Nachlass Dr. Berthold von Fetzer, Leibarzt und Staatsrat (* 1846, + 1931) (Bestand)

Verzeichnungsstufe:
Bestand
Bestandssignatur:
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/3
Kontext:
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Nachlässe, Verbands- und Familienarchive >> Sonstige Nachlässe
Bestandslaufzeit:
1868-1925
Bestandsbeschreibung:
Überlieferungsgeschichte

Der Nachlaß Berthold von Fetzer wurde im Jahre 1965 von Frau Oberin i. R. Frau Friedel Schloßberger-Hoffmann, der Enkelin von Berthold von Fetzer, dem Hauptstaatsarchiv übergeben. Die damals von Frau Schloßberger-Hoffmann abgegebenen Druckschriften und Bücher (u. a. Drucksachen von Carl August und Berthold von Fetzer) wurden in die Dienstbibliothek des Hauptstaatsarchivs eingereiht.

Der Bestand enthält 40 Bände Tagebücher aus der Zeit 1868 bis 1925 (mit Lücken), fünf Bände Notizbücher der Jahre 1918 bis 1923 sowie drei Fotos, die Berthold von Fetzer darstellen.
Von herausragendem Quellenwert sind die Eintragungen Fetzers über seine Tätigkeit als Hofarzt König Karls in den Jahren 1883, 1885 bis 1891 (Band 5-15). Leider fehlt der entsprechende Band über die Zeit April 1883 bis Februar 1885. Er wurde, wie aus dem Schriftwechsel mit Frau Schloßberger-Hoffmann hervorgeht, nicht an das Hauptstaatsarchiv abgegeben. Die in den Jahren 1883 und 1885 bis 1891, vor allem während der Winteraufenthalte des Königs in Südfrankreich und Italien, teilweise detailliert geführten Tagebücher enthalten zahlreiche Informationen über die Person König Karls, seine Krankheiten, seinen Tagesablauf und seine Haltung gegenüber den Personen seiner Umgebung - insbesondere gegenüber Königin Olga, Charles Woodcock (Baron de Savage), Wilhelm Freiherr von Spitzemberg und Julius Albert Freiherr von Griesinger. Gerade während der Winteraufenthalte im Süden wurde Fetzer fast täglich vom König konsultiert, während er in den übrigen Monaten, als der König in Stuttgart, Friedrichshafen oder Bebenhausen weilte, keinen so engen Kontakt zum König pflegte. Daneben geben die Tagebücher Band 5-15 auch interessante Einblicke in das Hofleben. Diese Tagebücher, welche die wichtigste Quelle über die letzten Jahre König Karls sind, wurden von Professor Dr. Paul Sauer für sein Buch "Regent mit mildem Zepter. König Karl von Württemberg" ausgewertet.
Für die Tätigkeit Fetzers als Hofarzt unter König Wilhelm II. liegen dagegen bis auf ein Tagebuch (Band 17), das einige Angaben über Erkrankungen der Königin Charlotte enthält, keine vergleichbaren Eintragungen vor. Dies liegt wohl daran, daß Fetzer seltener von dem letzten württembergischen Königspaar konsultiert wurde und in dieser Zeit in erster Linie als Leiter der Medizinischen Abteilung des neugeschaffenen Karl-Olga-Krankenhauses in Stuttgart tätig war. Daher finden sich auch Eintragungen über Fetzers Arbeit im Karl-Olga-Krankenhaus und sein Verhältnis zu den dortigen Kollegen (Band 16, 18, 22, 25 und 26).
Neben den Tagebüchern über das Hofleben verdienen auch die beiden Bände mit Eintragungen über Fetzers Wirken als Oberarzt beim Vierten Württembergischen Feldspital im Krieg 1870/71 (Band 1 und 2) Beachtung, in denen er über seine Tätigkeit in den Feldspitälern und im Reservespital Solitude - u. a. über die von ihm durchgeführten Operationen - berichtet.
