A03-Bestand Sondersendungen Kulturkritik (Bestand)
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BR, Historisches Archiv (Archivtektonik) >> Tektonikgruppe A = Akten >> A03 Bestandsgruppe Hörfunk >> A03-Bestand Sendereihen Hörfunk (teilweise digital) >> A03-Bestand Sondersendungen Kulturkritik 1952-2007 (Findbuch online)
1952 - 2007
Form und Inhalt: Die Abteilung Kulturkritik wurde 1954 innerhalb der HA Kultur und Erziehung eingerichtet, seit 1973 gehörte sie zur HA Kultur. Im Organisationsschema von 1949 setzt sich die HA Kultur und Erziehung zusammen aus folgenden Kästen: Vorträge, Kirchenfunk, Aktuelles kulturelles Geschehen, Tönende Leinwand, Theater und Kunst. Demnach gab es noch keine eigene Abteilung Kulturkritik, sondern eher einen Bereich, der sich mit dem aktuellen kulturellen Geschehen befasste. Die früheste dokumentierte Sendereihe nach 1945, in der regelmäßig über kulturelle Ereignisse berichtet wurde, hieß 1945 "Die Woche in München". 1948 gründete Herbert Hupka als Leiter der Kulturabteilung eine neue Reihe mit dem Titel "Aus dem Kulturleben". Remigius Netzer (1916-1985), Maler, Grafiker und Rundfunkjournalist, übernahm am 1. Juli 1954 die Leitung der Kulturkritik - bis zum 31. Dezember 1979.
Remigius Netzer leitete 1949 zunächst den Zeitfunk und betreute viele Jahre den Bereich der Kunstkritik, zum Beispiel die Sendereihe "Jugend und Kunst" sowie die Reihe "Kunstwerke der Welt aus dem öffentlichen bayerischen Kunstbesitz". Von 1980 bis 1990 leitete Franz Josef Bautz die Kulturkritik, sein Nachfolger wurde am 1. August 1990 Dieter Heß. 2005 und 2006 wurden die Abteilungen Literatur sowie Nachtstudio integriert in die neue Abteilung Kulturkritik und Literatur (seit 2006) unter der Leitung von Dieter Heß. 2005 und 2006 wurden die Abteilungen Literatur sowie Nachtstudio integriert in die neue Abteilung Kulturkritik und Literatur (seit 2006) unter der Leitung von Dieter Heß. 2017 wird die trimedial arbeitende Redaktion Kultur aktuell im Programmbereich Kultur in der Fernsehdirektion gegründet. In der Redaktion werden Aktuelle Kultur/Kulturmagazine FS, Literatur und Kunst FS sowie Kulturkritik und Literatur HF zusammengeführt. Die Leitung hat Sylvia Griss.
Der Gesamtbestand der Abteilung von 1948 bis 2007 wurde unterteilt in mehrere Findbücher. Teil 1 umfasst die Produktions- und Sendeunterlagen (Manuskripte, Laufpläne, Produktionspässe) der Sondersendungen von 1952 bis 2007. In der Datenbank wurden Autorinnen und Autoren (sehr berühmte Namen aus Kultur, Politik und Wissenschaft), die Sendetitel, das Sendedatum sowie die Anzahl der Manuskripte erfasst. Falls Manuskripte fehlen, ist dies ebenfalls vermerkt. Die Produktionsdaten sind auch über einen Sendetiteltindex und ein Personenregister recherchierbar.
Weitere Findbücher, z.B. über die Sendereihe "Der Kulturspiegel" von 1950 bis 1985 oder über den internen und externen Schriftwechsel mit der Abteilung Kulturkritik bis 1989 sind in Bearbeitung.
Remigius Netzer leitete 1949 zunächst den Zeitfunk und betreute viele Jahre den Bereich der Kunstkritik, zum Beispiel die Sendereihe "Jugend und Kunst" sowie die Reihe "Kunstwerke der Welt aus dem öffentlichen bayerischen Kunstbesitz". Von 1980 bis 1990 leitete Franz Josef Bautz die Kulturkritik, sein Nachfolger wurde am 1. August 1990 Dieter Heß. 2005 und 2006 wurden die Abteilungen Literatur sowie Nachtstudio integriert in die neue Abteilung Kulturkritik und Literatur (seit 2006) unter der Leitung von Dieter Heß. 2005 und 2006 wurden die Abteilungen Literatur sowie Nachtstudio integriert in die neue Abteilung Kulturkritik und Literatur (seit 2006) unter der Leitung von Dieter Heß. 2017 wird die trimedial arbeitende Redaktion Kultur aktuell im Programmbereich Kultur in der Fernsehdirektion gegründet. In der Redaktion werden Aktuelle Kultur/Kulturmagazine FS, Literatur und Kunst FS sowie Kulturkritik und Literatur HF zusammengeführt. Die Leitung hat Sylvia Griss.
Der Gesamtbestand der Abteilung von 1948 bis 2007 wurde unterteilt in mehrere Findbücher. Teil 1 umfasst die Produktions- und Sendeunterlagen (Manuskripte, Laufpläne, Produktionspässe) der Sondersendungen von 1952 bis 2007. In der Datenbank wurden Autorinnen und Autoren (sehr berühmte Namen aus Kultur, Politik und Wissenschaft), die Sendetitel, das Sendedatum sowie die Anzahl der Manuskripte erfasst. Falls Manuskripte fehlen, ist dies ebenfalls vermerkt. Die Produktionsdaten sind auch über einen Sendetiteltindex und ein Personenregister recherchierbar.
Weitere Findbücher, z.B. über die Sendereihe "Der Kulturspiegel" von 1950 bis 1985 oder über den internen und externen Schriftwechsel mit der Abteilung Kulturkritik bis 1989 sind in Bearbeitung.
1 Findbuch
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 10:23 MESZ