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Akten des Landgrafen Philipp, auch gemeinsam mit Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen: Briefwechsel mit Bürgermeister und Rat; den Dreizehn, auch gemeinsam mit Augsburg, Ulm, Memmingen, Konstanz und Württemberg; Jakob Sturm und Martin Bucer; Michael Han. - Dabei: Schreiben Peter Sturms, des Meisters, und des Rates zu Straßburg an Hans Freiherrn zu Heideck und die im Oberland versammelten verordneten Obersten und Kriegsräte des Bundes vom 27. Juli 1546. (Gedr.: Politische Correspondenz Bd. IV 1. Halbbd. S. 263.) Gemeinsames Schreiben des Kurfürsten und Landgrafen an Meister und Rat der Stadt in Ausfertigung
Akten des Landgrafen Philipp, auch gemeinsam mit Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen: Briefwechsel mit Bürgermeister und Rat; den Dreizehn, auch gemeinsam mit Augsburg, Ulm, Memmingen, Konstanz und Württemberg; Jakob Sturm und Martin Bucer; Michael Han. - Dabei: Schreiben Peter Sturms, des Meisters, und des Rates zu Straßburg an Hans Freiherrn zu Heideck und die im Oberland versammelten verordneten Obersten und Kriegsräte des Bundes vom 27. Juli 1546. (Gedr.: Politische Correspondenz Bd. IV 1. Halbbd. S. 263.) Gemeinsames Schreiben des Kurfürsten und Landgrafen an Meister und Rat der Stadt in Ausfertigung
Akten des Landgrafen Philipp, auch gemeinsam mit Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen: Briefwechsel mit Bürgermeister und Rat; den Dreizehn, auch gemeinsam mit Augsburg, Ulm, Memmingen, Konstanz und Württemberg; Jakob Sturm und Martin Bucer; Michael Han. - Dabei: Schreiben Peter Sturms, des Meisters, und des Rates zu Straßburg an Hans Freiherrn zu Heideck und die im Oberland versammelten verordneten Obersten und Kriegsräte des Bundes vom 27. Juli 1546. (Gedr.: Politische Correspondenz Bd. IV 1. Halbbd. S. 263.) Gemeinsames Schreiben des Kurfürsten und Landgrafen an Meister und Rat der Stadt in Ausfertigung
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.124 Stadt Straßburg
1546
Enthält: 1546 Februar, März. Der Landgraf übermittelt den Städten Straßburg, Augsburg und Ulm sein Schreiben an Granvella und dessen Antwort mit der Bitte um Stellungnahme. (Vom 16. Februar 1546. Gedr.: ebenda S. 27.) Kundschaften über neue Vergardungen aus Lüneburg, Schreiben an Bremen, Oldenburg und Hoya. Helfershelfer Herzog Heinrichs von Braunschweig in Rietberg. Verhandlungen des Grafen Wilhelm von Neuenahr durch Dr. Siebert Löwenberg und des kaiserlichen Vizekanzlers Naves durch Graf Reinhard von Solms mit dem Landgrafen wegen sicheren Geleites für diesen zum Kaiser. Bedenken Straßburgs auf Granvellas Antwort. Rüstungen des Kaisers und Drohungen mit Entziehung der Regalien gegen den Erzbischof von Köln. Die Stadt Straßburg bewilligt den Gemeinen Pfennig als Hilfe für den Erzbischof von Köln gemäß dem Frankfurter Bundesabschiede unter der Bedingung, daß auch die anderen Stände zuschreiben
Enthält: (Ausfertigung im Haus-, Hof- und Staatsarchiv in Wien. Gedr.: Politische Correspondenz Bd. IV, 1. Halbbd. S. 42.) vgl. Nr. 855 und 2645. Die Stadt vermochte Jakob Sturm nicht rechtzeitig nach Speyer zur Unterredung mit dem Kaiser zu schicken. Nr. 2644, 2645
