Museen Hamburg, 1951 - 1959
Show full title
A013_IV_079
A013 Galerie Michael Hertz
Galerie Michael Hertz
Die Akte beinhaltet die chronologisch und alphabetisch sortierte Geschäftskorrespondenz Hertz' zu Hamburger Museen zwischen 1951 und 1959 (s.u.). Sie ist durch Registerblätter gegliedert. Inhalt der Schreiben sind zumeist Verkaufsangebote, Lieferscheine, Leihanfragen, Preislisten, Bestellscheine, Rechnungen und Fragen bezüglich verschiedener Ausstellungsorganisationen.
Mit Prof. Dr. Heise, dem ehemaligen Direktor der Hamburger Kunsthalle, findet ein reger Briefwechsel bezüglich einer 1956 geplanten, aber letztendlich nicht durchgeführten Braque-Ausstellung statt. Mit dem Nachfolger, Direktor Alfred Hentzen bespricht Hertz Details zu den 1956 geplanten Laurens- und Picasso-Ausstellungen.
In einem Brief vom 07.06.1956 rät Hertz Hentzen, der sich mit Picasso in Cannes treffen möchte, diesem nicht sein Kaufinteresse gegenüber verschiedenen Werken zu zeigen, sondern Picassos Verleger Kahnweiler in Kenntnis zu setzen. Denn, so schreibt Hertz, "jede Interessensbekundung gegenüber Picasso, die dieser als mit geschäftlichen Folgen verbunden betrachten könnte, [wird] von dem Künstler als ein Versuch der Ausübung eines Druckes empfunden, auf den Picasso negativ reagiert." Weiter ergänzt Hertz: "Picasso verkauft nie Familienporträts, um solche zu bekommen, möge man sich garnicht erst vorstellen."
Die Akte enthält des Weiteren Einladungen zur Ausstellungseröffnung "Marc Chagall" am 6. Februar 1959 und "Französische Zeichnungen des 20. Jahrhunderts" am 3. Oktober 1959 in der Hamburger Kunsthalle.
Hertz tätigt ebenso einen schriftlichen Austausch mit dem Hamburger Kunstverein und dem Museum für Kunst und Gewerbe.
enthält Galerien, Kunsthändler/innen:
Hertz, Galerie Michael: Bremen
Kahnweiler, Deniel-Henry: Paris
Leiris, Galerie Louise: Paris
Maeght, Galerie: Paris
enthält Künstler/innen:
Beaudin, André Gustave
Braque, Georges
Chagall, Marc
Ernst, Max
Füssli, Johann Heinrich
Giacometti, Alberto
Laurens, Henri
Léger, Fernand
Masson, André
Miró, Joan
Nay, Ernst Wilhelm
Picasso, Pablo Ruiz
Pollock, Jackson
Redon, Odilon
enthält Museen/Institution:
Documenta
Hamburge, Kunsthalle (Briefwechsel mit ehem. Direktor Prof. Dr. C.G. Heise, Dr. Wolf Stubbe und Direktor Alfred Hentzen)
Hamburg, Kunstverein
Hamburg, Museum für Kunst und Gewerbe (Briefwechsel mit Dr. Meister)
Krefeld, Haus Lange
New York, Museum of Modern Art
Paris, Musée des Arts Décoratifs
Mit Prof. Dr. Heise, dem ehemaligen Direktor der Hamburger Kunsthalle, findet ein reger Briefwechsel bezüglich einer 1956 geplanten, aber letztendlich nicht durchgeführten Braque-Ausstellung statt. Mit dem Nachfolger, Direktor Alfred Hentzen bespricht Hertz Details zu den 1956 geplanten Laurens- und Picasso-Ausstellungen.
In einem Brief vom 07.06.1956 rät Hertz Hentzen, der sich mit Picasso in Cannes treffen möchte, diesem nicht sein Kaufinteresse gegenüber verschiedenen Werken zu zeigen, sondern Picassos Verleger Kahnweiler in Kenntnis zu setzen. Denn, so schreibt Hertz, "jede Interessensbekundung gegenüber Picasso, die dieser als mit geschäftlichen Folgen verbunden betrachten könnte, [wird] von dem Künstler als ein Versuch der Ausübung eines Druckes empfunden, auf den Picasso negativ reagiert." Weiter ergänzt Hertz: "Picasso verkauft nie Familienporträts, um solche zu bekommen, möge man sich garnicht erst vorstellen."
Die Akte enthält des Weiteren Einladungen zur Ausstellungseröffnung "Marc Chagall" am 6. Februar 1959 und "Französische Zeichnungen des 20. Jahrhunderts" am 3. Oktober 1959 in der Hamburger Kunsthalle.
Hertz tätigt ebenso einen schriftlichen Austausch mit dem Hamburger Kunstverein und dem Museum für Kunst und Gewerbe.
enthält Galerien, Kunsthändler/innen:
Hertz, Galerie Michael: Bremen
Kahnweiler, Deniel-Henry: Paris
Leiris, Galerie Louise: Paris
Maeght, Galerie: Paris
enthält Künstler/innen:
Beaudin, André Gustave
Braque, Georges
Chagall, Marc
Ernst, Max
Füssli, Johann Heinrich
Giacometti, Alberto
Laurens, Henri
Léger, Fernand
Masson, André
Miró, Joan
Nay, Ernst Wilhelm
Picasso, Pablo Ruiz
Pollock, Jackson
Redon, Odilon
enthält Museen/Institution:
Documenta
Hamburge, Kunsthalle (Briefwechsel mit ehem. Direktor Prof. Dr. C.G. Heise, Dr. Wolf Stubbe und Direktor Alfred Hentzen)
Hamburg, Kunstverein
Hamburg, Museum für Kunst und Gewerbe (Briefwechsel mit Dr. Meister)
Krefeld, Haus Lange
New York, Museum of Modern Art
Paris, Musée des Arts Décoratifs
Archivale
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
25.04.2025, 10:35 AM CEST