Materialsammlung zum Abschlussdokument der KSZE (Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa)-Folgekonferenz in Wien (Österreich) sowie zur KSZE-Konferenz über die „Menschliche Dimension“ in Paris (Frankreich)
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BArch MfS Rechtsstelle/209
RS 209
BArch MfS Rechtsstelle Rechtsstelle (RS)
Rechtsstelle (RS) >> MfS-Rechtsstelle - Rolle der DDR im Rahmen der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa >> Rechtsstelle, Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE)
1989
Enthält u.a.:
Vermerk über ein Gespräch des stellvertretenden Außenministers, Kurt Nier, mit dem Leiter der BRD-Vertretung, Franz Bertele, am 16. Juni 1989 im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten (MfAA). - Mitteilung der Hauptabteilung Konsularische Angelegenheiten des MfAA zu Fragen im Zusammenhang mit der Änderung des Gesetzes über die Reisepässe. - Bericht der Abteilung Internationale Verbindungen des MfAA über den Verlauf des 1. Treffens der KSZE-Konferenz über die „Menschliche Dimension“ vom 30. Mai bis 23. Juni 1989 in Paris (Frankreich). - Vorschläge verschiedener Delegationen auf der Pariser Konferenz. - Fernschreiben und Telegramme (z. T. mit Eingangsstempel des Lagezentrums der Hauptverwaltung A, HV A) zum Verhandlungsstand. - Hilfeersuchen von Bürgern an westeuropäische Botschaften und Einrichtungen bezüglich Reise- und Besuchsangelegenheiten und Fragen der Familienzusammenführung. - Positionen der DDR zur internationalen Umweltschutzorganisation "Greenpeace", zur "Internationalen Helsinki-Föderation für Menschenrechte" sowie zur Menschenrechtsorganisation "Amnesty International". - Brief des schwedischen Ministerpräsidenten Ingvar Carlson vom 27. April 1989 an die Nationale Freundschaftsgesellschaft Schweden-DDR bezüglich der angestrebten Reisefreiheit zwischen beiden Ländern. - Eingabe ausreisewilliger Bürger aus Stralsund (Bezirk Rostock) an Erich Honecker bezüglich der Verwirklichung der im Zuge der KSZE-Verhandlungen durch die DDR zugesicherten Menschenrechte und Reiseerleichterungen. - Vorlage für das Politbüro des Zentralkomitees (ZK) der SED zur Stellungnahme aller Fraktionen der Volkskammer der DDR zur Verwirklichung der Vereinbarungen des KSZE-Prozesses. - Information für das Politbüro bezüglich der sich für die DDR aus den Festlegungen des abschließenden Dokuments der Wiener KSZE-Folgekonferenz ergebenden Maßnahmen. - Ausarbeitung zu einem Konzept der umfassenden internationalen Sicherheit und dem Beitrag der DDR zur Sicherung des Friedens.
Vermerk über ein Gespräch des stellvertretenden Außenministers, Kurt Nier, mit dem Leiter der BRD-Vertretung, Franz Bertele, am 16. Juni 1989 im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten (MfAA). - Mitteilung der Hauptabteilung Konsularische Angelegenheiten des MfAA zu Fragen im Zusammenhang mit der Änderung des Gesetzes über die Reisepässe. - Bericht der Abteilung Internationale Verbindungen des MfAA über den Verlauf des 1. Treffens der KSZE-Konferenz über die „Menschliche Dimension“ vom 30. Mai bis 23. Juni 1989 in Paris (Frankreich). - Vorschläge verschiedener Delegationen auf der Pariser Konferenz. - Fernschreiben und Telegramme (z. T. mit Eingangsstempel des Lagezentrums der Hauptverwaltung A, HV A) zum Verhandlungsstand. - Hilfeersuchen von Bürgern an westeuropäische Botschaften und Einrichtungen bezüglich Reise- und Besuchsangelegenheiten und Fragen der Familienzusammenführung. - Positionen der DDR zur internationalen Umweltschutzorganisation "Greenpeace", zur "Internationalen Helsinki-Föderation für Menschenrechte" sowie zur Menschenrechtsorganisation "Amnesty International". - Brief des schwedischen Ministerpräsidenten Ingvar Carlson vom 27. April 1989 an die Nationale Freundschaftsgesellschaft Schweden-DDR bezüglich der angestrebten Reisefreiheit zwischen beiden Ländern. - Eingabe ausreisewilliger Bürger aus Stralsund (Bezirk Rostock) an Erich Honecker bezüglich der Verwirklichung der im Zuge der KSZE-Verhandlungen durch die DDR zugesicherten Menschenrechte und Reiseerleichterungen. - Vorlage für das Politbüro des Zentralkomitees (ZK) der SED zur Stellungnahme aller Fraktionen der Volkskammer der DDR zur Verwirklichung der Vereinbarungen des KSZE-Prozesses. - Information für das Politbüro bezüglich der sich für die DDR aus den Festlegungen des abschließenden Dokuments der Wiener KSZE-Folgekonferenz ergebenden Maßnahmen. - Ausarbeitung zu einem Konzept der umfassenden internationalen Sicherheit und dem Beitrag der DDR zur Sicherung des Friedens.
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:01 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bundesarchiv (Archivtektonik)
- Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) (Tektonik)
- Staatssicherheit (Tektonik)
- Ministerium für Staatssicherheit (MfS) (Tektonik)
- Ministerium für Staatssicherheit (Zentrale) (Tektonik)
- MfS-Diensteinheiten (Tektonik)
- Rechtsstelle (RS) (Bestand)
- MfS-Rechtsstelle - Rolle der DDR im Rahmen der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (Gliederung)
- Rechtsstelle, Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International