Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit den Vermittlern auf dem Reichstage bis zur Ankunft des Kurfürsten Joachim II. von Brandenburg, dem Kurfürsten Moritz von Sachsen, dessen Rat Dr. Ludwig Fachs Ordinarius der Juristenfakultät Leipzig, dem Markgrafen Hans Georg von Brandenburg, dem brandenburgischen Rat Christoph v.d. Strossen Professor der Rechte zu Frankfurt a.O. und dem bayerischen Kanzler Dr. Leonhard v. Eck. Aufzeichnungen über die Unterredung des Landgrafen mit dem Kurfürsten von Sachsen und dem Markgrafen Hans Georg in Donauwörth. Kredenz für den Kanzler Günterode an den Kurfürsten Moritz
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Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit den Vermittlern auf dem Reichstage bis zur Ankunft des Kurfürsten Joachim II. von Brandenburg, dem Kurfürsten Moritz von Sachsen, dessen Rat Dr. Ludwig Fachs Ordinarius der Juristenfakultät Leipzig, dem Markgrafen Hans Georg von Brandenburg, dem brandenburgischen Rat Christoph v.d. Strossen Professor der Rechte zu Frankfurt a.O. und dem bayerischen Kanzler Dr. Leonhard v. Eck. Aufzeichnungen über die Unterredung des Landgrafen mit dem Kurfürsten von Sachsen und dem Markgrafen Hans Georg in Donauwörth. Kredenz für den Kanzler Günterode an den Kurfürsten Moritz
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.29 Akten Landgraf Philipps aus der Zeit der Gefangenschaft
August - Oktober 1547
Enthält: 1547 August. Kurfürst Moritz auf der Reise zum Reichstage. Stand der Ausführung der Kapitulation. Besuch und Verhandlungen des Kurfürsten Moritz und des Markgrafen Hans Georg in Donauwörth beim Landgrafen. Dessen Wunsch, spätestens am Liebfrauentage (September 8.?) befreit zu werden. Bemühungen um Erhaltung der Festung Kassel wegen ihrer Notwendigkeit für Hessen und der Langwierigkeit ihrer Niederlegung. Verhandlungen wegen des Geschützes und der Bergfestungen Rheinfels, Spangenberg und Braubach. Anerbieten eines Zugs und gänzlicher Gefügigkeit auf dem Reichstage
Enthält: September. Verhandlungen Christophs v.d. Strassen für den Landgrafen mit Granvella, dem Bischof von Arras und dem Erzherzog Maximilian. Unterredung des Kurfürsten Moritz mit Granvella. Verzögerung einer Audienz durch Krankheit des Kaisers. Unmut des Kaisers über die angebliche Einrichtung einer hessischen Post mit Nürnberg und Straßburg und über böse Reden des Landgrafen und seiner Diener. Bestreben des Landgrafen, nach Augsburg kommen zu dürfen. Informierung des Dr. Fachs durch Bericht und 'persuasiones'. Untersiegelung des Bürgenbriefs. Anerbieten des Landgrafen. Wiederholte Vertagung der Audienz. Sendung des Kanzlers Günterode mit Informationen an den Kurfürsten Moritz. Verhandlungen mit Eck. Beschwerden Albas über die Ausführung der Kapitulation. Der Kaiser von Augsburg abwesend auf der Jagd. Verhandlungen mit Alba. Geburt eines jungen Landgrafen (Georg). Kurfürst Moritz mit dem Kaiser auf der Jagd. Seine bei dieser Gelegenheit gemeinschaftlich mit dem Herzog Wilhelm von Bayern unternommene Werbung beim Kaiser. Antwort versprochen. Forderung aller Kurfürsten, wegen der Pest in Augsburg den Reichstag zu verlegen oder zu verschieben. Abreise des Markgrafen Hans Georg (September 19.). Bevorstehende Ankunft des Königs Ferdinand in Augsburg. Absicht des Landgrafen, den Reichsständen anzeigen zu lassen, wie er in die Gefangenschaft gekommen sei. Der Rheingraf beim König von Frankreich, dessen Anwerbung von deutschen Knechten. Weitere Bemühungen um Freilassung. Eingabe des Kurfürsten an den Kaiser. Schulden des früheren hessischen Kammerschreibers (Christoph Scherer) bei dem Leipziger Bürger Hieronymus Lotter
