AUSSTELLER: Der Ausschuß des Landeskomitees für die Veteranendank-Stiftung.
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Baden, Sammlung 1995 D Nr. 436
R 7220; B 599.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Baden, Sammlung 1995 D Baden, Sammlung 1995: Dedikationen
Baden, Sammlung 1995: Dedikationen >> 2. Großherzog Friedrich I. und Großherzogin Luise >> 2.2. Der Großherzog als Feldherr und Protektor von Vereinen
27.05.1905, Karlsruhe
ANLASS: 25jähriges Jubiläum Großherzog Friedrichs I. als Protektor des Badischen Militärvereins-Verbandes.
ADRESSE: Pergament und Papier, 4 Bl. gebunden mit gelb/roter Kordel, Hs. farbig verziert und Druck, 39,5 x 27,5 cm. 1. Die beiden Pergamentbl. sind durch ein feines goldenes, ein breiteres schwarz/grünes und ein rosafarbenes Lineament innen gerahmt, in den konkav ausgebuchteten Ecken ein im Jugendstil gerahmtes Blatt- und Stilmotiv und ein überkröntes badisches Wappen. Die linke Innenseite ist als Schmuckblatt angelegt: Oben in der Mitte zwischen Eichenbruch Lorbeerzweig eine neo-barocke Kartusche, darin ein badischer Wappenschild mit Krone im Strahlenkranz. Darunter die Jubiläumsdaten und der Huldigungstext. Größerdimensionierte Anrede mit goldpointierter Füllung der schwarzen Buchstaben und der goldenen rot verzierten Großbuchstaben. Der sich über zwei Seiten erstreckende eng geschriebene kalligraphische Schriftblock ist in Anlehnung an Schwabacher- und Frakturbuchstaben schwarz gehalten; Hervorhebungen in Rot. Nur die zweite Seite enthält polychrome Absatzinitialen im floral verzierten Letterkasten, z. T. mit goldrotem inneren Schmuckbalken. 2. Der vierseitige Aufruf ist durch gedruckte rote und goldene geometrisierende Rahmenlinien mit einem stilisierten Blätterornament in den vier inneren Ecken eingefaßt. Das Deckblatt enthält großformatig den Titel; Initiale A in einen überdimensionalen goldenen rot gerandeten und mit Weinlaub und -trauben (Elbing) ausgefüllten Letterkasten. Die nachfolgenden schwarzen, gold und rot gefüllten und weiß-schwarz gerandeten Minuskeln sind in gotischer Manier ausgefertigt und von roten filigranen Schreiblinien eingefaßt. Die zwei Innenseiten sind als Akzidenzdruck in fünf Auszeichnungsgarnituren schwarz in einer Schwabacher Variante gestaltet.
KÜNSTLER: Karl Otto Klein (1).
TEXT: Gründung einer Veteranendank-Stiftung zur Unterstützung hilfsbedürftiger Kriegsveteranen des Verbandes und ihren Hinterbliebenen; Übergabe von 275.000 Mark an den Jubilar zur Ausgabe innerhalb von 12 Jahren; fünf eigenhändige Unterschriften.
MAPPE: Weißes Leder auf Holz, Spiegel in weißer Seide, 42 x 29,5 x 2 cm. Geschrägten Außenkanten; beide Deckel in Jugendstil-Ornamentik goldgeprägt: vier bzw. drei senkrechten Lineamente, darin buchrückenseitig ein Perlschnur-Motiv, im oberen und unteren Kompartiment eine waagerechte Schmuckleiste (Lorbeerzweig). Im vorderen Mittelfeld das überkrönte badische Wappen mit Orden. Darunter im Halbrund der Aufdruck Veteranendank. 1905 in Goldlettern. Einschlag goldgeprägt mit rapportierendem Ranken- und Blättermotiv.
WERKSTATT: Eduard Scholl Nachfolger, Karlsruhe.
BEMERKUNG: Der Typus der gedruckten Lettern spricht für Anfertigung durch die Doering'sche Hofdruckerei.
ADRESSE: Pergament und Papier, 4 Bl. gebunden mit gelb/roter Kordel, Hs. farbig verziert und Druck, 39,5 x 27,5 cm. 1. Die beiden Pergamentbl. sind durch ein feines goldenes, ein breiteres schwarz/grünes und ein rosafarbenes Lineament innen gerahmt, in den konkav ausgebuchteten Ecken ein im Jugendstil gerahmtes Blatt- und Stilmotiv und ein überkröntes badisches Wappen. Die linke Innenseite ist als Schmuckblatt angelegt: Oben in der Mitte zwischen Eichenbruch Lorbeerzweig eine neo-barocke Kartusche, darin ein badischer Wappenschild mit Krone im Strahlenkranz. Darunter die Jubiläumsdaten und der Huldigungstext. Größerdimensionierte Anrede mit goldpointierter Füllung der schwarzen Buchstaben und der goldenen rot verzierten Großbuchstaben. Der sich über zwei Seiten erstreckende eng geschriebene kalligraphische Schriftblock ist in Anlehnung an Schwabacher- und Frakturbuchstaben schwarz gehalten; Hervorhebungen in Rot. Nur die zweite Seite enthält polychrome Absatzinitialen im floral verzierten Letterkasten, z. T. mit goldrotem inneren Schmuckbalken. 2. Der vierseitige Aufruf ist durch gedruckte rote und goldene geometrisierende Rahmenlinien mit einem stilisierten Blätterornament in den vier inneren Ecken eingefaßt. Das Deckblatt enthält großformatig den Titel; Initiale A in einen überdimensionalen goldenen rot gerandeten und mit Weinlaub und -trauben (Elbing) ausgefüllten Letterkasten. Die nachfolgenden schwarzen, gold und rot gefüllten und weiß-schwarz gerandeten Minuskeln sind in gotischer Manier ausgefertigt und von roten filigranen Schreiblinien eingefaßt. Die zwei Innenseiten sind als Akzidenzdruck in fünf Auszeichnungsgarnituren schwarz in einer Schwabacher Variante gestaltet.
KÜNSTLER: Karl Otto Klein (1).
TEXT: Gründung einer Veteranendank-Stiftung zur Unterstützung hilfsbedürftiger Kriegsveteranen des Verbandes und ihren Hinterbliebenen; Übergabe von 275.000 Mark an den Jubilar zur Ausgabe innerhalb von 12 Jahren; fünf eigenhändige Unterschriften.
MAPPE: Weißes Leder auf Holz, Spiegel in weißer Seide, 42 x 29,5 x 2 cm. Geschrägten Außenkanten; beide Deckel in Jugendstil-Ornamentik goldgeprägt: vier bzw. drei senkrechten Lineamente, darin buchrückenseitig ein Perlschnur-Motiv, im oberen und unteren Kompartiment eine waagerechte Schmuckleiste (Lorbeerzweig). Im vorderen Mittelfeld das überkrönte badische Wappen mit Orden. Darunter im Halbrund der Aufdruck Veteranendank. 1905 in Goldlettern. Einschlag goldgeprägt mit rapportierendem Ranken- und Blättermotiv.
WERKSTATT: Eduard Scholl Nachfolger, Karlsruhe.
BEMERKUNG: Der Typus der gedruckten Lettern spricht für Anfertigung durch die Doering'sche Hofdruckerei.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:17 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Großherzogliches Haus (Tektonik)
- Dedikationen (Tektonik)
- Baden, Sammlung 1995: Dedikationen (Bestand)
- 2. Großherzog Friedrich I. und Großherzogin Luise (Gliederung)
- 2.2. Der Großherzog als Feldherr und Protektor von Vereinen (Gliederung)