Enthält: April. Sturms Ansicht über die Stellung Englands und Frankreichs zum Konzil. Drohender Zug Christophs v. Landenberg gegen die oberländischen Städte, Nachrichten über seine neuen Umtriebe
Enthält: Mai, Juni. Ausarbeitung einer Rechtfertigungsschrift wegen Abreise der evangelischen Kolloquenten von Regensburg auf Grund eines Straßburger Entwurfes. Bedenken des Kurfürsten von Sachsen und der Wittenberger Theologen wegen des Gespräches. Fürsprache von Kursachsen, Pfalz und Hessen beim Könige von Frankreich für die verfolgten Protestanten. Geheime Verhandlungen des Dauphin mit Jakob Sturm. Anerbietungen des Dauphin an die schmalkaldischen Stände
Enthält: Entwurf zu einem Schreiben des Landgrafen an den Dauphin, das nicht abgegangen ist. Erstreckung und Vergrößerung der Einung sowie Verringerung der Bundesanlagen
Enthält: der Landgraf klagt über Geldmangel, ungenügende Vorbereitung für den Krieg sowie über Nichtbezahlung seines Ausstandes beim Bunde und des zu Frankfurt verabschiedeten dritten Doppelmonats. Unzufriedenheit des Landgrafen mit der Befreiung Bremens vom dritten Doppelmonat und mit der Forderung etlicher sächsischer Städte auf Bezahlung der für die Besetzung ihrer Festungen aufgewandten Kosten durch den Bund. Vorschlag Sturms, daß der Bund einen Pfennigmeister und einen Gegenschreiber einsetze. Werbungen des Kaisers bei der fränkischen und rheinischen Ritterschaft. Tage zu Würzburg und Mainz. Klage der Ritterschaft über Vergewaltigung durch die 'vermöglichen' Stände. Vorschlag Sturms, die Ritterschaft dadurch zu gewinnen, daß die Regensburger Bundesbotschafter die Ausführung der in Speyer beschlossenen gleichmäßigen Besetzung des Kammergerichtes fordern. Schriften des Gerhard Lorichius und des Weihbischofs von Speyer. Tod des Diatius. Unterstützung Sleidans durch Vorlegen von Akten. Absage des Naumburger Tages durch Herzog Moritz von Sachsen. Werbungen des Grafen Friedrich von Fürstenberg bei Straßburg und des Pfalzgrafen Philipp. Bestallung Fürstenbergs durch den Kaiser. Tod Christophs v. Landenberg. Nichtbestallung des Hauptmannes Hans Laue durch Straßburg wegen zu hoher Geldforderung. Ausschreiben des Herzogs Moritz. Bucers Bedenken über die Fassung des an den Dauphin zu richtenden Schreibens. Bestallung des Grafen Christoph von Henneberg durch Markgraf Albrecht von Brandenburg und Herzog Ulrich von Württemberg. Dr. Siebert Löwenberg und die pfalzgräflichen Räte zu Regensburg melden die Absetzung des Erzbischofs von Köln sowie die Kriegsbereitschaft des kaiserlichen Geschützes und die Mobilmachung der kaiserlichen Truppen
Enthält: daraufhin fordert der Landgraf, die Einung sofort zu erstrecken und die angeworbenen Reiter und etliche Befehlsleute zu Fuß weiter zu unterhalten. Truppenwerbungen in Baden, Friesland und Italien. Abneigung gegen die hessischen Forderungen in Regensburg. Unzufriedenheit des Landgrafen mit der Sendung unerfahrener Räte zum Reichstag, Bitte um Vollmacht für Jakob Sturm nach Regensburg. Anschlag des Kaisers auf Grund der von Regensburg einlaufenden Nachrichten wahrscheinlich. Kundschaften Dr. Gereon Sailers. Die in Wolfenbüttel gefundenen 'Ratschläge' Dr. Helds u.a.