Enthält: Oktober. Immer wiederholtes Anmahnen an den Kurfürsten, seine und die brandenburgischen Räte um Erwirkung zeitlicher oder dauernder Freilassung. Beschwerde über die Forderung der kaiserlichen Kommissare auf Auslieferung auch der Haken- und Handbüchsen. Befürchtung, nach Italien oder den Niederlanden gebracht zu werden. Niederlegung der Festung Kassel. Ankündigung einer kaiserlichen Entscheidung. Einmahnung der Kurfürsten durch die jungen Landgrafen, Bitte um Ausstand. Untätigkeit des Kurfürsten von Brandenburg. Audienz des Kurfürsten Moritz beim Kaiser. Neue Anerbieten des Landgrafen wegen Kassels. Angebot, die in Donauwörth und Augsburg anwesenden hessischen Diener und Abgeordneten als Geiseln zurückzulassen. Musterung der Spanier in Donauwörth, als Anzeichen einer drohenden Wegführung betrachtet. Pestilenz und andere Krankheiten unter den Bewachungsmannschaften
Enthält: September. Verhandlungen Christophs v.d. Strassen für den Landgrafen mit Granvella, dem Bischof von Arras und dem Erzherzog Maximilian. Unterredung des Kurfürsten Moritz mit Granvella. Verzögerung einer Audienz durch Krankheit des Kaisers. Unmut des Kaisers über die angebliche Einrichtung einer hessischen Post mit Nürnberg und Straßburg und über böse Reden des Landgrafen und seiner Diener. Bestreben des Landgrafen, nach Augsburg kommen zu dürfen. Informierung des Dr. Fachs durch Bericht und 'persuasiones'. Untersiegelung des Bürgenbriefs. Anerbieten des Landgrafen. Wiederholte Vertagung der Audienz. Sendung des Kanzlers Günterode mit Informationen an den Kurfürsten Moritz. Verhandlungen mit Eck. Beschwerden Albas über die Ausführung der Kapitulation. Der Kaiser von Augsburg abwesend auf der Jagd. Verhandlungen mit Alba. Geburt eines jungen Landgrafen (Georg). Kurfürst Moritz mit dem Kaiser auf der Jagd. Seine bei dieser Gelegenheit gemeinschaftlich mit dem Herzog Wilhelm von Bayern unternommene Werbung beim Kaiser. Antwort versprochen. Forderung aller Kurfürsten, wegen der Pest in Augsburg den Reichstag zu verlegen oder zu verschieben. Abreise des Markgrafen Hans Georg (September 19.). Bevorstehende Ankunft des Königs Ferdinand in Augsburg. Absicht des Landgrafen, den Reichsständen anzeigen zu lassen, wie er in die Gefangenschaft gekommen sei. Der Rheingraf beim König von Frankreich, dessen Anwerbung von deutschen Knechten. Weitere Bemühungen um Freilassung. Eingabe des Kurfürsten an den Kaiser. Schulden des früheren hessischen Kammerschreibers (Christoph Scherer) bei dem Leipziger Bürger Hieronymus Lotter
Enthält: Oktober. Immer wiederholtes Anmahnen an den Kurfürsten, seine und die brandenburgischen Räte um Erwirkung zeitlicher oder dauernder Freilassung. Beschwerde über die Forderung der kaiserlichen Kommissare auf Auslieferung auch der Haken- und Handbüchsen. Befürchtung, nach Italien oder den Niederlanden gebracht zu werden. Niederlegung der Festung Kassel. Ankündigung einer kaiserlichen Entscheidung. Einmahnung der Kurfürsten durch die jungen Landgrafen, Bitte um Ausstand. Untätigkeit des Kurfürsten von Brandenburg. Audienz des Kurfürsten Moritz beim Kaiser. Neue Anerbieten des Landgrafen wegen Kassels. Angebot, die in Donauwörth und Augsburg anwesenden hessischen Diener und Abgeordneten als Geiseln zurückzulassen. Musterung der Spanier in Donauwörth, als Anzeichen einer drohenden Wegführung betrachtet. Pestilenz und andere Krankheiten unter den Bewachungsmannschaften
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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