Herr Godefride, Zinsmeister im Erbacher Hof zu "Mentze", übergibt im Namen seiner Herrn zu Erbach vor Schultheiß Peder durch seinen Mompar Johannes von Lahnstein ("Lonstein") auf ewig der Präsenz von Mariagreden, vertreten durch den Vikar Johann Hosewecke, das Haus und Erbe zu Scherenberg, unter den Salzkasten neben Salzburg gelegen, gegen 3 Pfd. Zins, fällig dem Kloster Erbach je zur Hälfte auf Johanni B. und Ev. oder binnen Monatsfrist. Das Kloster hat das Erbe wegen versessenen Zinses gerichtlich erwonnen. Zeugen: Henne Ulner, Heintze Schultheiss und Henchin Wyler, die Fürsprecher. Mit Eid besagt vor Herrn Johann Winter von Rüdesheim, Kämmerer, und den Richtern Johann von Nesen, Johann Leheimer und Peder. "Actum et Publicatum a.d. millesimo quadringeneesimo quarto, sabbato proxima post divisionem apostolorum."

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