Enthält: eine Äußerung, die Naves auf dem letzten Reichstag zu Speyer getan hat. Hilfegesuch der Stadt Augsburg. Bereithalten von Kriegsleuten und Aufnahme von Verhandlungen mit den Eidgenossen, im Notfalle zuzuziehen. Mitteilungen über Rüstungen des Kaisers, Straßburg warnt Basel. Werbung des Bischofs von Lund und Konstanz bei den katholischen Fünf-Orten. Der Kaiser gibt auf die Anfrage der Bundesbotschaften zu Regensburg hin Auskunft über seine Rüstungen. Der Landgraf bittet Straßburg, einen 'Lauf' unter dem 'langen Hans' und Wendel Schleck in die obere Grafschaft Katzenelnbogen auszurüsten, einen Kriegsrat zu senden und zwei Doppelmonate zu erlegen. Sendung einer vertrauten Person durch Straßburg an den König von Frankreich um Hilfe für den Fall eines kaiserlichen Angriffes. Hoffnung des Landgrafen, feindliche Reiter zu seinen 1200 Reitern herüberzuziehen und Leute für die von ihm veranlagten 16 Fähnlein zu beschaffen. Befürchtungen der kursächsischen und hessischen Räte zu Regensburg wegen Nichtbeantwortung dreier von ihnen ausgegangener Postsendungen. Verhandlungen zwischen Straßburg, Ulm und Württemberg über Vorkehrungen gegen kaiserliche Werbungen in Schwaben und am Rhein. Anfrage der geheimen Räte in Ulm wegen feindlicher Truppenwerbungen bei Straßburg. Schwierigkeiten der Werbungen am Oberrhein, Erfolg der dortigen kaiserlichen Werbungen. Abfertigung einer Straßburger Botschaft zu den Ulmer Beratungen. Anwerbung mehrerer Fähnlein durch Straßburg für Ulm. Versuche Granvellas und Naves', Straßburg zum Abfall vom Bunde zu bewegen. Bitte an den Landgrafen, den Kurfürsten von Sachsen insgeheim zu benachrichtigen. Kaiserliche Gesandtschaften an Württemberg und Pfalz, Äußerungen des Herzogs Moritz darüber. Maßnahmen, um einem Abfall dieser Stände vorzubeugen. Markgraf Hans von Brandenburg, Herzog Erich von Braunschweig und der Sohn des Herzogs Albrecht von Mecklenburg treten in den kaiserlichen Dienst. Versuche, sie wiederzugewinnen. Ausschreiben der Wittenberger Theologen an den Kaiser, Rechtfertigung gegenüber dem Vorwurfe der Rebellion. Gerüchte in Regensburg über Rüstungen des Kaisers. Anwerbungen durch Kursachsen und Hessen. Niederwerfung der in Braunschweig-Kalenberg vergardeten Knechte mit Hilfe der sächsischen Städte. Erlangung von Knechten bei Frankreich, England, Dänemark und Schweden. Herüberziehen der englischen Knechte durch Vermittlung von Bremen und Hamburg und der französischen durch Straßburg. Anmarsch der französischen Knechte und Weiterleitung durch Straßburg auf Frankfurt. Der Landgraf bittet, ein Ziffernalphabet zuzusenden und die Post über Darmstadt nach Straßburg weiterzuführen. Graf Christoph von Oldenburg und Dido v. Knyphausen bieten 7000 Knechte und 3000 Reiter an. Schreiben des Kaisers an Straßburg, Ulm und Augsburg: er beabsichtigt, einige protestantische Stände wegen Ungehorsams und besonders den Landgrafen wegen des Katzenelnbogischen Erbfolgestreites zu bestrafen. Abfassung einer gleichmäßigen Antwort der drei Städte an den Kaiser. Werbungen des Administrators und Deutschmeisters Wolfgang für den Kaiser. Der Landgraf hofft, daß Württemberg, Ulm und Augsburg im Falle eines kaiserlichen Angriffes zuziehen. Der Kaiser beabsichtigt, nach Frankfurt zu marschieren. - Nr. 2650, 3082
Enthält: Juli. Ulm fordert von Straßburg, seinen Kriegsrat und sein Kriegsvolk zu senden und sechs Doppelmonate zu erlegen. Abordnung mehrerer Fähnlein in die Obergrafschaft Katzenelnbogen und nach Ulm. Anzahl der Hauptleute und Knechte. Annahme des ehemaligen kaiserlichen Obersten Klaus v. Hattstatt und des Deutschordens-Komturs Siegmund v. Eptingen. Bitte des Herrn v. Warburg um Werbungen in Straßburg für den landgräflichen Obersten v. Reifenberg. Straßburg bittet, die Kriegsräte nach einem südlicheren Orte als Frankfurt zu berufen. Werbung des Kaisers bei den Eidgenossen
Enthält: die kaiserliche Instruktion und die darin enthaltenen Beschuldigungen gegenüber dem Kurfürsten von Sachsen und dem Landgrafen. Rechtfertigungsschrift beider Fürsten. Übersendung dieser Schrift und der Instruktion an die Ulmer Botschaften
