Balthasar von Herrliberg hat mit Maria Salome Wolgemut von Mutburg am 20. Februar 1582 einen Ehevertrag geschlossen, demzufolge er der Frau wegen Heiratsgut, Widerlegung und Morgengabe für insgesamt 6500 fl Sicherheiten stellen soll. Demzufolge verpfändet er ihr Gültbriefe im Gesamtwert von 6730 fl. Diese sind ausgestellt vom Kloster St. Georgen in Stein am Rhein über ein Kapital von 1000 fl bzw. 50 fl Zins, Donnerstag nach Peter und Paul (30. Juni) 1575, welcher Zins jetzt vom Kloster Petershausen gezahlt wird. Weitere Zinsbriefe (Schuldner, Kapital, Datum): Gemeinde zum Dürren, Arrisried, Riehlings und Kebach, 2200 fl, 14. Juni 1581; Diebold Frech in Sipplingen, 1000 fl, Donnerstag nach Lichtmeß (3. Februar) 1569; Kaspar Schmidt zu Leiblach, in der Herrschaft Bregenz gesessen, 600 fl, St. Jakob des mehrern Zwölfboten (24. Juli) 1571; Grafschaft Rotenfels, 400 Goldgulden, Montag nach Valentin (21. Februar) 1519, welcher Zins jetzt durch Georg Freiherr zu Königsegg-Aulendorf gezahlt wird; Bürgermeister und Rat von Schaffhausen, 330 fl, Freitag nach St. Jörgen Tag 1545, jetzt von der Witwe des Valentin Friderich zu Schaffhausen bezahlt. Unterschriften des Ausstellers und des Hannibal von Herrliberg, letzterer auch für Schwester Hortensia.
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Balthasar von Herrliberg hat mit Maria Salome Wolgemut von Mutburg am 20. Februar 1582 einen Ehevertrag geschlossen, demzufolge er der Frau wegen Heiratsgut, Widerlegung und Morgengabe für insgesamt 6500 fl Sicherheiten stellen soll. Demzufolge verpfändet er ihr Gültbriefe im Gesamtwert von 6730 fl. Diese sind ausgestellt vom Kloster St. Georgen in Stein am Rhein über ein Kapital von 1000 fl bzw. 50 fl Zins, Donnerstag nach Peter und Paul (30. Juni) 1575, welcher Zins jetzt vom Kloster Petershausen gezahlt wird. Weitere Zinsbriefe (Schuldner, Kapital, Datum): Gemeinde zum Dürren, Arrisried, Riehlings und Kebach, 2200 fl, 14. Juni 1581; Diebold Frech in Sipplingen, 1000 fl, Donnerstag nach Lichtmeß (3. Februar) 1569; Kaspar Schmidt zu Leiblach, in der Herrschaft Bregenz gesessen, 600 fl, St. Jakob des mehrern Zwölfboten (24. Juli) 1571; Grafschaft Rotenfels, 400 Goldgulden, Montag nach Valentin (21. Februar) 1519, welcher Zins jetzt durch Georg Freiherr zu Königsegg-Aulendorf gezahlt wird; Bürgermeister und Rat von Schaffhausen, 330 fl, Freitag nach St. Jörgen Tag 1545, jetzt von der Witwe des Valentin Friderich zu Schaffhausen bezahlt. Unterschriften des Ausstellers und des Hannibal von Herrliberg, letzterer auch für Schwester Hortensia.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I U 1500
02730
B 522 II U 1414
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I >> Urkunden
1582 Mai 4 (auf freytag nach deß hayligen Chreutz erfindung, den vierten monatstag May)
38,5 x 69,8 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Balthasar von Herrliberg
Empfänger: Maria von Herrliberg geborene Salome Wolgemut von Mutburg
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Empfänger: Maria von Herrliberg geborene Salome Wolgemut von Mutburg
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Frech, Diebold
Friderich, Valentin
Herrliberg, Balthasar von
Herrliberg, Hannibal von, Kriegsrat und Obrist
Herrliberg, Hortensia von
Herrliberg, Maria Salome von
Schmidt, Kaspar
Wolgemut von Mutburg, Maria Salome
Arrisried : Kißlegg RV
Bregenz, Vorarlberg [A]; Herrschaft
Dürren : Waltershofen, Kißlegg RV
Kebach : Kißlegg RV
Leiblach : Hörbranz, Vorarlberg [A]; Einwohner
Petershausen : Konstanz KN; Kloster
Riehlings : Kißlegg RV
Schaffhausen [CH]; Bürgermeister und Rat
Schaffhausen [CH]; Einwohner
Sipplingen FN; Einwohner
Stein am Rhein, Kt. Schaffhausen [CH]; Benediktinerkloster St. Georgen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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