Kläger: Carsten und Hans Kay und Peter Westermann , für sich und die anderen "Untergehörigen" der Güter Schmoel, Hohenfelde und Todendorf, Beklagter: Fürst Friedrich Wilhelm von Hessenstein zu Schmoel und Hohenfelde, Nebenbeklagte: die Landesfürsten, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Lucas Andreas von Bostell, Dr. Christian Jacob von Zwierlein, Lizentiat der Rechte Johann Eberhard Greineisen, Dr. Christian Jacob von Zwierlein, Streitgegenstand: Streit um Hofdienste und sonstige Pflichten, insbesondere um die weitere Geltung der Aufhebung der Leibeigenschaft durch Graf Christoph von Rantzau 1688
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Kläger: Carsten und Hans Kay und Peter Westermann , für sich und die anderen "Untergehörigen" der Güter Schmoel, Hohenfelde und Todendorf, Beklagter: Fürst Friedrich Wilhelm von Hessenstein zu Schmoel und Hohenfelde, Nebenbeklagte: die Landesfürsten, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Lucas Andreas von Bostell, Dr. Christian Jacob von Zwierlein, Lizentiat der Rechte Johann Eberhard Greineisen, Dr. Christian Jacob von Zwierlein, Streitgegenstand: Streit um Hofdienste und sonstige Pflichten, insbesondere um die weitere Geltung der Aufhebung der Leibeigenschaft durch Graf Christoph von Rantzau 1688
LASH, Abt. 390 Nr. 478
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1773-1777
Enthält: RKG 1773-1777; "Frei-Brief" vom 29.07.1688 (Q 3); Bescheinigung des Ewald Buck, Gutsverwalter zu Schmoel und Hohenfelde, 1690 für einen "Untergehörigen" mit Heiratsplänen, dass auf den Gütern Schmoel, Hohenfelde und Oevelgönne die Leibeigenschaft beseitigt sei (Q 23); Vertrag von 1695 über den Verkauf der Güter Schmoel, Hohenfelde und Oevelgönne durch Graf Rantzau an den Grafen Johann Georg von Dernath zu Sierhagen und Hasselburg (Q 4); "Reglement" über die Hofdienste und sonstige Pflichten der "Untergehörigen" der Güter, erstellt 1740 (Q 5, Beilage Nr. 10; Q 18, Beilage Nr. 7); Protokoll über die Versteigerung der Güter Schmoel und Hohenfelde 1741 an die Gräfin Hedwig Ulrica Taube (Q 5, Beilage Nr. 11); Mandat an die "Untergehörigen", Aktenstücke aus dem Streit vor dem Landgericht und der Deutschen Kanzlei zu Kopenhagen 1740-1774; Revers zahlreicher Hufner und Knechte aus den Dörfern und Meierhöfen der Güter Schmoel und Hohenfelde 1772 (z. T. mit Markzeichen der "Untergehörigen"; Q 11, 16); Prozesskostenaufstellung 1772-1777 (Q 26-27)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:03 MEZ