Stadtrundfahrt mit einem Widerstandskämpfer. Der Stuttgarter Alfred Hausser erzählt
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/006 D033205/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/006 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2003
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2003 >> Februar 2003
3. Februar 2003
Alfred Hausser, Ehrenvorsitzender der VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten), ist ein Zeitzeuge und ehemaliger Widerstandskämpfer. Ihm ist wichtig, dass die Erinnerung an die Hitlerdiktatur in Stuttgart wach gehalten wird. Deshalb begleitet er Menschen bei so genannten antifaschistischen Stadtrundfahrten. In der Sendung begleiten wird ihn auf einer Stadtrundfahrt für Schüler. Er zeigt und erzählt ihnen, was sie nicht mehr wissen. Er sucht solche Orte auf, wo es Denkmale gibt, die an die Verfolgten und Ermordeten erinnern. Und er weist auf Plätze hin, die bei den Stadtvätern nicht als denkmalwürdig gelten. Die Schüler sind begeistert von dem Gespräch mit dem alten Herrn. Für sein Engagement damals und heute erhielt der 90-Jährige im November 2002 das Bundesverdienstkreuz am Bande. (SWR-PR-Text)
0:23:30; 0'23
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Eckpunkt
Stuttgart S
Arbeit: Zwangsarbeit
Faschismus: Antifaschismus
Nationalsozialismus; Widerstand
Schüler
Stadt; Stadtrundfahrt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:33 MEZ
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