1285 September 22 – Revers des Edelherrn Rudolf von Diepholz und seines Bruders Konrad über ihnen vom Bischofe Konrad von Osnabrück verpfändete Güter "auf der Dersaburg". – Revers der Brüder Rudolf und Konrad, Edelherren von Diepholz, durch Abschrift und Besiegelung folgender Urkunde: Der Osnabrücker Bischof Konrad verpfändet dem Edelherrn Rudolf von Diepholz eine große Zahl von Besitzungen auf der Derseburg für 360 Mark. – Ausfertigung, Pergament. Beide Siegel mangelhaft erhalten. – Osnabrücker Urkundenbuch 4,162
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1285 September 22 – Revers des Edelherrn Rudolf von Diepholz und seines Bruders Konrad über ihnen vom Bischofe Konrad von Osnabrück verpfändete Güter "auf der Dersaburg". – Revers der Brüder Rudolf und Konrad, Edelherren von Diepholz, durch Abschrift und Besiegelung folgender Urkunde: Der Osnabrücker Bischof Konrad verpfändet dem Edelherrn Rudolf von Diepholz eine große Zahl von Besitzungen auf der Derseburg für 360 Mark. – Ausfertigung, Pergament. Beide Siegel mangelhaft erhalten. – Osnabrücker Urkundenbuch 4,162
BAOS U1 1285 September 22
C 10.1 U1 Domarchiv, Ma20, Jostes
U1 Domarchiv, Ma20, Jostes
22. September 1285
Urkunde
Literatur: Stüve, Johann Carl Bertram: Geschichte des Hochstifts Osnabrück. Theil 1: Bis zum Jahre 1508. Osnabrück 1853, S. 131 ;
Hodenberg, Wilhelm von: Diepholzer Urkundenbuch. Hannover 1842, Siegeltafel No. 3
Hodenberg, Wilhelm von: Diepholzer Urkundenbuch. Hannover 1842, Siegeltafel No. 3
Konrad von Rietberg, Bischof (1270-1297)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.20252025, 13:07 MEZ