Verkauf der Hammermühle des Johann Konrad Hörmann in Hirschbach an Johann Konrad Fuchs aus Hersbruck
Vollständigen Titel anzeigen
E 49/II Nr. 1641
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
06.07.1775 - 19.08.1775
Enthält:
1775 Juli 6: Feilbietzettel (Entwurf) plus 4 Reinschriften, Nürnberg, Hieronymus-Wilhelm-von-Ebnersche-Fideikommissadministration.
Johann Conrad Hörmann und Frau haben sich entschlossen, die Mahl- und Schlagmühle (außen: Hammermühle) in Hirschbach meistbietend zu verkaufen. Interessenten wenden sich an die Herrschaft in Nürnberg, oder an die Verwaltung in Artelshofen.
Gläubiger des Hörmann können sich innerhalb 45 Tagen melden.
Die Reinschriften sind adressiert an die Pfarrer in Artelshofen und Alfalter, Eschenbach, sowie Kirchensittenbach, zur Abkündigung am 4. und 5. Sonntag nach Trinitatis.
Unterschrieben wurden zurückgesandt: Kirchensittenbach, Pfarrer Conrad Nopitsch. Artelshofen, Pfarrer Matthäus Friedrich Winterschmidt. Eschenbach ohne Unterschrift.
1775 Juli 11: Kaufprotokoll, Artelshofen.
Verkauf der Hammermühle an Johann Conrad Fuchs, Sohn des Bürgers und Bierbrauers Johann Jacob Fuchs aus Hersbruck, um 2200 Gulden plus 100 Gulden Leikauf. Es wurde kein Wohnrecht für den Verkäufer ausbedungen, sondern dieser ist verpflichtet, binnen 14 Tagen auszuziehen.
Zeugen:
Auf Seite des Verkäufers: Conrad Meyer, Wirt in Hirschbach. Johann Conrad Heffner (= Hefner), Voit zu Hauseck.
Auf Seite des Käufers: Johann Michael Rudmann, Bürger und Mühlarzt in Hersbruck.
1775 August 19: Spezifikation (Konzept und Reinschrift) der Schulden des Hörmann, Artelshofen, gefertigt von Lorenz Hagendorn, Verwalter.
Schulden bei Frau Losunger von Ebner (= Maria Jakobina Ebner). Mehrere Darlehen. Weitere Gläubiger: Hans Bock in Loch. In Hirschbach: Catharina Mäulerin (= Meuler), Hans Sandrock, Erhard Prechtel, und der Zimmermeister Johann Völckel.
Die Schulden vom Kaufpreis (= 2200 Gulden) der Mühle abgezogen, ergibt einen Rest von 372 Gulden 32 Kreuzer 1 Pfennig.
1775 Juli 6: Feilbietzettel (Entwurf) plus 4 Reinschriften, Nürnberg, Hieronymus-Wilhelm-von-Ebnersche-Fideikommissadministration.
Johann Conrad Hörmann und Frau haben sich entschlossen, die Mahl- und Schlagmühle (außen: Hammermühle) in Hirschbach meistbietend zu verkaufen. Interessenten wenden sich an die Herrschaft in Nürnberg, oder an die Verwaltung in Artelshofen.
Gläubiger des Hörmann können sich innerhalb 45 Tagen melden.
Die Reinschriften sind adressiert an die Pfarrer in Artelshofen und Alfalter, Eschenbach, sowie Kirchensittenbach, zur Abkündigung am 4. und 5. Sonntag nach Trinitatis.
Unterschrieben wurden zurückgesandt: Kirchensittenbach, Pfarrer Conrad Nopitsch. Artelshofen, Pfarrer Matthäus Friedrich Winterschmidt. Eschenbach ohne Unterschrift.
1775 Juli 11: Kaufprotokoll, Artelshofen.
Verkauf der Hammermühle an Johann Conrad Fuchs, Sohn des Bürgers und Bierbrauers Johann Jacob Fuchs aus Hersbruck, um 2200 Gulden plus 100 Gulden Leikauf. Es wurde kein Wohnrecht für den Verkäufer ausbedungen, sondern dieser ist verpflichtet, binnen 14 Tagen auszuziehen.
