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Die Stadt Düsseldorf leiht von den Eheleuten Ehemans ein Kapital von 500 Reichsthalern
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Rathausarchiv >> Urkunden Mittelalter und Frühe Neuzeit
1638 Juli 25
Regest: Die Stadt Düsseldorf erklärt, dass Pfalzgraf und Herzog Wolfgang Wilhelm ihr eine Mühle mit zwei Gängen auf dem Rhein zu erbauen gestattet habe, entleiht, da dazu keine baren Mittel vorhanden sind, von dem Kammerrat, Bürgermeister und Schöffen Ewald Kumpsthoff und dessen Frau Katharina 900 Reichstaler zu 5% und setzt die neue Mühle zum Unterpfand. Wiederlöslich nach 1/2 jähriger Kündigung, doch soll bei der Wiederlöse die Summe von 600 Talern bei der Stadt verbleiben, damit die auf die Stadt lautende Obligation über 600 Taler bei Jacob Danlies oder Bockers Erben eingelöst und Kumpsthoff in Zahlung gegeben werden kann. Mit den Unterschriften von Johann von Megen, Heinrich Brender, Wilhelm Pipers, Johann Losen, Heinrich Herdingh, Franz Daniels und Henrich Pfeilsticker (Sekretär).
Ausfertigung. Papier, Heft in Folio. Mit aufgedrucktem Sekretsiegel (von 1600) unter Papierdecke, mit schwarz gelber Schnur geheftet. Concelliert.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.