Kläger: Hans von der Wisch zu Glasau, Amtmann zu Trittau und Domherr zu Hamburg, Beklagte: Magnus Andersen zu Klixbüll, Andreas Andresen zu Bohmstedt ("Bohnestedt") und Magdalena Magnus zu "Rissenmoor"(Risummooriger Kornkroog im Amt Tondern) sowie Salcia Ferber zu Husum, sämtlich als Erben des Bernhard Fro(e)tzer zu Husum, Nebenbeklagte: die Landesfürsten, Prozessvertreter: Dr. Christodor Engelhardt, Dr. Johann Jacob Kremer, Streitgegenstand: Streit um den Arrest von Geldern aus dem Verkauf von Gütern durch Hans von der Wisch und seine Frau Meta, geb. von Ahlefeldt, die Meta von Ahlefeldt angeblich geschenkt bekommen hatte, die aber von der Gegenpartei beansprucht wurden
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Kläger: Hans von der Wisch zu Glasau, Amtmann zu Trittau und Domherr zu Hamburg, Beklagte: Magnus Andersen zu Klixbüll, Andreas Andresen zu Bohmstedt ("Bohnestedt") und Magdalena Magnus zu "Rissenmoor"(Risummooriger Kornkroog im Amt Tondern) sowie Salcia Ferber zu Husum, sämtlich als Erben des Bernhard Fro(e)tzer zu Husum, Nebenbeklagte: die Landesfürsten, Prozessvertreter: Dr. Christodor Engelhardt, Dr. Johann Jacob Kremer, Streitgegenstand: Streit um den Arrest von Geldern aus dem Verkauf von Gütern durch Hans von der Wisch und seine Frau Meta, geb. von Ahlefeldt, die Meta von Ahlefeldt angeblich geschenkt bekommen hatte, die aber von der Gegenpartei beansprucht wurden
LASH, Abt. 390 Nr. 507
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1595-1603
Enthält: Quartalsgericht 1595, RKG 1596-1603
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 599 (=Kanzleiakten) hiermit vereinigt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:02 MEZ