Probleme in der Interimszeit
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 525 Bü 26
A 525 Bü 11 b
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 525 Stift Stuttgart
Stift Stuttgart >> Akten
1549-1552
Enthält u.a.:
- Die Interimisten Nikolaus Fischer, Georg Wirt, Martin Wern, Johannes Schulmeister und Bernhard Berner
(Beringer) beklagen sich über den protestantischen Diakon Veit Engel, 1549.
- Bernhard Otto und Wolfgang Bretzger können auf Grund ihres Gesundheitszustands nicht an das Stift zu
Stuttgart zurückkehren, 1549.
- Jakob von Westerstetten, ehemaliger Propst des Stifts zu Stuttgart, fordert 2000 Gulden Entschädigung und
fordert die Wiedererlangung der Stuttgarter Propstei, 1550.
- Jakob von Westerstetten erkennt Herzog Christoph als Landesherr, Patron und Kollator an und verpflichtet sich
aus seinen Propsteinkünften drei Kleriker zu bezahlen, 1551.
- Herzog Christoph von Württemberg setzt Jakob von Westerstetten wieder als Propst des Stifts zu Stuttgart ein,
1551.
- Johannes Walcker bittet darum, in das Haus des verstorbenen Vikars Thomas Türck einziehen zu dürfen, 1550.
- Martin Sigwart, ehemaliger Vikar des Stifts zu Stuttgart und Pfarrer zu Unterregenbach, verzichtet auf seine
Forderungen nach Bezahlung einer Entschädigung von 80 Gulden, 1550.
- Die Interimisten Markus Flecht und Georg Wirt beklagen, dass ein Teil der Interimisten des Chorbesuchs
überdrüssig seien und nicht mehr in der Stiftskirche zu Stuttgart erscheinen, 1551.
- Der Interimist Bechtold Haid erhält wöchentlich 2 Taler und jährlich 10 Klafter Holz samt Behausung, 1551.
- Streitereien zwischen den Interimisten Joahnnes Stern, Sebastian Unger und Bernhard Berner, 1551
- Die Interimisten Bechtold Haid, Markus Flecht und Georg Wirt beklagen den Lebenswandel Bernhard Berner
(Beringer), 1552.
- Der Vikar Johann Wolfgang Neuhäuser bittet um Urlaub und finanzielle Unterstützung, 1552.
- Johannes Bausch erklärt, dass das Stift 1523/24 Andreas Amman zur Übernahme der Propstei aufgefordert habe,
o.D.
- Die Interimisten Nikolaus Fischer, Georg Wirt, Martin Wern, Johannes Schulmeister und Bernhard Berner
(Beringer) beklagen sich über den protestantischen Diakon Veit Engel, 1549.
- Bernhard Otto und Wolfgang Bretzger können auf Grund ihres Gesundheitszustands nicht an das Stift zu
Stuttgart zurückkehren, 1549.
- Jakob von Westerstetten, ehemaliger Propst des Stifts zu Stuttgart, fordert 2000 Gulden Entschädigung und
fordert die Wiedererlangung der Stuttgarter Propstei, 1550.
- Jakob von Westerstetten erkennt Herzog Christoph als Landesherr, Patron und Kollator an und verpflichtet sich
aus seinen Propsteinkünften drei Kleriker zu bezahlen, 1551.
- Herzog Christoph von Württemberg setzt Jakob von Westerstetten wieder als Propst des Stifts zu Stuttgart ein,
1551.
- Johannes Walcker bittet darum, in das Haus des verstorbenen Vikars Thomas Türck einziehen zu dürfen, 1550.
- Martin Sigwart, ehemaliger Vikar des Stifts zu Stuttgart und Pfarrer zu Unterregenbach, verzichtet auf seine
Forderungen nach Bezahlung einer Entschädigung von 80 Gulden, 1550.
- Die Interimisten Markus Flecht und Georg Wirt beklagen, dass ein Teil der Interimisten des Chorbesuchs
überdrüssig seien und nicht mehr in der Stiftskirche zu Stuttgart erscheinen, 1551.
- Der Interimist Bechtold Haid erhält wöchentlich 2 Taler und jährlich 10 Klafter Holz samt Behausung, 1551.
- Streitereien zwischen den Interimisten Joahnnes Stern, Sebastian Unger und Bernhard Berner, 1551
- Die Interimisten Bechtold Haid, Markus Flecht und Georg Wirt beklagen den Lebenswandel Bernhard Berner
(Beringer), 1552.
- Der Vikar Johann Wolfgang Neuhäuser bittet um Urlaub und finanzielle Unterstützung, 1552.
- Johannes Bausch erklärt, dass das Stift 1523/24 Andreas Amman zur Übernahme der Propstei aufgefordert habe,
o.D.
7 cm
Archivale
Amman, Andreas; Chorherr
Bausch, Johannes; Chorherr, (1519-1535)
Berner, Bernhard; Singer und Organist im Stift zu Stuttgart, (1549-1551)
Bretzger, Wolfgang; Chorherr, Vikar und Keller
Engel, Veit; Diakon
Fischer, Nikolaus; Interimist im Stift zu Stuttgart, (1548-1551)
Flecht, Markus; Interimist im Stift zu Stuttgart
Haid, Bechtold; Interimist des Stifts zu Stuttgart, (1551-1552)
Neuhäuser, Johann Wolfgang; Vikar
Otto, Bernhard; Chorherr, (1526-1534)
Schulmeister, Johannes; Interimist im Stift zu Stuttgart, um 1550
Sigwart, Martin; Vikar
Stern, Johannes; Interimist im Stift zu Stuttgart
Stuttgart, Jakob von Westerstetten; Propst
Türck, Thomas; Vikar
Unger, Sebastian; Interimist im Stift zu Stuttgart, (1550-1551)
Walcker, Johannes; Interimist im Stift zu Stuttgart, (1550-1551)
Wern, Martin; Interimist im Stift zu Stuttgart, (1548-1549)
Westerstetten, Jakob von; Propst des Stifts zu Stuttgart, Domherr zu Augsburg
Wirt, Georg; Kantor des Stifts zu Stuttgart, (1548-1552)
Stuttgart S; Propstei
Stuttgart S; Stiftskirche
Unterregenbach : Langenburg SHA
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