Testament der Witwe Berndt Lütt gen. Amptman, geb. Anna Tollmes, vom 25. Juni 1608, verkündet am 21. Juli 1608.
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B-Testa, II 580
B-Testa Testamente
Testamente >> 1600-1699
1608
Enthält: Sie liegt pestkrank im Beihof der Elende zu Überwasser. Sie hat Forderungen an Christian Schmedding - Frau Johan Droste auf der Lütken Stegge - Frau Jobst zur Mollen. Vermächtnisse erhalten 1. ihre Modder Godeking Walfordt, des Schuisteren Frau [die Frau des Schusters G. W.], 2. ihr Vetter Wandbereidergeselle Johan Moller, 3. Gertrud, Tochter des M. Gerdt Schmedding, 4. Maria Ahndrup, Dienerin der Äbtissin zu Holenholte, 5. Margarete Otten, 6. ihre 3 Schwäger Assuer Ambtmans in Oelde, Henrich Amptman in Havixbeck und Everhardt aufr Unrass [?], Mann der Elschen Amptman, sowie Elschen, Tochter der letzteren, 7. Katharina, Frau Heinrich Ambtman in Havixbeck, 8. die Schwesterkinder ihres + Mannes: a. Heinrich Otten in Bairholtz, b. Otto Otten in Havixbeck auf dem Schultenhof Wichering, c. Johan Otten, bei Wandtmacher Johan zu Wentrup in Münster dienend, 9. Henrich, Sohn des Albert zum Kampe, 10. Engeline Mollen, 11. Elschen Essing in Havixbeck. Zu Testamentsvollstreckern werden ernannt M. Goddert Hinckamp, Gildemeister, u. Albert zum Kampe, Gildebruder des Koitseneramts [?]. Zeugen: M. Bernhard Brunstering, Kuitzener [?], u. Gocke Johanningk, Bäckeramtsverwandter. Notar: Heinrich Primes.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:21 MEZ