Schlossarchiv Egg (Bestand)
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Schlossarchiv Egg
Staatsarchiv Landshut (Archivtektonik) >> Archivtektonik des Staatsarchivs Landshut >> IV. Nichtstaatliches Archivgut >> B. Archive des Adels, adelige Standesherrschaft und Jurisdiktion >> 1.) Adelsarchive
1443 - 1866
Vorwort: Der vorliegende Bestand umfaßt die überlieferte Registratur der Hofmarken und Patrimonialgerichte Egg und Loham (Lkr. Deggendorf, ehemals Pfleggericht Mitterfels) sowie Akten und Urkunden aus dem Familienarchiv der Grafen Armansperg, die Egg und Loham von der Mitte des 18. bis ins späte 19. Jh hinein inne hatten. Zuvor war die Familie der Schrenck von Notzing Inhaber beider Hofmarken. Eine gemeinsame Verwaltung war die Regel. Mit Ausnahme von B 62-81 wurden alle Amtsbücher und die Masse der Akten anläßlich des Verkaufs von Schloß Egg an das Kloster Metten 1932 durch den Staat erworben. Die Urkunden sowie ein kleiner Teil der Akten stammen aus einer Schenkung durch Ludwig Graf Armansperg im Jahre 1991. Sie befassen sich nur wenig mit den genannten Hofmarken, Schwerpunkte bilden hier familieninterne Angelegenheiten sowie die beiden Armanspergischen Lehen Breitenried (Innviertel) und Iffelkofen (Lkr. Mallersdorf). Entsprechend der Aufstellung am Fach wurde der Bestand unter der Bezeichnung Schlossarchiv Egg zusammengefasst; die Bestandstrennung in die Teile Hofmark und Patrimonialgericht Egg/Loham (Grenzdatum 1808) wurde aus lagerungstechnischen Gründen nicht beibehalten, ist aber an den Altsignaturen ablesbar. Weitere Archivalien zur Geschichte der Hofmarken und der Familie Armansperg finden sich im Bayerischen Hauptstaatsarchiv im Nachlaß Joseph Ludwig Graf Armansperg. Dieser Bestand wurde von den Nachkommen der Fürsten Cantacouzene erworben.
Schlossarchiv Egg
536
Bestand
Akten
ger
Die Archivalien sind zu bestellen unter: Schlossarchiv Egg, U, B oder A und Nummer.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
12.08.2025, 09:29 MESZ