Johann Scheffer, wohnhaft zu Hattenrod, und seine Ehefrau Judith bekunden, dass sie den Baumeistern der Kirche zu Hattenrod für 80 f l. eine jährl...
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NACHWEIS
B 9 Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim
Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim >> 8 1571-1610
1590 Februar 16
Ausf., Perg., anh. Sg. abgef., nach Rückvermerk von 1627 November 10 erhält Heinrich Hof zu dem Hauptkapitel noch weitere 11 Gulden aus einem Krautgarten, nach einem weiteren Vermerk von 1639 Juni 7 ist dem Kirchenbau für das Hauptkapitel bzw. die Gülte 103 1/2 Gulden gegeben worden.
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann Scheffer, wohnhaft zu Hattenrod, und seine Ehefrau Judith bekunden, dass sie den Baumeistern der Kirche zu Hattenrod für 80 f l. eine jährliche Gülte von 4 fi. aus den gen. Gütern daselbst verkauft haben, u. a. bei Balthasar Neebe. Z.: Peter Scheld, Balthasar Ruppel, Peter Seip, Peter Seibter, Adam Holzheimer, Heinrich Starck, Ludwig Lotz, Nickel Lotz, Klaus Launsbach, Kaspar Alban, Eberhard Leinweber, Reiz Dam, alle Schöffen im Obergericht Hattenrod
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegler
Vermerke (Urkunde): Siegler: Dietrich Scharf, Schultheiß des Obergerichts
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Fürstlich-solmsisches Archiv Lich, Licher Urkunden Kasten 29
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegler
Vermerke (Urkunde): Siegler: Dietrich Scharf, Schultheiß des Obergerichts
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Fürstlich-solmsisches Archiv Lich, Licher Urkunden Kasten 29
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