Joseph, Frhr. von Pekenzell, als Verkäufer und Reichsgräfin Christine Louise, verwitwete Gräfin zu Orttenburg des älteren Geschlechts, geborene Rheingräfin zu Rheingrafenstein, etc., in Vormundschaft für ihren Sohn Joseph Carl Leopold, G. zu Orttenburg des älteren Geschlechts, als Verkäuferin, vergleichen sich mit Maria Josepha, Freifrau von Griesenbeck, geborene von Pekenzell, als Schwester des verstorbenen Vaters des Verkäufers, Johann Anton, Frhr. von Pekenzell, wegen des am 20. August 1795 abgeschlossenen Verkaufs der Hofmark Oberdorfbach: 1) Die Reichsgräfin zu Orttenburg bezahlt die 1000 fl, welche die Freifrau von Grießenbeck von Baron von Pekenzell zu fordern hatte, 2.) verspricht sie, an die Freifrau 2000 fl zu bezahlen, wobei diese Summe als verzinsliches Kapital zu 4% bei hiesiger Rentkammer gegen hinlängliche Hypothek auf 8 Jahre liegen bleibt, 3.) erklärt sie sich bereit, dem Freiherrn Joseph Stephan von Grießenbeck als Ehemann der Freifrau von Grießenbeck die 300 fl zu erstatten, welche dieser für den Baron Joseph von Pekenzell zu München bezahlt hat, dagegen 4.) verzichtet die Freifrau von Grießenbeck für immer auf ihre Ansprüche auf die Hofmark Oberdorfbach und erkennt die Reichsgräfin zu Orttenburg als wahre Besitzerin an. S und US: Christine Louise verw. Gräfin zu Orttenburg, geborene Rheingräfin zu Salm-Rheingrafenstein; Wilhelm Adam Frhr. Huber von Maur, kurfürstl. Kammerer und Regierungsrat zu Burghausen als Beiständer; Max Freyherr von Schönprun auf Mattau und Mittig, kurfürstl. adlicher Regierungsrat zu Burghausen, als Beiständer; Maria Josepha, Freifrau von Griessenbeckh, geborene Freiin von Beckhenzell, Witwe; Sigmund,Frhr. von Griessenbeck; außerdem US: Anton B. v. Griessenbeck, Joh. Bapt., F. v. Griessenbäck.

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Bayerisches Hauptstaatsarchiv