Kurfürst Philipp von der Pfalz tauscht mit Ulrich Fogler, Bürger zu Germersheim zwei Gartengrundstücke, da der Kurfürst den Garten Ulrichs zum Bau an seiner "schutte" gebraucht hat. Die 14 denarii von Ulrichs Garten, die jährlich dem Kurfürsten zu zinsen waren, werden erlassen; weitere Zinsen soll Ulrich ledigen. Ulrich gibt zur Besserung des Gartens 12 Gulden, die bezahlt worden sind. Der Kurfürst übergibt im Gegenzug seinen Garten am Rheinwag, der einst denen von Lengenfeld (Lengfelt) gehört hat und am unteren Ende an Ulrichs Hofstätte stößt. Dieser Garten wurde frei, ledig und zu eigen übergeben.
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Kurfürst Philipp von der Pfalz tauscht mit Ulrich Fogler, Bürger zu Germersheim zwei Gartengrundstücke, da der Kurfürst den Garten Ulrichs zum Bau an seiner "schutte" gebraucht hat. Die 14 denarii von Ulrichs Garten, die jährlich dem Kurfürsten zu zinsen waren, werden erlassen; weitere Zinsen soll Ulrich ledigen. Ulrich gibt zur Besserung des Gartens 12 Gulden, die bezahlt worden sind. Der Kurfürst übergibt im Gegenzug seinen Garten am Rheinwag, der einst denen von Lengenfeld (Lengfelt) gehört hat und am unteren Ende an Ulrichs Hofstätte stößt. Dieser Garten wurde frei, ledig und zu eigen übergeben.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 820, 387
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Philipp >> Perpetuum II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) >> Urkunden
1500 Mai 12 (uff dinstag nach dem sontag Jubilate)
fol. 455v
Urkunden
Ausstellungsort: Germersheim
Siegler: Kurfürst Philipp von der Pfalz (Sekretsiegel, rückseitig aufgedrückt)
Siegler: Kurfürst Philipp von der Pfalz (Sekretsiegel, rückseitig aufgedrückt)
Fogler, Ulrich; Bürger zu Germersheim, erw. 1500
Lengenfeld, Familie
Germersheim GER
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:01 MESZ
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