Geschäftliche Angelegenheiten einzelner Meister des Metzgerhandwerks
Vollständigen Titel anzeigen
E 5/47 Nr. 11
E 5/47 Fleischerinnung
Fleischerinnung
1760 - 1782
Enthält:
1) Schuldverschreibung der Susanna Ursula vormals Fischer, jetzt Ehefrau des Johann Christoph Wendel, Huf- und Waffenschmied, für ihren Schwager Johann List über ein Darlehen von 1.400 fl. das er schon am 16. Juni 1745 ihrem verstorbenen Mann gegeben hab. Unterschrift und Siegel der Ausstellerin und der Genannten Johann Michael Dohler und Johann Lorenz Krögler. 16. Nov. 1760
2) Johann List, Bürger und Rindsmetzger und seine Ehewirtin Maria Magdalena List bekennen von Johann Philipp Stigler ein Darlehen von 300 fl. erhalten zu haben unter Verpfändung ihres Vermögens. Eberhard List verbürgt sich für die Bezahlung in 14 Tagen unter Verpfändung seines Hauses in der Äußeren Laufergasse durch Übergabe der Hausbriefe. 3 Unterschriften und 2 Petschaftssiegel. 11. Feb. 1762
3) Verzeichnis von Schulden und Zahlungen des Johann List an das Handwerk 1765 - 1767
4) Schuldverschreibung des Rindsmetzgers Johann List für das Handwerk über 700 fl. Darlehen (Wechselschuld an den Kaufmann Peter Gottlieb Pflüger für vor drei Jahren gelieferte ungarische Ochsen). Bürgschaft des Vaters Eberhard List, unter Verpfändung seines Hauses in der Äußeren Laufergasse. Unterschriften und Siegel des Schuldners und seines Vaters und der Genannten Paulus Küffner und Nikolaus Küssel, 11. Aug. 1767
5) Verzeichnis der Auslagen und Kosten für Johann List (undatiert, wohl 1762-1767)
6) Vermögensaufstellung bzw. Nachlassinventar des Rindmetzgers Michael Baldauf, 12. März 1772, Auflistung aller nachgelassenen Möbel-, Geschirr- und Kleidungsstücke
7) Klage des Bierwirts Ammon gegen den Unterkäufel am Viehmarkt Baldauf und Erlaubnis des Untergerichts dem Baldauf eune Quote seiner Unterkäufelgebühren an den Kläger abzuführen, 11. Dez. 1782
8) Heinrich Clement Schwammeiß und Paulus Wölfel, beide Büchsenmeister verkaufen für das Rindsmetzgerhandwerk zu Nürnberg um 750 fl. dem Bürger und Rindsmetzger Johann Christoph Carl und dessen Ehewirtin Maria Helena Carl seine eigentümlich besessene in St. Sebalder Pfarr bei dem sogenannten Rosenbad liegende, rechter Hand an des Maurergesellen Wölfel, linker Hand an des Porträtmalers Walter Häuser stoßende, frei eigene Rindsmetzgersbehausung und Hofreit. Unbeglaubigte Abschrift bzw. unausgefertigter Entwurf mit Korrekturen, 1778
1) Schuldverschreibung der Susanna Ursula vormals Fischer, jetzt Ehefrau des Johann Christoph Wendel, Huf- und Waffenschmied, für ihren Schwager Johann List über ein Darlehen von 1.400 fl. das er schon am 16. Juni 1745 ihrem verstorbenen Mann gegeben hab. Unterschrift und Siegel der Ausstellerin und der Genannten Johann Michael Dohler und Johann Lorenz Krögler. 16. Nov. 1760
2) Johann List, Bürger und Rindsmetzger und seine Ehewirtin Maria Magdalena List bekennen von Johann Philipp Stigler ein Darlehen von 300 fl. erhalten zu haben unter Verpfändung ihres Vermögens. Eberhard List verbürgt sich für die Bezahlung in 14 Tagen unter Verpfändung seines Hauses in der Äußeren Laufergasse durch Übergabe der Hausbriefe. 3 Unterschriften und 2 Petschaftssiegel. 11. Feb. 1762
3) Verzeichnis von Schulden und Zahlungen des Johann List an das Handwerk 1765 - 1767
