Georg Anton, Oberst, kurpfälzischer Hofgerichtsrat, bekundet, daß Erzbischof Wenzeslaus von Trier, Bischof zu Augsburg usw., ihm laut dessen inserierter Urkunde die durch den Tod des Grafen Ernst von Isenburg und Grenzau heimgefallenen Lehen nach dem Tod des Karl Joseph Freiherrn von Boos zu Waldeck und Montfort als Bevollmächtigten des ksl. und kurtrierischen Geheimrats und Oberstallmeisters Ludwig Joseph Wilhelm Freiherrn von Boos zu Waldeck und Montfort zugleich für dessen Bruder und Vetter Damian Karl, Hugo Ferdinand Franz Georg, sodann Friedrich Philipp Joseph, Franz Anton, Karl und Philipp Karl Joseph, alle Freiherren von Boos, den Kirchensatz zu Osterspai und den Wein- und großen und kleinen Fruchtzehnten daselbst verliehen hat. Lehnseid des Ausstellers und Siegel desselben unter obigem Datum.
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Georg Anton, Oberst, kurpfälzischer Hofgerichtsrat, bekundet, daß Erzbischof Wenzeslaus von Trier, Bischof zu Augsburg usw., ihm laut dessen inserierter Urkunde die durch den Tod des Grafen Ernst von Isenburg und Grenzau heimgefallenen Lehen nach dem Tod des Karl Joseph Freiherrn von Boos zu Waldeck und Montfort als Bevollmächtigten des ksl. und kurtrierischen Geheimrats und Oberstallmeisters Ludwig Joseph Wilhelm Freiherrn von Boos zu Waldeck und Montfort zugleich für dessen Bruder und Vetter Damian Karl, Hugo Ferdinand Franz Georg, sodann Friedrich Philipp Joseph, Franz Anton, Karl und Philipp Karl Joseph, alle Freiherren von Boos, den Kirchensatz zu Osterspai und den Wein- und großen und kleinen Fruchtzehnten daselbst verliehen hat. Lehnseid des Ausstellers und Siegel desselben unter obigem Datum.
121, U Boos von Waldeck 1787 März 15
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 3 Anfangsbuchstabe B >> 3.32 Boos von Waldeck
1787 März 15
Ausfertigung, Pergament, mit einem Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Koblenz, den 15. März 1787
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