Zeugen:
Auf Seite des Verkäufers: Conrad Meyer, Wirt in Hirschbach. Johann Conrad Heffner (= Hefner), Voit zu Hauseck.
Auf Seite des Käufers: Johann Michael Rudmann, Bürger und Mühlarzt in Hersbruck.
1775 August 19: Spezifikation (Konzept und Reinschrift) der Schulden des Hörmann, Artelshofen, gefertigt von Lorenz Hagendorn, Verwalter.
Schulden bei Frau Losunger von Ebner (= Maria Jakobina Ebner). Mehrere Darlehen. Weitere Gläubiger: Hans Bock in Loch. In Hirschbach: Catharina Mäulerin (= Meuler), Hans Sandrock, Erhard Prechtel, und der Zimmermeister Johann Völckel.
Die Schulden vom Kaufpreis (= 2200 Gulden) der Mühle abgezogen, ergibt einen Rest von 372 Gulden 32 Kreuzer 1 Pfennig.
Archivale
Indexbegriff Person: Bock, Hans
Indexbegriff Person: Ebner, Maria Jakobina geb Nützel
Indexbegriff Person: Fuchs, Johann Jacob (Hersbruck)
Indexbegriff Person: Fuchs, Johann Konrad (Hersbruck/Hirschbach)
Indexbegriff Person: Hagendorn, Lorenz
Indexbegriff Person: Hefner, Johann Conrad (Vogt Hauseck)
Indexbegriff Person: Hörmann, Johann Konrad
Indexbegriff Person: Meier, Konrad (Wirt Hirschbach)
Indexbegriff Person: Meuler, Katharina
Indexbegriff Person: Nopitsch, Conrad
Indexbegriff Person: Prechtel, Erhard
Indexbegriff Person: Rudmann, Johann Michael (Hersbruck)
Indexbegriff Person: Sandrock, Hans
Indexbegriff Person: Völckel, Johann
Indexbegriff Person: Winterschmidt, Matthäus Friedrich
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vogteiliche Rechte
Indexbegriff Person: Ebner, Maria Jakobina geb Nützel
Indexbegriff Person: Fuchs, Johann Jacob (Hersbruck)
Indexbegriff Person: Fuchs, Johann Konrad (Hersbruck/Hirschbach)
Indexbegriff Person: Hagendorn, Lorenz
Indexbegriff Person: Hefner, Johann Conrad (Vogt Hauseck)
Indexbegriff Person: Hörmann, Johann Konrad
Indexbegriff Person: Meier, Konrad (Wirt Hirschbach)
Indexbegriff Person: Meuler, Katharina
Indexbegriff Person: Nopitsch, Conrad
Indexbegriff Person: Prechtel, Erhard
Indexbegriff Person: Rudmann, Johann Michael (Hersbruck)
Indexbegriff Person: Sandrock, Hans
Indexbegriff Person: Völckel, Johann
Indexbegriff Person: Winterschmidt, Matthäus Friedrich
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vogteiliche Rechte
Alfalter, Kirche
Artelshofen
Artelshofen, Kirche
Eschenbach, Kirche
Hersbruck
Hirschbach, Hammermühle
Hirschbach, Mahl- und Schlagmühle = Hammermühle
Hirschbach, Wirtshaus
Kirchensittenbach, Kirche
Loch
Feilbietzettel
Kanzelabkündigung
Hieronymus Wilhelm Ebner'sche Fideikommiss-Administration
Mahlmühle
Schlagmühle
Hammermühle
Hammermüller, Hirschbach
Verwalter Artelshofen
Pfarrer, Alfalter
Pfarrer, Artelshofen
Pfarrer, Kirchensittenbach
Pfarrer, Eschenbach
Schuldenverzeichnis
Darlehen
Zimmermeister, Hirschbach
Mühlenkauf
Kaufprotokoll
Bürger, Hersbruck
Bierbrauer, Hersbrucker
Leihkauf
Frist
Auszug
Wirt, Hirschbach
Vogt, Hauseck
Mühlarzt, Hersbruck
Zeuge
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