Rentverschreibung
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C-Arm Zurwest, Urk. Nr. 36
C-Arm Zurwest Armenhaus Zurwesten
Armenhaus Zurwesten >> Urkunden
1560 November 10.
Darin: [Rückvermerk:] Renthebrieff van ij dalerenn Jarlix vp Martinj Epi[scopj] mit Clauwes Bertelinck to Dulmen, folio Copiarum 93 et 94.
Enthält: Vor dem Offizial verkaufen Clauwes Bertelinck und seine Ehefrau Aleke, Bürger in Dülmen, dem Herman Menneman und dem Herman Reidegelde als Provisoren der Armen des Witwenhauses tor Wesseden für 40 Silbertaler eine jährlich an Martini fällige Rente von 2 Talern aus ihrem neu erbauten Haus in Dülmen auf der Coestfelder Straithen, gelegen zwischen den Häusern des Rotger Borchgreue und des Berndt Putteman, beide Wuluer, und aus ihrer Ölmühle hinter ihrem Haus. Es verbürgen sich die Bürgermeister von Dülmen, Gerdt Thyr und Berndt Busch, sowie der Schuhmacher Herman Thyer, Bruder des Gerdt Thyr. Die Ablösung der Rente kann nur mit 40 Talern erfolgen, die vor dem Datum der Urkunde gemünzt worden sind.
Zeugen: Henricus Wolterman und Henricus Ruipe, Gerichtsdiener.
Enthält: Vor dem Offizial verkaufen Clauwes Bertelinck und seine Ehefrau Aleke, Bürger in Dülmen, dem Herman Menneman und dem Herman Reidegelde als Provisoren der Armen des Witwenhauses tor Wesseden für 40 Silbertaler eine jährlich an Martini fällige Rente von 2 Talern aus ihrem neu erbauten Haus in Dülmen auf der Coestfelder Straithen, gelegen zwischen den Häusern des Rotger Borchgreue und des Berndt Putteman, beide Wuluer, und aus ihrer Ölmühle hinter ihrem Haus. Es verbürgen sich die Bürgermeister von Dülmen, Gerdt Thyr und Berndt Busch, sowie der Schuhmacher Herman Thyer, Bruder des Gerdt Thyr. Die Ablösung der Rente kann nur mit 40 Talern erfolgen, die vor dem Datum der Urkunde gemünzt worden sind.
Zeugen: Henricus Wolterman und Henricus Ruipe, Gerichtsdiener.
Archivale
Verweis: Regest: Ketteler S. 112; vgl. Antoniushospital, Urk. Nr. 47
Perg. Urk. mit Siegel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:45 MEZ