Annahme des Johann August Gran als Pfarrer in Artelshofen und Alfalter
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E 49/II Nr. 889
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
1822
Enthält:
1822 Mai 13, Reichenschwand: Vidimierte Kopie des Protokolls über die am 12. Mai vorgenommene Amtseinführung des Vikars Johann Augustin Gran als Pfarrer und Schulinspektor in Artelshofen und Alfalter, gemäß Befehl der Regierung des Rezatkreises, Kammer des Innern, vom 1. Februar. Er tritt nach Annahme durch die Schwarzische Gutsherrschaft die Nachfolge des nach Dentlingen versetzten Pfarrers (Johann Friedrich) Wiesinger an.
In der Kirche waren die Gemeinden beider Orte anwesend, sowie die Lehrer (Johann Wilhelm) Koehler und Waldau. Die Einführung geschah durch die Folgenden: Dekan Nagel, Patrimonialrichter Falckner, Archidiakon und Kapitelsenior Johann Wilhelm Friedrich Link zu Hersbruck, Karl Friedrich Nopitsch - Pfarrer in Hohenstatt und Kapitels-Kamerarius, der Gerichtsaktuar Kirchner.
Hauptlied war "Dein ist das Licht", die Antrittspredigt handelte über das Thema: "Was muß von einem christlichen Religionslehrer und seiner Gemeinde geschehen, wenn das Wort Gottes ihre Seelen selig machen soll?"
Siegel des von Schwarzischen Patrimonialgerichts Artelshofen.
1822 Mai 13, Reichenschwand: Vidimierte Kopie des Protokolls über die am 12. Mai vorgenommene Amtseinführung des Vikars Johann Augustin Gran als Pfarrer und Schulinspektor in Artelshofen und Alfalter, gemäß Befehl der Regierung des Rezatkreises, Kammer des Innern, vom 1. Februar. Er tritt nach Annahme durch die Schwarzische Gutsherrschaft die Nachfolge des nach Dentlingen versetzten Pfarrers (Johann Friedrich) Wiesinger an.
In der Kirche waren die Gemeinden beider Orte anwesend, sowie die Lehrer (Johann Wilhelm) Koehler und Waldau. Die Einführung geschah durch die Folgenden: Dekan Nagel, Patrimonialrichter Falckner, Archidiakon und Kapitelsenior Johann Wilhelm Friedrich Link zu Hersbruck, Karl Friedrich Nopitsch - Pfarrer in Hohenstatt und Kapitels-Kamerarius, der Gerichtsaktuar Kirchner.
Hauptlied war "Dein ist das Licht", die Antrittspredigt handelte über das Thema: "Was muß von einem christlichen Religionslehrer und seiner Gemeinde geschehen, wenn das Wort Gottes ihre Seelen selig machen soll?"
Siegel des von Schwarzischen Patrimonialgerichts Artelshofen.
Archivale
Indexbegriff Person: Falckner, N
Indexbegriff Person: Gran, Johann August
Indexbegriff Person: Kirchner, N
Indexbegriff Person: Köhler, Johann Wilhelm
Indexbegriff Person: Link, Johann Wilhelm Friedrich
Indexbegriff Person: Nagel, N
Indexbegriff Person: Nopitsch, Karl Friedrich
Indexbegriff Person: Schwarz, Familie
Indexbegriff Person: Waldau, N
Indexbegriff Person: Wiesinger, Johann Friedrich
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Kirchengerechtigkeit
Indexbegriff Person: Gran, Johann August
Indexbegriff Person: Kirchner, N
Indexbegriff Person: Köhler, Johann Wilhelm
Indexbegriff Person: Link, Johann Wilhelm Friedrich
Indexbegriff Person: Nagel, N
Indexbegriff Person: Nopitsch, Karl Friedrich
Indexbegriff Person: Schwarz, Familie
Indexbegriff Person: Waldau, N
Indexbegriff Person: Wiesinger, Johann Friedrich
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Kirchengerechtigkeit
Alfalter
Artelshofen
Artelshofen, Kirche
Dentlingen
Hersbruck
Hohenstadt
Reichenschwand
Pfarrer, Artelshofen
Pfarrer Annahme
Regierung des Rezatkreises, Kammer des Innern
Amtseinführung
Herrschaft
Versetzung
Lehrer
Schulinspektor
Dekan
Patrimonialrichter
Schwarzisches Patrimonialgericht
Archidiakon
Kapitelsenior
Kapitelskamerarius
Gerichtsaktuar
Kirchenlied
Antrittspredigt
Predigtthema
Siegel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