Außer den genannten Einträgen Fetzers, die alle in irgendeiner Weise mit seiner Arbeit als Arzt in Verbindung stehen, finden sich natürlich in den Tagebüchern auch zahlreiche Angaben, die Hinweise auf sein Familienleben enthalten und Einblicke in die Persönlichkeit Fetzers, seine vielseitigen Interessen und politischen Einstellungen, geben. Neben den teilweise sehr ausführlichen Schilderungen seiner zahlreichen Reisen in Deutschland und ins europäische Ausland sind hier die Notizen und Kommentare zu seiner Lektüre aus den Bereichen Medizin, Naturwissenschaften. Literatur, Kunst bzw. Kunstgeschichte, Philosophie und Geschichte zu nennen. Auch finden sich häufig Berichte über Theater-, Opern- und Konzertbesuche sowie über Besichtigungen von Kunstausstellungen und Museen in den Tagebüchern. Sie vermitteln ein eindrucksvolles Bild eines typischen Bildungsbürgers der Kaiserzeit und sind daher für die Kultur-, Mentalitäts- und Sozialgeschichte von Belang. Die Schilderungen über seine Reisen und mehr noch die Notizen und Kommentare zu seiner Lektüre durchziehen - gleichsam wie ein roter Faden - fast alle seine Tagebücher, wobei sie in den Tagebüchern der Jahre 1913 bis 1925 (Band 27-40) - möglicherweise aus Mangel an berichtenswerten äußeren Erlebnissen Fetzers - breiten Raum einnehmen. Neben den Tagebüchern hat Fetzer in den Jahren 1918 bis 1923 zusätzlich reine Notizbücher mit Anmerkungen zu seiner Lektüre geführt (Band 41-45).
Der Nachlaß Fetzer wurde im Sommer 1997 von den Archivinspektoranwärtern Nicole Schütz und Andre Kayser verzeichnet. Die Titelaufnahmen wurden von Archivoberinspektor Eberhard Merk im Herbst 1999 redigiert. Der Bestand umfaßt 46 Titelaufnahmen in 0,3 lfd. Metern.
Stuttgart, im November 1999
Eberhard Merk

Inhalt und Bewertung

Staatsrat Dr. Berthold (von) Fetzer wurde am 3. April 1846 in Stuttgart als Sohn des Rechtsanwalts Carl August Friedrich Fetzer (1809-1885) und der Marie Traulieb Fetzer geb. Hofacker (1821-1853) geboren.
Sein Vater war neben seiner Tätigkeit als Anwalt bzw. Rechtskonsulent in Stuttgart Mitglied des Staatsgerichtshofs von Württemberg, Abgeordneter der Württembergischen Kammer der Abgeordneten und in den Jahren 1848-1849 Abgeordneter und Schriftführer der Frankfurter Nationalversammlung bzw. des Rumpfparlamentes und gehörte zu den Mitbegründern der Deutschen Partei in Württemberg. Unter dem Pseudonym Berthold Staufer trat Carl August Friedrich Fetzer auch als Verfasser von politischen Schriften hervor. In zweiter Ehe war er seit 1855 mit Hermine Hofacker, der Schwester seiner ersten Ehefrau, verheiratet. Von den neun Kindern Carl August Fetzers aus den beiden Ehen seien nur erwähnt: Oberstaatsanwalt Karl Fetzer (1845-1923), Hauptmann Ernst Fetzer (1851-1912) sowie Adolf Fetzer (1863-1917), der 1896-1897 Kriegsberichterstatter auf dem Balkan, danach Professor am Realgymnasium Schwäbisch Gmünd war und als Major der Reserve in der Champagne 1917 fiel.
Nach dem Abitur, das Berthold Fetzer im Jahre 1863 am Gymnasium in Stuttgart ablegte, studierte er in Tübingen, Würzburg und Berlin Medizin. Im April 1868 absolvierte er die höhere medizinische Staatsprüfung, im Oktober desselben Jahres die chirurgische Prüfung an der Universität Tübingen. Am 27. November 1868 wurde Berthold Fetzer mit einer Arbeit über den Leberkrebs in Tübingen zum "Doctor medicinae et chirurgiae" promoviert. Im November des darauffolgenden Jahres legte er das zweite Examen in Medizin, Chirurgie und Geburtshilfe ab. Berthold Fetzer unternahm in den Jahren 1869 und 1870 längere - laut Vermerk in seiner Personalakte - wissenschaftliche Reisen durch Deutschland, Österreich und Frankreich (vgl. dazu auch Band 1 in diesem Bestand).
