D 103 - Nachlass Paul Burger Kharis (1886-1956) (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
D 103
Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik) >> D - Private Nachlässe und Sammlungen
20. Jh.
Einleitung: Paul Burger Kharis, mit amtlichem Namen Paul Burger, wurde am 01.09.1886 in Tegal, Niederländisch-Indien (heute Indonesien) geboren und starb am 21.10.1956 in Stuttgart. Er war Kunstmaler und praktische Arzt in Stuttgart, Doktor der Philisophie, hatte evtl. aber auch evangelische Theologie und Psychologie studiert.
Der Bestand umfasst Notizbücher, Kalender, Manuskripte (Vorträge, Aufsätze zu theologischen, psychologischen und historischen Themen), Korrespondenzen und Bildmaterial von Paul Burger Kharis sowie Unterlagen der Malerin Meta Frankenberg.
Der Bestand wurde von Frau Meta Frankenberg an Manfred Graf Keyserling übergeben, beides waren Freunde von Paul Burger Kharis. Nach Keyserlings Tod übergab dessen Frau Brigitta Gräfin Keyserling den Nachlass dem Landeskirchlichen Archiv Stuttgart. Frau Keyserling und ihre Tochter Barbara Schilling haben den Bestand mittels einer Abgabeliste vorläufig erschlossen. Er ist mit dem Abgabeverzeichnis einstweilen nutzbar.
Der Bestand umfasst Notizbücher, Kalender, Manuskripte (Vorträge, Aufsätze zu theologischen, psychologischen und historischen Themen), Korrespondenzen und Bildmaterial von Paul Burger Kharis sowie Unterlagen der Malerin Meta Frankenberg.
Der Bestand wurde von Frau Meta Frankenberg an Manfred Graf Keyserling übergeben, beides waren Freunde von Paul Burger Kharis. Nach Keyserlings Tod übergab dessen Frau Brigitta Gräfin Keyserling den Nachlass dem Landeskirchlichen Archiv Stuttgart. Frau Keyserling und ihre Tochter Barbara Schilling haben den Bestand mittels einer Abgabeliste vorläufig erschlossen. Er ist mit dem Abgabeverzeichnis einstweilen nutzbar.
1,2 lfd. m
Bestand
Burger-Kharis, Paul
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:05 MESZ