Handakten Stefan Wenzel (Bestand)
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NLA HA, V.V.P. 109
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Nichtstaatliche Bestände >> 2.9 Nachlässe, Handakten und Sammlungen von Einzelpersonen
(1907)1959-2017
Enthält: u.a. amtliche und persönliche Korrespondenz, Unterlagen aus der Arbeit der Fraktion im Landtag besonders zur Atomkraft und Endlagersuche
Geschichte des Bestandsbildners: Stefan Wenzel wurde am 5. Mai 1962 in Nakskov, Dänemark geboren und wuchs in der Nähe von Hannover auf. Nach dem Abitur in Mellendorf arbeitete er einige Jahre in der Land- und Forstwirtschaft, bevor er ein Studium der Agrarökonomie an der Universität Göttingen aufnahm. Bis 1998 war als Gesellschafter eines Groß- und Einzelhandels mit Wein aus ökologischem Anbau tätig. Seit 1986 ist Wenzel Mitglied der Grünen und seit 1998 Abgeordneter im Niedersächsischen Landtag. 2004 übernahm er den Fraktionsvorsitz von Rebecca Harms, den er bis zu seiner Ernennung als Niedersächsischer Umweltminister im Februar 2013 innehatte. Nach der Niedersächsischen Landtagswahl 2017 schied er aus dem Amt des Umweltministers aus.
Bestandsgeschichte: Die Handakten aus dem Umweltministerium sowie die Unterlagen aus dem Landtagsbüro bot Herr Wenzel im November 2017 dem Niedersächsischen Landesarchiv an. Am 21.11.2017 wurden alle Unterlagen nach Pattensen verbracht und anschließend dort bewertet. Die Akten aus dem Ministerium und diejenigen aus dem Landtag bilden jeweils einen übergeordneten Gliederungspunkt. Die Handakten aus dem Umweltministerium decken den Zeitraum von 2012 bis 2017 ab. Die Akten aus der Landtagsfraktion der Grünen reichen teilweise bis in die 1960er Jahre zurück.
Findmittel: EDV-Findbuch (2021)
Bearbeiter: Christian Schlöder
Geschichte des Bestandsbildners: Stefan Wenzel wurde am 5. Mai 1962 in Nakskov, Dänemark geboren und wuchs in der Nähe von Hannover auf. Nach dem Abitur in Mellendorf arbeitete er einige Jahre in der Land- und Forstwirtschaft, bevor er ein Studium der Agrarökonomie an der Universität Göttingen aufnahm. Bis 1998 war als Gesellschafter eines Groß- und Einzelhandels mit Wein aus ökologischem Anbau tätig. Seit 1986 ist Wenzel Mitglied der Grünen und seit 1998 Abgeordneter im Niedersächsischen Landtag. 2004 übernahm er den Fraktionsvorsitz von Rebecca Harms, den er bis zu seiner Ernennung als Niedersächsischer Umweltminister im Februar 2013 innehatte. Nach der Niedersächsischen Landtagswahl 2017 schied er aus dem Amt des Umweltministers aus.
Bestandsgeschichte: Die Handakten aus dem Umweltministerium sowie die Unterlagen aus dem Landtagsbüro bot Herr Wenzel im November 2017 dem Niedersächsischen Landesarchiv an. Am 21.11.2017 wurden alle Unterlagen nach Pattensen verbracht und anschließend dort bewertet. Die Akten aus dem Ministerium und diejenigen aus dem Landtag bilden jeweils einen übergeordneten Gliederungspunkt. Die Handakten aus dem Umweltministerium decken den Zeitraum von 2012 bis 2017 ab. Die Akten aus der Landtagsfraktion der Grünen reichen teilweise bis in die 1960er Jahre zurück.
Findmittel: EDV-Findbuch (2021)
Bearbeiter: Christian Schlöder
7,0
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