Am Krieg 1870/71 nahm Berthold Fetzer als Oberarzt des Vierten Württembergischen Feldspitals im Range eines Oberleutnants teil (vgl. dazu Band 1 und 2). Für seine Verdienste als Militärarzt im Krieg erhielt Fetzer das Ritterkreuz des Sächsischen Albrechtordens und das Ritterkreuz Erster Klasse des Württembergischen Friedrichordens verliehen.
Nach dem Kriegsdienst ließ sich Berthold Fetzer in Stuttgart als Arzt nieder. Im Jahre 1873 schlug er erneut die Laufbahn eines Militärarztes ein, wobei er seine Praxis als niedergelassener Arzt in dieser Zeit offenbar beibehielt, da Fetzer in den Verzeichnissen der Ärzte in den Adreßbüchern der Stadt Stuttgart der Jahrgänge 1875-1911 als praktizierender Arzt erwähnt wird. 1873 wurde Fetzer Stabs- und Assistenzarzt beim Grenadier-Regiment Königin Olga. Im darauffolgenden Jahr wurde er zum Stabs- und Bataillonarzt im Infanterie-Regiment Kaiser Friedrich König von Preußen berufen. Bereits 1881 erfolgte Fetzers Ernennung zum Stabs- und Garnisonarzt der Garnison Stuttgart. Von Januar bis April 1883 war Fetzer nach Berlin abkommandiert, wo er als Vertreter Württembergs an der Abfassung des "Sanitätsberichts über die deutschen Heere im Kriege gegen Frankreich 1870/71", hg. von der Militär-Medizinal-Abteilung des Preußischen Kriegsministeriums, beteiligt war (vgl. dazu Band 5). Obwohl Fetzer im Mai 1883 aus dem aktiven Dienst als Militärarzt unter Stellung a la suite des Sanitätskorps ausschied, um das Amt des Zweiten Hofarztes bzw. 1885 des Ersten Hofarztes und Leibarztes König Karls von Württemberg zu übernehmen, wurden ihm zahlreiche Beförderungen zuteil. 1887 wurde er zum Oberstabsarzt Zweiter Klasse, 1889 zum Oberstabsarzt Erster Klasse, 1894 zum Generalarzt Zweiter Klasse, 1896 zum Generalarzt Erster Klasse und 1903 schließlich zum Generalmajor ernannt. In seiner Eigenschaft als Hofarzt behandelte Fetzer König Karl von 1883 bis zum Tod des Königs im Jahre 1891. In dieser Zeit begleitete er auch den König auf seinen Reisen nach Südfrankreich und nach Italien und führte ausführlich Tagebuch über das gesundheitliche Befinden des Königs und über die Verhältnisse am württembergischen Hof (vgl. Band 6-15).
Nach dem Tod König Karls behielt Fetzer offiziell den Titel eines Hofarztes, doch wurde er von König Wilhelm II. und Königin Charlotte seltener konsultiert. Zudem wurde ihm mit der Gründung und Leitung der medizinischen Abteilung des Karl- Olga-Krankenhauses in Stuttgart eine neue Aufgabe zugewiesen, die er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1911 ausübte. Im selben Jahr schied Fetzer auch - auf eigenen Wunsch - aus dem Dienst als Hofarzt aus, nachdem ihm König Wilhelm II. zuvor den Titel eines Staatsrates verliehen hatte (vgl. Band 25 und 26).
Neben seiner praktischen Tätigkeit als Arzt trat Fetzer als Verfasser von medizinischen Schriften hervor. Im Jahre 1879 veröffentlichte er eine Schrift über den Einfluß des Militärdienstes auf die Körperentwicklung, im Jahre 1895 seine Abhandlung "Auch ein Rückblick. Das deutsche Sanitätswesen 1870-1871". Seine Druckschrift "Lungentuberkulose und Heilstättenbehandlung. Eine medicinisch- sociale Studie", die im Jahre 1900 in Deutschland erschien, wurde sogar ins Spanische übersetzt (vgl. Band 21).