4) Schuldverschreibung des Rindsmetzgers Johann List für das Handwerk über 700 fl. Darlehen (Wechselschuld an den Kaufmann Peter Gottlieb Pflüger für vor drei Jahren gelieferte ungarische Ochsen). Bürgschaft des Vaters Eberhard List, unter Verpfändung seines Hauses in der Äußeren Laufergasse. Unterschriften und Siegel des Schuldners und seines Vaters und der Genannten Paulus Küffner und Nikolaus Küssel, 11. Aug. 1767
5) Verzeichnis der Auslagen und Kosten für Johann List (undatiert, wohl 1762-1767)
6) Vermögensaufstellung bzw. Nachlassinventar des Rindmetzgers Michael Baldauf, 12. März 1772, Auflistung aller nachgelassenen Möbel-, Geschirr- und Kleidungsstücke
7) Klage des Bierwirts Ammon gegen den Unterkäufel am Viehmarkt Baldauf und Erlaubnis des Untergerichts dem Baldauf eune Quote seiner Unterkäufelgebühren an den Kläger abzuführen, 11. Dez. 1782
8) Heinrich Clement Schwammeiß und Paulus Wölfel, beide Büchsenmeister verkaufen für das Rindsmetzgerhandwerk zu Nürnberg um 750 fl. dem Bürger und Rindsmetzger Johann Christoph Carl und dessen Ehewirtin Maria Helena Carl seine eigentümlich besessene in St. Sebalder Pfarr bei dem sogenannten Rosenbad liegende, rechter Hand an des Maurergesellen Wölfel, linker Hand an des Porträtmalers Walter Häuser stoßende, frei eigene Rindsmetzgersbehausung und Hofreit. Unbeglaubigte Abschrift bzw. unausgefertigter Entwurf mit Korrekturen, 1778
Umfang/Beschreibung: 8 St.
Archivale
Indexbegriff Person: Ammon
Indexbegriff Person: Baldauf
Indexbegriff Person: Baldauf, Michael
Indexbegriff Person: Carl, Johann Christoph
Indexbegriff Person: Carl, Maria Helena
Indexbegriff Person: Dohler, Johann Michael
Indexbegriff Person: Fischer, Susanna Ursula
Indexbegriff Person: Krögler, Johann Lorenz
Indexbegriff Person: Küffner, Paulus
Indexbegriff Person: Küssel, Nikolaus
Indexbegriff Person: List, Eberhard
Indexbegriff Person: List, Johann
Indexbegriff Person: List, Maria Magdalena
Indexbegriff Person: Pflüger, Peter Gottlieb
Indexbegriff Person: Schwammeiß, Heinrich Clement
Indexbegriff Person: Stigler, Johann Philipp
Indexbegriff Person: Walter, N (Porträtmaler)
Indexbegriff Person: Wendel, Johann Christoph
Indexbegriff Person: Wendel, Susanna Ursula
Indexbegriff Person: Wölfel, N (Steinmetzgeselle)
Indexbegriff Person: Wölfel, Paulus
Indexbegriff Person: Baldauf
Indexbegriff Person: Baldauf, Michael
Indexbegriff Person: Carl, Johann Christoph
Indexbegriff Person: Carl, Maria Helena
Indexbegriff Person: Dohler, Johann Michael
Indexbegriff Person: Fischer, Susanna Ursula
Indexbegriff Person: Krögler, Johann Lorenz
Indexbegriff Person: Küffner, Paulus
Indexbegriff Person: Küssel, Nikolaus
Indexbegriff Person: List, Eberhard
Indexbegriff Person: List, Johann
Indexbegriff Person: List, Maria Magdalena
Indexbegriff Person: Pflüger, Peter Gottlieb
Indexbegriff Person: Schwammeiß, Heinrich Clement
Indexbegriff Person: Stigler, Johann Philipp
Indexbegriff Person: Walter, N (Porträtmaler)
Indexbegriff Person: Wendel, Johann Christoph
Indexbegriff Person: Wendel, Susanna Ursula
Indexbegriff Person: Wölfel, N (Steinmetzgeselle)
Indexbegriff Person: Wölfel, Paulus
Äußere Laufer Gasse
Rosenbad
Viehmarkt
Metzgerhandwerk
Schuldverschreibung
Huf- und Waffenschmied
Darlehen
Rindsmetzger
Verpfändung
Vermögen
Schulden
Wechselschuld
Kaufmann
Bürgschaft
Ochsen, ungarische
Vermögensaufstellung
Nachlassinventar
Möbel
Geschirr
Kleidungsstücke
Bierwirt
Unterkäufel
Untergericht
Unterkäufelgebühren
Büchsenmeister
Maurergeselle
Porträtmaler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:02 MESZ