Enthält: diese schicken eine Gesandtschaft zum Tage der Eidgenossen nach Baden
Enthält: die Gesandten sollen den Kurfürsten von Sachsen und den Landgrafen gegen die Vorwürfe verteidigen. Widerlegung der Beschuldigungen gegen die beiden Fürsten bei den Geheimen von Basel und Bern durch Straßburg. Der zu den Eidgenossen gesandte Dr. David Geiger rät, eine Bundesgesandtschaft abzuordnen. Werbung des Heinrich v. Müllenheim (Mulnheim) auf dem Tage zu Baden
Enthält: günstige Aufnahme seiner Darlegungen, Vorträge des kaiserlichen und des päpstlichen Gesandten, Hinhalten aller drei Parteien, seine und des württembergischen Gesandten Abreise, Zurücklassung der Konstanzer Gesandtschaft. Kaiserfeindliche Haltung der Graubündner, Paßsperre. Sendung von einigen Tausend Knechten zu den Oberländern. Günstige Aussichten für die Truppenwerbung in der Schweiz. Ersuchen an Straßburg, zwei und dann, gemäß den Beschlüssen der oberländischen und württembergischen Kriegsräte, sechs Doppelmonate nach Frankfurt zu erlegen
Enthält: Erhebung einer gleichen Umlage bei den sächsischen Städten. Straßburg fragt nach dem Bestimmungsort für die rückständigen vier Doppelmonate. Sperre des Rheins im Mainzischen. Straßburger Gesandtschaft an den König von Frankreich. Französische Knechte auf dem Marsch in die Obergrafschaft Katzenelnbogen. Übersendung des Ziffernalphabetes und Vollendung der Straßburger Post bis Darmstadt. Erfolg des Hilfegesuches bei Dänemark und den Seestädten. Hilfegesuch beim Herzog von Preußen unter Hinweis auf die kaiserlichen Werbungen des Deutschmeisters. Warnung des Landgrafen vor einer durch Vermittlung des Herzogs Moritz oder des Pfalzgrafen geplanten Unterhandlung mit dem Kaiser. Kriegsbereitschaft der Schmalkaldener. Mitteilungen des französischen Gesandten Bassefontaine: Bestätigung der Bedenken wegen eines französischen Angriffes, Vorstellungen des Königs beim Papst wegen Herausziehung von Kriegsvolk aus Frankreich und bei den Eidgenossen gegenüber der Werbung des Papstes, Verständigung mit England, Möglichkeit späterer Hilfe. Ansammlungen von spanischen und italienischen Knechten in Oberitalien, Werbungen des Papstes in der Romagna, Verhinderung kaiserlicher Werbungen in Graubünden, Entmutigung feindlicher Hauptleute wegen der schmalkaldischen Rüstungen, Marschroute über Trient auf Augsburg. Zug des Kurfürsten von Sachsen und des Landgrafen über Meiningen nach Oberdeutschland. Aufnahme des ältesten Sohnes Landgraf Philipps (Wilhelms IV.) in Straßburg. Zusendung von drei Büchsenmeistern. Vermeidung von Feindseligkeiten gegen Würzburg. Vermittlung des Erzbischofs von Köln bei Pfalz, um einen Ausgleich mit dem Kaiser herbeizuführen. Sendung des Grafen Ludwig von Stolberg nach Heidelberg, Einladung an Jakob Sturm, hinzukommen. Vgl. Nr. 2653
Enthält: August. Verlegung der Darmstädter Post. Zwei Briefe des Papstes und seines Nuntius an die dreizehn Kantone der Eidgenossen enthalten die Absichten des Feindes: Vorgehen wegen Nichtanerkennung des Trientiner Konzils
Enthält: Übersendung dieser Briefe an Herzog Moritz, Dänemark, Schweden, Pommern, Nürnberg und die anderen Bundesstände. Rückkehr Johann Sturms aus Frankreich, mündlicher Bericht an den Landgrafen. Straßburg rät dem nach Frankreich abgeordneten Johann Keudel, zum Landgrafen zurückzukehren. Georg v. Reckerode berichtet durch Konrad v. Rodenhausen über seine Mission in Frankreich: der König will trotz des Drängens seiner Umgebung und des Kaisers neutral bleiben. Beeinflussung des englischen Admirals und der venetianischen Botschaft für die Schmalkaldener. Abordnung eines Kammerrates durch Straßburg. Schleunige Erlegung von sechs Doppelmonaten nach Ulm. Nr. 906, 916
