Hofdiebstähle und deren Bestrafung
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 21 Bü 644
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 21 Oberhofmarschallamt
Oberhofmarschallamt >> 64 Justiz- und Polizeisachen der Hofdiener >> 64.1 Hofdiebstähle und deren Bestrafung
1722-1768
In den fürstlichen Residenz- und Landschlössern.
1) Zu Stuttgart und Ludwigsburg
1. begangen durch den Kammerlakaien und Leibschneider der Erbprinzessin Schlegel 1726,
2. durch den Ludwigsburger Taglöhner Johann Riekert 1727,
3. durch Johann Gottlieb Binder, gewesenen Lakaien des Hof- und Regierungsrats von Pfeil 1727,
4. durch Janco, Bedienten des Hofjunkers von Schaumberg 1738.
2) Am 27. August 1727 in den Zimmern der regierenden Herzogin zu Stuttgart nächtlicherweile verspürtes attentatum furti.
3) Diebstähle in den Hofkapellen:
1. in der evangelischen zu Ludwigsburg 1726,
2. in der katholischen zu Stuttgart 1742. 4) Diebstähle in herrschaftlichen Gebäuden und Gärten:
1. in Stuttgart
a) Prinzenbau, durch den Wachsbleicher Albrecht Jakob Arzt begangen 1723,
b) Hofwaschdiebstähle an Leinwand 1748.
2. Bauholzdiebstähle zu Ludwigsburg
a) am Pommeranzenhaus 1722,
b) vom Wagnergesellen Georg Martin begangen 1730,
c) am alten Pommeranzenhaus im Lustgarten 1730.
5) Untersuchung und Bestrafung der in fürstlichen Landschlössern begangenen Diebstähle:
1. von der Hühnermagd Anna Maria Messerschmidin im Wildbad 1745,
2. vom Reitknecht Ferdinand Thumm von Göppingen 1745.
6) Verdacht des Hofwaschdiebstahls gegen Maria Margaretha Marquardtin 1750.
7) Untersuchung wegen Diebstahls von Garderobesilber durch den entwichenen Kammerlakaien Schulz 1767/68.
1) Zu Stuttgart und Ludwigsburg
1. begangen durch den Kammerlakaien und Leibschneider der Erbprinzessin Schlegel 1726,
2. durch den Ludwigsburger Taglöhner Johann Riekert 1727,
3. durch Johann Gottlieb Binder, gewesenen Lakaien des Hof- und Regierungsrats von Pfeil 1727,
4. durch Janco, Bedienten des Hofjunkers von Schaumberg 1738.
2) Am 27. August 1727 in den Zimmern der regierenden Herzogin zu Stuttgart nächtlicherweile verspürtes attentatum furti.
3) Diebstähle in den Hofkapellen:
1. in der evangelischen zu Ludwigsburg 1726,
2. in der katholischen zu Stuttgart 1742. 4) Diebstähle in herrschaftlichen Gebäuden und Gärten:
1. in Stuttgart
a) Prinzenbau, durch den Wachsbleicher Albrecht Jakob Arzt begangen 1723,
b) Hofwaschdiebstähle an Leinwand 1748.
2. Bauholzdiebstähle zu Ludwigsburg
a) am Pommeranzenhaus 1722,
b) vom Wagnergesellen Georg Martin begangen 1730,
c) am alten Pommeranzenhaus im Lustgarten 1730.
5) Untersuchung und Bestrafung der in fürstlichen Landschlössern begangenen Diebstähle:
1. von der Hühnermagd Anna Maria Messerschmidin im Wildbad 1745,
2. vom Reitknecht Ferdinand Thumm von Göppingen 1745.
6) Verdacht des Hofwaschdiebstahls gegen Maria Margaretha Marquardtin 1750.
7) Untersuchung wegen Diebstahls von Garderobesilber durch den entwichenen Kammerlakaien Schulz 1767/68.
1 Büschel
Archivale
Arzt, Albrecht Jakob
Binder, Johann Gottlieb
Janco; Bedienter
Marquardt, Maria Margaretha
Messerschmid, Anna Maria
Pfeil, Christoph Carl Ludwig von; Diplomat, Politiker, Schriftsteller, Kirchenlieddichter, 1712-1784
Riekert, Johann
Schaumberg, von; Hofjunker
Schlegel, Kammerlakai
Schulz, Kammerlakai
Thumm, Ferdinand
Bad Wildbad CW
Göppingen GP
Ludwigsburg LB
Ludwigsburg LB; Schloss
Stuttgart S
Stuttgart S; Pomeranzengarten
Stuttgart S; Pomeranzenhaus
Stuttgart S; Prinzenbau
Stuttgart S; Residenz
Bauholz
Bestrafung
Hofdiebstähle
Hofkapelle, evangelische
Hofkapelle, katholische
Leinwand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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