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Belehnung und Verkauf von Kirchengütern
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 8. Kirchenangelegenheiten >> 8.5. Verschiedene Kirchenangelegenheiten (Rechtsstreitigkeiten, Belehnung von Kirchengütern)
1568-1737
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Belehnung eines Ferndorfer Kirchengutes in Obersetzen an Dilman Weber zu Obersetzen (1577); Amtsbescheid des Johann Geyse im Streitfall Hanns Schneider zu Obersetzen gegen Rupell Schneider zu Unglinghausen und Bhul Junghennen zu Bottenbach wegen des Kirchenguts zu Obersetzen (1568); Verkauf einer Kirchenwiese des Treinen Hansen zu Eschenbach [Unterschriften von Andreas Rauting und Johann Altgeldt] (1577-1578); Verkauf einer Wiese der Kirche zu Obernetphen (1577); Berichte [u.a. vom Rentmeister Altgeldt] über die Verleihung und den Verkauf von geistlichen Gütern im Amt Siegen und über die empfangenen Kirchenrenten (ca. 1578); Rechtsstreit zwischen Heilmann Chuntz zu Rinsdorf und Geln Hengin zu Obersdorf wegen eines Hofes in der Obersdorfer Mark (1577-1578); Rechtsstreit zwischen Dilman Weber zu Obersetzen und Ruppell Junghennen zu Bottenbach wegen eines strittigen Kirchenlehns (1578); Kirchengüter in der Eisener Mark (1578); Gartengut bei der Wiedenstege in Siegen [Junghen Wollenweber und Hans Dreyspe] (1578); Kirchengut in Krombach (1578); Lehngut der Kirche zu Oberfischbach (1578); Kirchengüter in Hilchenbach (1578); Verzeichnisse und Protokolle über die verliehenen Kirchengüter und empfangenen Kirchenrenten in den Kirchspielen Holzklau, Krombach, Ferndorf, Hilchenbach, Oberfischbach und Freudenberg (1667, 1673, 1679, 1702, 1713, 1725, 1731, 1737); Rechtsstreit zwischen Johann Jacob Hüttenhens von Lindenberg und Albert Klein zu Niederholzklau wegen eines zu Niederholzklau gelegenen Kirchenguts (1725); Kirchenlehn zu Büschen (1725); Lehnschein für Johannes Wießel auf dem Kirchengut zu Plittershagen (1731); Suppliken des Johannes Wießel zu Plittershagen, des Jägers Hans Wilhelm Grimm zu Freudenberg und der Witwe des Johann Georg Stahlschmidt zu Freudenberg (1731).
196 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.