Enthält: September. Büren und das niederländische Kriegsvolk überschreiten den Rhein. Schwierige Vergleichsverhandlungen zwischen den drei Obersten Oldenburg, Beichlingen und Reifenberg einerseits und den landgräflichen Räten andererseits. Straßburg übersendet mehrere Abschriften: Werbung des päpstlichen Legaten an die Eidgenossenschaft, Bündnis zwischen Kaiser und Papst, in Italien öffentlich angeschlagener päpstlicher Ablaßbrief. Württemberg, Ulm und Straßburg weigern sich, dem Beschluß der verordneten Kriegsräte über die Einziehung der Stifter, Klöster und geistlichen Güter beizutreten und erheben Bedenken gegen das wider die Geistlichen geplante Ausschreiben. Kurfürst Johann Friedrich und Landgraf Philipp versuchen, diese Bedenken zu zerstreuen: (Gemeinsames Schreiben beider Fürsten an Herzog Ulrich von Württemberg, Straßburg und Ulm vom 10. September 1546 in Nr. 3083.) Hinweis auf die bisherige feindliche Haltung von Mainz, Würzburg, Bamberg und anderen Stiftern und auf den Beschluß der fränkischen Ritterschaft, Reiterdienste für den Kaiser auf dessen Werbungen hin zu leisten. Rückkehr des Dr. Hans von Metz aus England: Bündnisanerbieten des Königs von England. Straßburg ist zur Erlegung der geforderten sechs Doppelmonate - 60000 Gulden - bereit und will versuchen, die gewünschte freiwillige Anleihe aufzunehmen
Enthält: die Stadt hält die gemeine Besteuerung aller Stände für nötig. Aufnahme einer Anleihe von 540000 Kronen von Bundes wegen bei Frankreich durch Vermittlung des Peter Strozzi
Enthält: die Straßburger Kaufleute weigern sich, die Bürgschaft mit zu übernehmen
Enthält: Kurfürst und Landgraf bitten, daß der Rat neben den Städten Ulm und Augsburg diese übernimmt und die Verschreibung nach Lyon an Georg Weigkman zur Verwahrung für Johann Sturm sendet. Nr. 3083
Enthält: Oktober, November. Reise Johann Sturms zum Könige von Frankreich wegen der Verabfolgung des Darlehens an Peter Strozzi
Enthält: er schreibt aus Lyon an Jakob Sturm: der Herr von Longeuil hat sich angeboten, die Angelegenheit vor dem Könige an Stelle des noch nicht eingetroffenen Strozzi zu vertreten
Enthält: der König ist bereit, 150000 Kronen zu zahlen. Ausbleiben weiterer Nachrichten Sturms, Mahnung um Antwort. Straßburg bittet, den Abzug des Kurfürsten von Sachsen zu verhindern. Bedenken Jakob Sturms und der Dreizehn von Straßburg wegen des geplanten Abzuges und wegen der Trennung des Bundesheeres. Die Dreizehn halten ein Winterlager der oberländischen Städte sowie die Wiedereroberung Kursachsens für zwecklos. Schwierigkeit, den Gemeinen Pfennig unter solchen Umständen aufzubringen. Sie empfehlen mit Rücksicht auf die Schwäche des Feindes eine Schlacht. Bericht des englischen Herolds über die Stimmung im kaiserlichen Lager, einen Anschlag Bürens auf die Pfalz, Einung mehrerer Bischöfe gegen den Kaiser und über die Zurückhaltung des Pfalzgrafen. Kurfürst und Landgraf bitten um Auszahlung des Straßburger Darlehens von 100000 Gulden zur Bezahlung der mit Meuterei drohenden Knechte
Enthält: Nr. 3083. Freiwilliges Anerbieten Straßburgs, drei Doppelmonate zu entrichten. Rückkehr Johann Sturms und Weiterreise zum Kurfürsten und Landgrafen
Enthält: Dezember. Der Landgraf bittet die oberländischen Städte, eine stattliche Geldsumme zur Verteidigung seines Landes gegen den heranziehenden Büren aufzubringen. Straßburger Meldungen aus Basel und Ulm über neue Werbungen des Kaisers um Köln. Warnung an die Oberländer vor angeblichen Bemühungen der Kaiserlichen, Sonderverträge abzuschließen
Enthält: Straßburg zerstreut diese Befürchtungen. Bedenken Sturms, Bucers und anderer Straßburger Räte über folgende Punkte: Vermittlungsversuch des Landgrafen zwischen dem Kurfürsten von Sachsen und Herzog Moritz
Enthält: die von diesem in einem Gespräch mit seinen verordneten Räten gegebenen Aufschlüsse über die Ursachen des Krieges
Enthält: der Rat des Herzogs zu Sonderverhandlungen mit dem Kaiser
Enthält: Frage, ob ein Vertrag mit dem Kaiser ratsam sei
Enthält: die Haltung Württembergs, Ulms und Augsburgs. Der Landgraf ist bereit, gegen den in der Obergrafschaft liegenden Büren für den Fall der Bewilligung von 100000 Gulden durch die Oberländer vorzugehen, andernfalls Beschränkung auf die Festungen
Sachakte
Information on confiscated assets
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BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
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Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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