Noémi Berger, Rabbinerfrau
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/011 S004026/401
V
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/011 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2000
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2000 >> April 2000
17. April 2000
Am Abend des 19. April 2000, nach dem jüdischen Kalender ist es der 14. Nissan des Jahres 5760, beginnt ein wichtiges Fest für viele Gläubige: Das Pessach-Fest. Anläßlich dieser jüdischen Feiertage, sie sind der Ursprung des christlichen Osterfestes, wird Noémi Berger aus Stuttgart vorgestellt, die Frau des Landesrabbiners von Württemberg, Joel Berger. An die 2000 Gemeindemitglieder gibt es in Württemberg, für die sie immer ein offenes Ohr hat. Sie ist eine Art Seelsorgerin und unterstützt ihren Mann bei seiner Arbeit. In Stuttgart lebt die Familie seit 1982, hier ist Frau Berger längst eine Institution. Regelmäßig reist sie durchs Land und hält Vorträge über die Rolle der Frau im Judentum, über jüdische Feiertage und den jüdischen Alltag. Sie versucht so, Vorurteile abzubauen und Wissenslücken zu schließen. Außerdem ist sie als Expertin für koschere Küche gefragt. Vor einigen Jahren veröffentlichte sie ein Kochbuch, dessen Erlös sozialen Einrichtungen in Israel zugute kommt. Seit 1984 steht sie an der Spitze der württembergischen WIZO-Gruppe, der Women's International Zionist Organisation, die soziale Dienste für Frauen, Kinder und alte Menschen in Israel unterstützt. 1996 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
0:28:00; 0'28
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Treffpunkt bei...
Berger, Noémi
Baden-Württemberg; Judentum
Stuttgart S; Synagoge der Israelitischen Religionsgemeinschaft
Essen und Trinken; Koschere Küche
Judentum: Rabbiner
Judentum; Koschere Küche
Judentum; Pessach-Fest
Porträt; Rabbinerfrau Noémi Berger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:29 MEZ
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