Stiftung Zumsande (Bestand)
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C-Stift-Zumsande
Stadtarchiv Münster (Archivtektonik) >> Archive der Stadt Münster >> Archive der fürstbischöflichen Zeit >> Stiftungsarchiv
Laufzeit: 1546-1834 Inhalt: Die Stiftung geht zurück auf ein testamentarisches Vermächtnis vom 17. Juli 1631 des Licentiaten Dietrich Zumsande († 8. Februar 1632) zur Unterstützung armer Bürger und zur Ausbildung Jugendlicher, die unter der Aufsicht der Bürgermeister stehen sollte und am 10. Mai 1633 durch den Rat bestätigt wurde. Sie wurde zeitweilig gemeinsam mit den vereinigten Armen- und Studienstiftungen Pagenstecher, Schade, Rupe, Icking und Ratsportionisten verwaltet. 1805 ging die Verwaltung der Stiftung auf die Armenkommission über. 23 Urkunden (1569-1697) Rentverschreibungen (1569-1697); Gerichtsurteile (1628-1642); Fundationsurkunde (1633); Kaufvertrag (1637); 105 Akteneinheiten (1546-1834) Rechnungslegungen (1632-1834); Belege (1610-1800); Rechtsstreitsachen (1583-1803); Grundbesitzangelegenheiten (1683-1809); Kapitalien (1546-1816); Rentverzeichnis 1620-1798 (1785-1807); Nachlässe Anna und Dietrich Zumsande (1630-1636); Unterstützungsgesuche an die Stiftung Zumsande (1632-1636); Entwurf und Abschrift der Fundationsurkunde (1633); Verwaltungsangelegenheiten (1601-1804); Archivinventare (1787-1792). Umfang: 128 Einheiten (26 Kartons), Handschriftliches Verzeichnis, erstellt von Josef Ketteler (nur Urkunden); Findbuch Stiftung Zumsande, Zitierung: StdAMs, Stiftungsarchiv, Stiftung Zumsande Literatur: Hellenbroich, Heinrich, Die Armen-Stiftungen der Stadt Münster i.W., Münster 1900. 1200 Jahre Paulinum in Münster 797-1997, hrsg. v. Günter Lassalle, Münster 1997, S. 693-694.
Vorwort: Gründungsjahr: 1632
Stifter: Dietrich Zumsande, Ratsherr
Zweck: Unterstützung von armen Studenten
Verwaltung: heute als Stiftung Zumsande-Plönies durch Stiftungsverwaltung der Stadt Münster
Vorwort: Gründungsjahr: 1632
Stifter: Dietrich Zumsande, Ratsherr
Zweck: Unterstützung von armen Studenten
Verwaltung: heute als Stiftung Zumsande-Plönies durch Stiftungsverwaltung der Stadt Münster
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