MAGS Gewerbeaufsicht NW 0566 (Bestand)
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NW 0566 370.51.00
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 4. Oberste und obere Landesbehörden NRW >> 4.2. Oberste Landesbehörden >> 4.2.9. Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales >> 4.2.9.1. Arbeit und Soziales
1934-1968
Genehmigung von pyrotechnischen Gegenständen, Heimarbeit
Bestandsbeschreibung: Der Bestand NW 566 wurde am 20.12.1993 unter der Akzessionsnummer III-4/94 von der Abteilung III A,B des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NW an das Hauptstaatsarchiv Düsseldorf abgegeben. Aus den 27 abgelieferten Ordnern wurden 43 Archiveinheiten und 73 Kassanden gebildet. Kassiert wurden zum einen Akten über die Genehmigung von pyrotechnischen Gegenständen. Hier wurde nur eine geringe Auswahl aufgehoben, um das Verfahren darzustellen. Kassiert wurden aber auch Akten, die die Heimarbeit betreffen, da hier die Abteilung III des Ministeriums nicht überall federführend war. Die Sammlung der Runderlasse des Reichsarbeitsministeriums von 1940 bis 1944 (fünf Ordner) wurden an die Druckschriftensammlung abgegeben und sollen dort aufgenommen werden.
Der Bestand NW 566 wurde im Oktober 2004 durch den Staatsarchivinspektor z.A. Manfred Huppertz geordnet, bewertet und mittels EDV erfasst.
Behördengeschichte:
Bis 1953 waren das Arbeits- und Sozialministerium noch getrennt, danach wurde der Sozialbereich dem Arbeitsministerium zugeschlagen.
Während der Laufzeit des Bestandes waren folgende Personen Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales:
1946-1950: August Halbfell (Arbeitsminister)
1950-1953: Johannes Ernst (Arbeitsminister)
1946: Heinz Renner (Sozialminister)
1946-1947: Josef Gockeln (Sozialminister)
1947: Karl Arnold (Sozialminister)
1947-1950: Dr. Rudolf Amelunxen (Sozialminister)
1950-1953: Dr. Josef Weber (Sozialminister)
1954-1956: Johann Platte
1956-1958: Heinrich Hemsath
1958-1959: Johannes Ernst
1959-1966: Konrad Grundmann
1966-1975: Werner Figgen
1975-1985: Prof. Dr. Friedhelm Farthmann
Staatssekretäre waren:
1947-1955: MD Dr. Helmut Elsler
1955-1969: Karl Hölscher
1969-1971: Otto Benesch
1971-1988: Paul Arnold Nelles
1955 besteht das Arbeits- und Sozialministerium aus 5 Abteilungen. Die Abteilung III war zuständig für Arbeitsrecht, Arbeitsgerichtsbarkeit, Arbeitsschutz und Gewerbeaufsicht. Abteilungsleiter war 1955 Ministerialrat Dr. Fischer. Die Abteilung III bestand aus zwei Gruppen. Gruppe A war zuständig für Arbeitsrecht und Arbeitsgerichtsbarkeit und Gruppe B für Arbeitsschutz und Gewerbeaufsicht. Gruppenleiter der Gruppe A war Regierungsdirektor Dr. Drabik, die Gruppe B wurde geleitet von Ministerialrat Krebs.
1961 ist die Abteilung III zuständig für Gewerbeaufsicht, Arbeitsschutz und Heimarbeitsschutz. Abteilungleiter ist ab 1960 Ministerialdirigent Kuhl. Die Gruppe III A ist nun zuständig für technischen und gesundheitlichen Arbeitsschutz, Kernenergie und Strahlenschutz und die Gruppe III B für Arbeitsschutz, Schutz besonderer Personengruppen, Immissionsschutz und Gewerbeaufsichtsrecht. Gruppenleiter der Gruppe III A ist RGewDir Hersig und von Gruppe III B Ministerialrat Dr. Boisserée. 1962 übernimmt dann Ministerialrat Dr. Brennecke ist Leitung der Abteilung III und ORugRat Berich wird Gruppenleiter der Gruppe III A.
1966 wird dann Ministerialdirektor Dr. Boisserée Abteilungsleiter und der leitende Ministerialrat Dreyhaupt übernimmt seine Position als Gruppenleiter III B.
1969 wird dann zusätzlich die Gruppe III C eingerichtet, die zuständig ist für sozialpolitischen Arbeitsschutz, Heimarbeitsschutz und ausländische Arbeitnehmer.
