C Rep. 703 Bezirksmusikschulinspektor/Bezirksmusikschule Berlin (Bestand)
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C Rep. 703
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> C Bestände (Ost-) Berliner Behörden bis 1990 >> C 2 Magistrat von Berlin und nachgeordnete Einrichtungen >> C 2.2 Nachgeordnete Einrichtungen
Vorwort: C Rep. 703 Bezirksmusikschulinspektor/Bezirksmusikschule Berlin
Die ab 1946 in Berlin gegründeten Volksmusikschulen wurden 1955 im Ostteil der Stadt den jeweiligen Räten der Stadtbezirke nachgeordnet und im Oktober 1961 in Musikschulen umgewandelt, die stärker auf die Auswahl und Vorbereitung berufsmusikalischen Nachwuchses orientieren sollten.
Im Rahmen der Reorganisation der Musikschulen wurde 1963 der Musikschulinspektor beim Magistrat von Berlin, Abteilung Kultur, für die zentrale Anleitung der Musikschulen in den Stadtbezirken geschaffen. Ab Mai 1972 wurden in der DDR Bezirksmusikschulen eingerichtet, deren Leitung zumeist der Musikschulinspektor übernahm. Den Bezirksmusikschulen unterstanden neben den Musikschulen die Musikunterrichtskabinette der Kreiskulturhäuser. Erst zum 1. Januar 1977 konnte auch in Berlin eine dem Magistrat direkt unterstellte Bezirksmusikschule eingerichtet werden, die im Wesentlichen aus der Musikschule des Stadtbezirks Pankow hervorging. Als Leiter fungierten Hans Ludwig Wollong (ab 1963 Musikschulinspektor, 1977 bis Februar 1987 Direktor der Bezirksmusikschule), Manfred Moser (März 1987 bis Oktober 1990) und Dieter Pohl (Oktober bis Dezember 1990).
Zum 31. Dezember 1990 wurde die Bezirksmusikschule aufgelöst.
Die Überlieferung gelangte Mitte der 1990er Jahre und 2000 aus Privathand an das Landesarchiv Berlin.
Enthält:
Leitung.- Arbeitsordnungen.- Arbeitspläne.- Protokolle.- Schuljahrespläne und -berichte.- Gremienarbeit.- Inspektionsberichte einzelner Musikschulen und Musikunterrichtskabinette.- Wissenschaftliche Konzeptionen zur Musikerziehung.- Musikpädagogenausbildung.- Jugendorchester.- Leistungsvergleiche und Wettbewerbe.- Prüfungen.- Fachberater.- Berichte über die Situation der Berliner Musikschulen 1991/92.- Lehrprogramme.
Erschlossen: 49 [AE] 1.00 [lfm]
Laufzeit:
(1956 - ) 1963 - 1991 ( - 1995)
Benutzung:
Datenbank, Findbuch
Verweise:
-> LAB C Rep. 120 Magistrat von Berlin, Abteilung Volksbildung
-> LAB C Rep. 704 Spezialschule für Musikerziehung "Georg Friedrich Händel"
Literatur:
-> Die Musikschule in der DDR. Funktion und Leistungsangebot, Arbeitsweise, historische Aspekte, hrsg. von Walter Brüning, Hans Ludwig Wollong u. a., Berlin 1985.
-> Hans Ludwig Wollong: Kurt Schwaen und die Geschichte der Musikschulen in Berlin. Typoskript eines Aufsatzes, 9 S. (C Rep. 703, Nr. 49).
Die ab 1946 in Berlin gegründeten Volksmusikschulen wurden 1955 im Ostteil der Stadt den jeweiligen Räten der Stadtbezirke nachgeordnet und im Oktober 1961 in Musikschulen umgewandelt, die stärker auf die Auswahl und Vorbereitung berufsmusikalischen Nachwuchses orientieren sollten.
Im Rahmen der Reorganisation der Musikschulen wurde 1963 der Musikschulinspektor beim Magistrat von Berlin, Abteilung Kultur, für die zentrale Anleitung der Musikschulen in den Stadtbezirken geschaffen. Ab Mai 1972 wurden in der DDR Bezirksmusikschulen eingerichtet, deren Leitung zumeist der Musikschulinspektor übernahm. Den Bezirksmusikschulen unterstanden neben den Musikschulen die Musikunterrichtskabinette der Kreiskulturhäuser. Erst zum 1. Januar 1977 konnte auch in Berlin eine dem Magistrat direkt unterstellte Bezirksmusikschule eingerichtet werden, die im Wesentlichen aus der Musikschule des Stadtbezirks Pankow hervorging. Als Leiter fungierten Hans Ludwig Wollong (ab 1963 Musikschulinspektor, 1977 bis Februar 1987 Direktor der Bezirksmusikschule), Manfred Moser (März 1987 bis Oktober 1990) und Dieter Pohl (Oktober bis Dezember 1990).
Zum 31. Dezember 1990 wurde die Bezirksmusikschule aufgelöst.
Die Überlieferung gelangte Mitte der 1990er Jahre und 2000 aus Privathand an das Landesarchiv Berlin.
Enthält:
Leitung.- Arbeitsordnungen.- Arbeitspläne.- Protokolle.- Schuljahrespläne und -berichte.- Gremienarbeit.- Inspektionsberichte einzelner Musikschulen und Musikunterrichtskabinette.- Wissenschaftliche Konzeptionen zur Musikerziehung.- Musikpädagogenausbildung.- Jugendorchester.- Leistungsvergleiche und Wettbewerbe.- Prüfungen.- Fachberater.- Berichte über die Situation der Berliner Musikschulen 1991/92.- Lehrprogramme.
Erschlossen: 49 [AE] 1.00 [lfm]
Laufzeit:
(1956 - ) 1963 - 1991 ( - 1995)
Benutzung:
Datenbank, Findbuch
Verweise:
-> LAB C Rep. 120 Magistrat von Berlin, Abteilung Volksbildung
-> LAB C Rep. 704 Spezialschule für Musikerziehung "Georg Friedrich Händel"
Literatur:
-> Die Musikschule in der DDR. Funktion und Leistungsangebot, Arbeitsweise, historische Aspekte, hrsg. von Walter Brüning, Hans Ludwig Wollong u. a., Berlin 1985.
-> Hans Ludwig Wollong: Kurt Schwaen und die Geschichte der Musikschulen in Berlin. Typoskript eines Aufsatzes, 9 S. (C Rep. 703, Nr. 49).
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 AM CEST