Außerdem betätigte sich Fetzer selber als Übersetzer. So übersetzte er die medizinischen Vorträge des berühmten französischen Neurologen und Lehrer Sigmund Freuds, Jean Martin Charcot, (vgl. dazu Band 1) sowie die Biographie "Leben des Michelangelo Buonarotti" von Ascanio Condivi ins Deutsche (vgl. dazu Band 10, 12 und 14). Die erstgenannte Übersetzung wurde im Jahre 1878, die letztgenannte im Jahre 1889 veröffentlicht.
Berthold von Fetzer erhielt - neben den bereits erwähnten Orden, die ihm für seine Verdienste als Militärarzt im Krieg 1870/71 zuerkannt wurden - im Laufe seines Lebens zahlreiche Auszeichnungen, u. a. bekam er 1886 den Württembergischen Kronorden und vom Großherzog von Mecklenburg-Schwerin das Ehrenkreuz des Greifenordens. 1888 das Komturkreuz des Württembergischen Friedrichordens, 1891 den Stern zum Komturkreuz des Friedrichordens, 1900 den württembergischen Olgaorden, 1909 das Komturkreuz des Kronordens. Der persönliche Adelstitel wurde ihm im Zusammenhang mit einem Orden verliehen. Berthold von Fetzer starb am 15. August 1931 in Stuttgart-Degerloch.
Aus seiner im Jahre 1872 geschlossenen Ehe mit Therese Cappel (1852-1921) gingen zwei Kinder hervor: der Sohn Erich (1873-1901) und die Tochter Dagmar (geboren 1876), die mit Georg Schloßberger, dem Sohn des Archivdirektors August Schloßberger, verheiratet war.

Vorbemerkung: Der Nachlaß Berthold von Fetzer wurde im Jahre 1965 von Frau Oberin i. R. Frau Friedel Schloßberger-Hoffmann, der Enkelin von Berthold von Fetzer, dem Hauptstaatsarchiv übergeben. Die damals von Frau Schloßberger-Hoffmann abgegebenen Druckschriften und Bücher (u. a. Drucksachen von Carl August und Berthold von Fetzer) wurden in die Dienstbibliothek des Hauptstaatsarchivs eingereiht. Der Bestand enthält 40 Bände Tagebücher aus der Zeit 1868 bis 1925 (mit Lücken), fünf Bände Notizbücher der Jahre 1918 bis 1923 sowie drei Fotos, die Berthold von Fetzer darstellen. Von herausragendem Quellenwert sind die Eintragungen Fetzers über seine Tätigkeit als Hofarzt König Karls in den Jahren 1883, 1885 bis 1891 (Band 5-15). Leider fehlt der entsprechende Band über die Zeit April 1883 bis Februar 1885. Er wurde, wie aus dem Schriftwechsel mit Frau Schloßberger-Hoffmann hervorgeht, nicht an das Hauptstaatsarchiv abgegeben. Die in den Jahren 1883 und 1885 bis 1891, vor allem während der Winteraufenthalte des Königs in Südfrankreich und Italien, teilweise detailliert geführten Tagebücher enthalten zahlreiche Informationen über die Person König Karls, seine Krankheiten, seinen Tagesablauf und seine Haltung gegenüber den Personen seiner Umgebung - insbesondere gegenüber Königin Olga, Charles Woodcock (Baron de Savage), Wilhelm Freiherr von Spitzemberg und Julius Albert Freiherr von Griesinger. Gerade während der Winteraufenthalte im Süden wurde Fetzer fast täglich vom König konsultiert, während er in den übrigen Monaten, als der König in Stuttgart, Friedrichshafen oder Bebenhausen weilte, keinen so engen Kontakt zum König pflegte. Daneben geben die Tagebücher Band 5-15 auch interessante Einblicke in das Hofleben. Diese Tagebücher, welche die wichtigste Quelle über die letzten Jahre König Karls sind, wurden von Professor Dr. Paul Sauer für sein Buch "Regent mit mildem