Friedrich [Hermann Otto], souveräner Fürst zu Hohenzollern-Hechingen etc., erhebt auf Bitte seiner Schwester [Josephine], Gräfin Festetics von Tolna, in Anbetracht der dieser erwiesenen Dienste den Anton Solomé, dessen Voreltern in Frankreich zu Moustiers in der Provence ansässig waren, in den Adelsstand seines Fürstentums, da auch schon dessen Eltern sich adliger Rechte zu bedienen befugt waren. Diese Erhebung erstreckt sich auch auf dessen zukünftige Erben beiderlei Geschlechts, verbunden mit der Erlaubnis, sich Solomé von Ramberviller zu nennen, und gewährt alle adligen Rechte und Vorzüge. Als Wappen wird verliehen: in Blau ein silberner Balken, begleitet von drei (2:1) goldenen Eicheln mit Stiel nach oben. Nachgeordnete Stellen und die Untertanen werden angewiesen, dies zu beachten bzw. zu befolgen. Ankündigung von Unterschrift und Siegel.
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Friedrich [Hermann Otto], souveräner Fürst zu Hohenzollern-Hechingen etc., erhebt auf Bitte seiner Schwester [Josephine], Gräfin Festetics von Tolna, in Anbetracht der dieser erwiesenen Dienste den Anton Solomé, dessen Voreltern in Frankreich zu Moustiers in der Provence ansässig waren, in den Adelsstand seines Fürstentums, da auch schon dessen Eltern sich adliger Rechte zu bedienen befugt waren. Diese Erhebung erstreckt sich auch auf dessen zukünftige Erben beiderlei Geschlechts, verbunden mit der Erlaubnis, sich Solomé von Ramberviller zu nennen, und gewährt alle adligen Rechte und Vorzüge. Als Wappen wird verliehen: in Blau ein silberner Balken, begleitet von drei (2:1) goldenen Eicheln mit Stiel nach oben. Nachgeordnete Stellen und die Untertanen werden angewiesen, dies zu beachten bzw. zu befolgen. Ankündigung von Unterschrift und Siegel.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Ramberviller Nr. 17
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Ramberviller Familie de Ramberviller und Solomé von Ramberviller
Familie de Ramberviller und Solomé von Ramberviller >> Solomé von Ramberviller
1827 Dezember 20
3 Blatt
Urkunden
Ausstellungsort: Hechingen
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel aus rotem Wachs in Holzkapsel
Besonderheiten: Urkunde in mit rotem Samt bezogenem Einband, verschließbar mit je zwei schwarzen bzw. silbernen Seidenbändern. Darin 3 Pergamentblätter, davon 4 Seiten beschrieben, geheftet durch eine schwarz-silberne geflochtene Seidenschnur mit zwei Troddeln, daran die Siegelkapsel hängend. Die erste Seite mit dem Titel des Ausstellers ist als Schmuckseite mit dem hohenzollernschen Wappen ausgebildet; die letzte Seite enthält die Wappenzeichnung (Helmzier: 6 Eicheln, zwei Löwen als Schildhalter).
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel aus rotem Wachs in Holzkapsel
Besonderheiten: Urkunde in mit rotem Samt bezogenem Einband, verschließbar mit je zwei schwarzen bzw. silbernen Seidenbändern. Darin 3 Pergamentblätter, davon 4 Seiten beschrieben, geheftet durch eine schwarz-silberne geflochtene Seidenschnur mit zwei Troddeln, daran die Siegelkapsel hängend. Die erste Seite mit dem Titel des Ausstellers ist als Schmuckseite mit dem hohenzollernschen Wappen ausgebildet; die letzte Seite enthält die Wappenzeichnung (Helmzier: 6 Eicheln, zwei Löwen als Schildhalter).
Einliegend: 1. Alteres beschädigtes Papier: kolorierte Zeichnung eines gevierten Wappens, in Feld 1 das gerade verliehene Wappen. Rückvermerk: Armoiries de la famille de Ramberviller. 2. Übersetzungen des Übersetzungsbüros Hasenfeld, Place de la Bourse Paris, auf Stempelpapier, mit Eingangsstempel des Conseil d'État vom 19.02.1866 sowie Beglaubigungsstempel der Cour Impériale vom 07.01.1867: Übersetzung a) eines Auszugs aus dem Kirchenbuch der katholischen Pfarrei Zweibrücken vom 03.07.1789 über die Geburt und Taufe des Jean Antoine, Sohn des Jean Pierre Solomé, Geheimsekretär des Herzogs von Zweibrücken, und dessen Ehefrau Henriette Laurent de Vilquoi; Pate: Jean Antoine Solomé, Direktor der École de Pharmacie in Paris und dessen Gattin; weitere Beglaubigungen. b) der vorliegenden Erhebungsurkunde.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:01 MESZ
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