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In Nr. 1160 [1480 Februar 18] inserierte Urkunde: Das allgemeine
Konzil von Basel wendet sich an die Dekane von St. Johann Neumünster in
Würzburg ...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1431-1440
1435 Juli 13
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Basilee tercio Ydus Iulii anno a nativitate Domini millesimoquadringentesimotricesimoquinto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: In Nr. 1160 [1480 Februar 18] inserierte Urkunde: Das allgemeine Konzil von Basel wendet sich an die Dekane von St. Johann Neumünster in Würzburg [Nikolaus Beyer], St. Bartholomäus in Frankfurt [Johann von Arheiligen oder Johann Blasbalg] und St. Severi in Erfurt und begründet unter Rückgriff auf das [vierte?] Laterankonzil seine Pflicht, von Laien bedrohte Kirchen zu beschützen, droht bei Zuwiderhandlung wirksame Kirchenstrafen an, hebt die Zusammenarbeit von Papst Honorius III. und Kaiser Friedrich II. hervor, verbietet die Erhebung von Steuern von Kirchen, stellt Verletzungen von Kirchen unter den Bann des Kaiserreichs gemäß der von Kaiser Karl IV. erlassenen Karolina (de ecclesiastica libertate), und bestätigt den privilegierten Gerichtsstand der Geistlichen. Abt und Konvent von Fulda haben über Bedrückung geklagt. Daher erhalten sie nun das Recht, einen oder zwei Konservatoren zu ernennen. Das Konzil schärft die Bestimmung von Bonifatius VIII. ein, wonach u. a. das Kloster nur in der Entfernung von einer Tagesreise vor Gericht geladen werden darf. Papsturkunden dürfen nur gegen das Kloster verwendet werden, wenn die Klauseln dies explizit vorsehen. Ausstellungsort: Basel. Ad compescendos. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.