Zepter. König Karl von Württemberg" ausgewertet. Für die Tätigkeit Fetzers als Hofarzt unter König Wilhelm II. liegen dagegen bis auf ein Tagebuch (Band 17), das einige Angaben über Erkrankungen der Königin Charlotte enthält, keine vergleichbaren Eintragungen vor. Dies liegt wohl daran, daß Fetzer seltener von dem letzten württembergischen Königspaar konsultiert wurde und in dieser Zeit in erster Linie als Leiter der Medizinischen Abteilung des neugeschaffenen Karl-Olga-Krankenhauses in Stuttgart tätig war. Daher finden sich auch Eintragungen über Fetzers Arbeit im Karl-Olga-Krankenhaus und sein Verhältnis zu den dortigen Kollegen (Band 16, 18, 22, 25 und 26). Neben den Tagebüchern über das Hofleben verdienen auch die beiden Bände mit Eintragungen über Fetzers Wirken als Oberarzt beim Vierten Württembergischen Feldspital im Krieg 1870/71 (Band 1 und 2) Beachtung, in denen er über seine Tätigkeit in den Feldspitälern und im Reservespital Solitude - u. a. über die von ihm durchgeführten Operationen - berichtet.

Außer den genannten Einträgen Fetzers, die alle in irgendeiner Weise mit seiner Arbeit als Arzt in Verbindung stehen, finden sich natürlich in den Tagebüchern auch zahlreiche Angaben, die Hinweise auf sein Familienleben enthalten und Einblicke in die Persönlichkeit Fetzers, seine vielseitigen Interessen und politischen Einstellungen, geben. Neben den teilweise sehr ausführlichen Schilderungen seiner zahlreichen Reisen in Deutschland und ins europäische Ausland sind hier die Notizen und Kommentare zu seiner Lektüre aus den Bereichen Medizin, Naturwissenschaften. Literatur, Kunst bzw. Kunstgeschichte, Philosophie und Geschichte zu nennen. Auch finden sich häufig Berichte über Theater-, Opern- und Konzertbesuche sowie über Besichtigungen von Kunstausstellungen und Museen in den Tagebüchern. Sie vermitteln ein eindrucksvolles Bild eines typischen Bildungsbürgers der Kaiserzeit und sind daher für die Kultur-, Mentalitäts- und Sozialgeschichte von Belang. Die Schilderungen über seine Reisen und mehr noch die Notizen und Kommentare zu seiner Lektüre durchziehen - gleichsam wie ein roter Faden - fast alle seine Tagebücher, wobei sie in den Tagebüchern der Jahre 1913 bis 1925 (Band 27-40) - möglicherweise aus Mangel an berichtenswerten äußeren Erlebnissen Fetzers - breiten Raum einnehmen. Neben den Tagebüchern hat Fetzer in den Jahren 1918 bis 1923 zusätzlich reine Notizbücher mit Anmerkungen zu seiner Lektüre geführt (Band 41-45). Der Nachlaß Fetzer wurde im Sommer 1997 von den Archivinspektoranwärtern Nicole Schütz und Andre Kayser verzeichnet. Die Titelaufnahmen wurden von Archivoberinspektor Eberhard Merk im Herbst 1999 redigiert. Der Bestand umfaßt 46 Titelaufnahmen in 0,3 lfd. Metern. Stuttgart, im November 1999 Eberhard Merk
Umfang:
47 Bände
Verwandte Bestände und Literatur:
Eigenhändiger Lebenslauf Fetzers (Stand 1883) in Band 1
Personalakte; M 430/1 Büschel 649
Nachruf in: Schwäbischer Merkur 1931, Nr. 191, S. 5
Adreßbücher der Stadt Stuttgart 1875-1911
Kanzleiakten Erwerbungen 1965 (Korrespondenz mit Frau Oberin i. R. Friedel Schloßberger-Hoffmann)
Sauer, Paul: Regent mit mildem Zepter. König Karl von Württemberg, Stuttgart 1999
Online-Beständeübersicht im Angebot des Archivs: