Bevessen, Propst, Arnold Grundick, Dechant, Eberh. Takol, Senior und Thesaurar, Bernh. Nyeman, Lubbert Tyesing, Herm. Hazedyk, Joh. Wacker, Joh. Nyemann, Herm. Kothe, Ertwin von Drantum, Joh. von Pryggenhaben, Dethard Sleter, Kantor, Gerh. Kremes, Scholaster, Adolf Kurre, genannt de Hamel, Joh. de Seggerden. Abschrift des 15. Jahrhunderts 27.10.1473
Enthält: Kanonikus Albert Backhues von St. Johann muss die Verleumdungen und Beschimpfungen, die er seinem Mitkanonikus Joh. Wacker nachgesagt hat, zurücknehmen und ihm Abbitte leisten. Darauf wird er von dem Dechanten mit Karzer bestraft! Abschrift des 15. Jahrhunderts. 1483
Enthält: Innocenz VI. beauftragt auf Bitten des Kapitels von Osnabrück den Scholastikus von Münster, gegen Geistliche, welche sich Ausschreitungen erlauben, vorzugehen und sendet den fr. Philipp, Bischof von Cavaillon als Nuntius und Conrad, Propst von St. Moritz in Mainz, mit weiteren Informationen. Abschrift. 29.04.1359
Enthält: Geminian von Prato, Decr. Dr., und Baptista von Herret (?) aus Rom, legum Dr., Schiedsrichter in dem Streite zwischen dem Propste Johann von Varendorf und dem Kapitel von St. Johann, entscheiden dahin, dass beide Teile ihre Zwistigkeiten einzustellen haben, und dass das Kapitel dem Propste 268 Goldfl. Schadenersatz zu zahlen habe. Abschrift des 16. Jahrhunderts. 18.01.1438
Enthält: Kapitel von St. Johann übergibt dem Dechanten Arnold Grundick die Kurie, hinter dem Kirchenchore, neben der Wohnung des Rektors des Hauptaltares (die jetzt der Kantor Dethard Sleter innehat, der aber als Dechant von Deventer abwesend ist), und vereinigt sie für immer mit dem Dekanate, das bisher keine bestimmt Kurie hatte. Kapitel von St. Johann: Lambert von Bevessen, Propst, Arnold Grundick, Dechant, Eberh. Takol, Senior und Thesaurar, Bernh. Nyeman, Lubbert Tyesing, Herm. Hazedyk, Joh. Wacker, Joh. Nyemann, Herm. Kothe, Ertwin von Drantum, Joh. von Pryggenhaben, Dethard Sleter, Kantor, Gerh. Kremes, Scholaster, Adolf Kurre, genannt de Hamel, Joh. de Seggerden. Abschrift des 15. Jahrhunderts 27.10.1473
Enthält: Kanonikus Albert Backhues von St. Johann muss die Verleumdungen und Beschimpfungen, die er seinem Mitkanonikus Joh. Wacker nachgesagt hat, zurücknehmen und ihm Abbitte leisten. Darauf wird er von dem Dechanten mit Karzer bestraft! Abschrift des 15. Jahrhunderts. 1483
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ
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