Lübecker-Kaufleute-Stiftung (Bestand)
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05.2-14/103
Archiv der Hansestadt Lübeck (Archivtektonik) >> 05 Private Archive >> 05.2 Stiftungen >> 05.2-14 Kleinere Stiftungen
1941-1969
Erschließungszustand, Umfang: 8 Akteneinheiten
Verwandte Verzeichnungseinheiten: s.a. Vereinigte Testamente und Legate der Crämer-Compagnie
Vorwort: Stiftung "Lübecker Kaufleute"
Erwerb 11/1972 - Tgb.-Nr. 883/1972
Die Stiftung "Lübecker-Kaufleute (früher; Crämer-Compagnie)" führte bis zum Erlaß der Satzung vom 30. November 1942 die Bezeichnung "Vereinigte Testamente und Legate der ehemaligen Crämer-Compagnie". Die Stiftung ist aus den Stiftungen und Legaten Lübecker Kaufleute entstanden.
Anton von Bellinghoff, Testament
Franz Dehns, Legat
Hinrich Lütgens, Testament
Jochim Middeldorf, Testament
Moritz und Margarethe Moritzen, Testament
Matthias Ostermann, Legat
Barthold Rueter, Legat
Hans Strithammer, Legat
Matthias Viehoff, Testament
Matthias von der Wieden jun., Testament
Diese Testamente und Legate wurden bis zur Errichtung der Kaufmannschaft im Jahre 1853 von den Ältesten der KrämerCompagnie verwaltet. Nach den jeweils gültigen Bestimmungen der Lübeckischen Kaufmanns-Ordnung wurde "die den Älterleuten der Krämer-Compagnie zustehende Verwaltung von Testamenten und die Verteilung der aus ihnen fließenden Gaben von einer aus zwölf Krämern... gebildeten, bei dem Abgange Eines oder Mehrer derselben aber sich selbst ergänzenden Sektion der Kaufmannschaft fortgeführt". Durch Beschluß der Vorsteherschaft vom 18. Juli 1928 wurde die Anzahl der Vorsteher von zwölf auf sechs herabgesetzt. Die Satzung der Stiftung "Lübecker Kaufleute" setzte die Anzahl der Vorsteher auf vier herab. Anstelle des Selbstergänzungsrechts trat die Ernennung der Vorsteher durch die Kaufmannschaft zu Lübeck.
Bis Michaelis 1818 legten die Ältesten der Krämer-Compagnie für jedes Testament eine "separate Administrations-Rechnung" vor. Danach wurde für sämtliche Testamente nur eine allgemeine Rechnung abgegeben; seit dieser Zeit bestand die enge Verwaltungsgemeinschaft.
Die älteren Bücher und Akten liegen bei der Krämer-Compagnie - z. T. unverzeichnet -. Nur wenige Unterlagen fielen dem Luftangriff vom 20./29. März 1942 zum Opfer. Die folgenden Unterlagen wurden am 28. Juni 1972 von der Kaufmannschaft an das Archiv abgegeben.
Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: gegründet 1632
Verwandte Verzeichnungseinheiten: s.a. Vereinigte Testamente und Legate der Crämer-Compagnie
Vorwort: Stiftung "Lübecker Kaufleute"
Erwerb 11/1972 - Tgb.-Nr. 883/1972
Die Stiftung "Lübecker-Kaufleute (früher; Crämer-Compagnie)" führte bis zum Erlaß der Satzung vom 30. November 1942 die Bezeichnung "Vereinigte Testamente und Legate der ehemaligen Crämer-Compagnie". Die Stiftung ist aus den Stiftungen und Legaten Lübecker Kaufleute entstanden.
Anton von Bellinghoff, Testament
Franz Dehns, Legat
Hinrich Lütgens, Testament
Jochim Middeldorf, Testament
Moritz und Margarethe Moritzen, Testament
Matthias Ostermann, Legat
Barthold Rueter, Legat
Hans Strithammer, Legat
Matthias Viehoff, Testament
Matthias von der Wieden jun., Testament
Diese Testamente und Legate wurden bis zur Errichtung der Kaufmannschaft im Jahre 1853 von den Ältesten der KrämerCompagnie verwaltet. Nach den jeweils gültigen Bestimmungen der Lübeckischen Kaufmanns-Ordnung wurde "die den Älterleuten der Krämer-Compagnie zustehende Verwaltung von Testamenten und die Verteilung der aus ihnen fließenden Gaben von einer aus zwölf Krämern... gebildeten, bei dem Abgange Eines oder Mehrer derselben aber sich selbst ergänzenden Sektion der Kaufmannschaft fortgeführt". Durch Beschluß der Vorsteherschaft vom 18. Juli 1928 wurde die Anzahl der Vorsteher von zwölf auf sechs herabgesetzt. Die Satzung der Stiftung "Lübecker Kaufleute" setzte die Anzahl der Vorsteher auf vier herab. Anstelle des Selbstergänzungsrechts trat die Ernennung der Vorsteher durch die Kaufmannschaft zu Lübeck.
Bis Michaelis 1818 legten die Ältesten der Krämer-Compagnie für jedes Testament eine "separate Administrations-Rechnung" vor. Danach wurde für sämtliche Testamente nur eine allgemeine Rechnung abgegeben; seit dieser Zeit bestand die enge Verwaltungsgemeinschaft.
Die älteren Bücher und Akten liegen bei der Krämer-Compagnie - z. T. unverzeichnet -. Nur wenige Unterlagen fielen dem Luftangriff vom 20./29. März 1942 zum Opfer. Die folgenden Unterlagen wurden am 28. Juni 1972 von der Kaufmannschaft an das Archiv abgegeben.
Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: gegründet 1632
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.06.2025, 10:12 MESZ