Teile des Bestandes unterliegen den Sperrfristen des § 7,2 Archivgesetz NRW. Für die Einsichtnahme ist eine Sondergenehmigung erforderlich.
Bestandsbeschreibung: Der Bestand NW 566 wurde am 20.12.1993 unter der Akzessionsnummer III-4/94 von der Abteilung III A,B des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NW an das Hauptstaatsarchiv Düsseldorf abgegeben. Aus den 27 abgelieferten Ordnern wurden 43 Archiveinheiten und 73 Kassanden gebildet. Kassiert wurden zum einen Akten über die Genehmigung von pyrotechnischen Gegenständen. Hier wurde nur eine geringe Auswahl aufgehoben, um das Verfahren darzustellen. Kassiert wurden aber auch Akten, die die Heimarbeit betreffen, da hier die Abteilung III des Ministeriums nicht überall federführend war. Die Sammlung der Runderlasse des Reichsarbeitsministeriums von 1940 bis 1944 (fünf Ordner) wurden an die Druckschriftensammlung abgegeben und sollen dort aufgenommen werden.
Der Bestand NW 566 wurde im Oktober 2004 durch den Staatsarchivinspektor z.A. Manfred Huppertz geordnet, bewertet und mittels EDV erfasst.
Behördengeschichte:
Bis 1953 waren das Arbeits- und Sozialministerium noch getrennt, danach wurde der Sozialbereich dem Arbeitsministerium zugeschlagen.
Während der Laufzeit des Bestandes waren folgende Personen Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales:
1946-1950: August Halbfell (Arbeitsminister)
1950-1953: Johannes Ernst (Arbeitsminister)
1946: Heinz Renner (Sozialminister)
1946-1947: Josef Gockeln (Sozialminister)
1947: Karl Arnold (Sozialminister)
1947-1950: Dr. Rudolf Amelunxen (Sozialminister)
1950-1953: Dr. Josef Weber (Sozialminister)
1954-1956: Johann Platte
1956-1958: Heinrich Hemsath
1958-1959: Johannes Ernst
1959-1966: Konrad Grundmann
1966-1975: Werner Figgen
1975-1985: Prof. Dr. Friedhelm Farthmann
Staatssekretäre waren:
1947-1955: MD Dr. Helmut Elsler
1955-1969: Karl Hölscher
1969-1971: Otto Benesch
1971-1988: Paul Arnold Nelles
1955 besteht das Arbeits- und Sozialministerium aus 5 Abteilungen. Die Abteilung III war zuständig für Arbeitsrecht, Arbeitsgerichtsbarkeit, Arbeitsschutz und Gewerbeaufsicht. Abteilungsleiter war 1955 Ministerialrat Dr. Fischer. Die Abteilung III bestand aus zwei Gruppen. Gruppe A war zuständig für Arbeitsrecht und Arbeitsgerichtsbarkeit und Gruppe B für Arbeitsschutz und Gewerbeaufsicht. Gruppenleiter der Gruppe A war Regierungsdirektor Dr. Drabik, die Gruppe B wurde geleitet von Ministerialrat Krebs.
1961 ist die Abteilung III zuständig für Gewerbeaufsicht, Arbeitsschutz und Heimarbeitsschutz. Abteilungleiter ist ab 1960 Ministerialdirigent Kuhl. Die Gruppe III A ist nun zuständig für technischen und gesundheitlichen Arbeitsschutz, Kernenergie und Strahlenschutz und die Gruppe III B für Arbeitsschutz, Schutz besonderer Personengruppen, Immissionsschutz und Gewerbeaufsichtsrecht. Gruppenleiter der Gruppe III A ist RGewDir Hersig und von Gruppe III B Ministerialrat Dr. Boisserée. 1962 übernimmt dann Ministerialrat Dr. Brennecke ist Leitung der Abteilung III und ORugRat Berich wird Gruppenleiter der Gruppe III A.
1966 wird dann Ministerialdirektor Dr. Boisserée Abteilungsleiter und der leitende Ministerialrat Dreyhaupt übernimmt seine Position als Gruppenleiter III B.
1969 wird dann zusätzlich die Gruppe III C eingerichtet, die zuständig ist für sozialpolitischen Arbeitsschutz, Heimarbeitsschutz und ausländische Arbeitnehmer.
Teile des Bestandes unterliegen den Sperrfristen des § 7,2 Archivgesetz NRW. Für die Einsichtnahme ist eine Sondergenehmigung erforderlich.
Archivbestand
Deutsch
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
21.04.2026, 8:22 AM CEST
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