Durchführung und Auslegung des SMAD-Befehls Nr. 201 (Entnazifizierung und Bestrafung von NS- und Kriegsverbrechern auf Grundlage der Kontrollratsdirektive Nr. 38) vom 16. Aug. 1947: Bd. 2
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BArch DP 1/7815
BArch DP 1 Ministerium der Justiz
Ministerium der Justiz >> DP 1 Ministerium der Justiz, Deutsche Justizverwaltung (DJV)/ MdJ bis 1952 >> Hauptarbeitsgebiet III: Gesetzgebung, Zentralverordnungsblatt, Öffentlichkeitsarbeit >> Abteilung 5: Öffentliches Recht, Zivilrecht, Gesetzesarchiv >> Durchführung und Auslegung des SMAD-Befehls Nr. 201 (Entnazifizierung und Bestrafung von NS- und Kriegsverbrechern auf Grundlage der Kontrollratsdirektive Nr. 38) vom 16. Aug. 1947
1947-1951
Enthält u.a.:
Klärung von Detailfragen
Umgang mit Beschuldigten, die aus sowjetischer Internierungshaft (Speziallager) entlassen wurden
Regelungen zu Vollstreckung und Vollzug angeordneter Sühnemaßnahmen
Befehl Nr. 34 des sowjetischen Militärkommandanten von Berlin vom 1. Apr. 1949 (Kassation rechtskräftiger Urteile)
Strafbarkeit des Besitzes westlicher Zeitungen und der Kritik an der Besatzungsmacht und der DDR gemäß KD Nr. 38 Art. III A III
Enthält auch:
Entscheidung der Spruchkammer Obertaunus in Bad Homburg v.d.H. vom 20. Juli 1948 gegen Friedrich Wilhelm Spannaus wegen aktiver Betätigung in NS-Organisationen in Pößneck
Klärung von Detailfragen
Umgang mit Beschuldigten, die aus sowjetischer Internierungshaft (Speziallager) entlassen wurden
Regelungen zu Vollstreckung und Vollzug angeordneter Sühnemaßnahmen
Befehl Nr. 34 des sowjetischen Militärkommandanten von Berlin vom 1. Apr. 1949 (Kassation rechtskräftiger Urteile)
Strafbarkeit des Besitzes westlicher Zeitungen und der Kritik an der Besatzungsmacht und der DDR gemäß KD Nr. 38 Art. III A III
Enthält auch:
Entscheidung der Spruchkammer Obertaunus in Bad Homburg v.d.H. vom 20. Juli 1948 gegen Friedrich Wilhelm Spannaus wegen aktiver Betätigung in NS-Organisationen in Pößneck
Deutsche Justizverwaltung (DJV), 1945-1949
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 11:39 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bundesarchiv (Archivtektonik)
- Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) (Tektonik)
- Justiz (Tektonik)
- Ministerium der Justiz (Bestand)
- DP 1 Ministerium der Justiz, Deutsche Justizverwaltung (DJV)/ MdJ bis 1952 (Gliederung)
- Hauptarbeitsgebiet III: Gesetzgebung, Zentralverordnungsblatt, Öffentlichkeitsarbeit (Gliederung)
- Abteilung 5: Öffentliches Recht, Zivilrecht, Gesetzesarchiv (Gliederung)
- Durchführung und Auslegung des SMAD-Befehls Nr. 201 (Entnazifizierung und Bestrafung von NS- und Kriegsverbrechern auf Grundlage der Kontrollratsdirektive Nr. 38) vom 16. Aug. 1947 (Serie)