Streit um die Lehensherrschaften Hemmersbach und Sindorf, mit denen 1621 an 2. Stelle nach denen von Vercken die Brüder Winand und Nicolas von Breyll und deren Nachkommen investiert worden waren, nach dem Aussterben derer von Vercken. Der Appellant stammte von Nicolas von Breyll ab. Die RKG-Appellation richtet sich gegen die Anweisung der Vorinstanz, einen Vergleich zwischen den Brüdern Breyll von 1633 im Original vorzulegen. Damit werde die seiner Meinung nach bisher nicht bewiesene und durch keinen Rechtsspruch anerkannte Abstammung der Appellaten von Winand von Breyll implizit anerkannt.
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Streit um die Lehensherrschaften Hemmersbach und Sindorf, mit denen 1621 an 2. Stelle nach denen von Vercken die Brüder Winand und Nicolas von Breyll und deren Nachkommen investiert worden waren, nach dem Aussterben derer von Vercken. Der Appellant stammte von Nicolas von Breyll ab. Die RKG-Appellation richtet sich gegen die Anweisung der Vorinstanz, einen Vergleich zwischen den Brüdern Breyll von 1633 im Original vorzulegen. Damit werde die seiner Meinung nach bisher nicht bewiesene und durch keinen Rechtsspruch anerkannte Abstammung der Appellaten von Winand von Breyll implizit anerkannt.
AA 0627, 313 - B 712/2725
AA 0627 Reichskammergericht, Teil I: A-B
Reichskammergericht, Teil I: A-B >> 2. Buchstabe B
1737-1742 (1621-1756)
Enthaeltvermerke: Kläger: A[drian] C[onstantin] Frhr. von Bentinck zu Limbricht, jül.- berg. Geheimer Rat, (Bekl.) Beklagter: F. A. Berghe von Trips zu Juntersdorf, jül.-berg. Geh. Rat, (Kl.); die Witwe seines Halbbruders Hermann Theodor Berghe von Trips zu Linter, Johanne Margarete, geb. von Elverfeldt zu Enzen, für den minderjährigen Sohn Franz [Anton] Adolf Prokuratoren (Kl.): Dr. Johann Goy 1737 - Subst.: Dr. Georg Melchior Hofmann - Lic. Ambros Joseph Stephani 1745 - Subst.: Lic. A. Weiskirch Prokuratoren (Bekl.): Dr. Georg Samuel Scheffer [1736] 1737 - Subst.: Lic. Johann Werner - Dr. G. M. Hofmann 1737 - Subst.: Dr. J. H. Scheurer - Lic. Dietz (1740) Prozeßart: Appellationis Instanzen: 1 . Jül-berg. Geheimer Rat zu Düsseldorf (?-1736) - 2. RKG 1737-1742 (1621-1756) Beweismittel: Auszug aus dem Testament der Eheleute Johann Franz Berghe von Trips und Philippa Isabella Clara Spies von Büllesheim, 1714, synoptisch niederländ.-deutsch (55-57). Beschreibung: 2,5 cm, 125 Bl., lose; Q 1-29, es fehlt Q 24*, 7 Beilagen, davon 2 prod. 29. Nov. 1751 und 17. März 1756. Vgl. RKG 2733 (H 1668/5499), RKG 312 (B 711/2724) und RKG 5663 (T 495/1587).
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:41 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.4. Reichsbehörden (Tektonik)
- 1.4.1. Reichskammergericht (Tektonik)
- Reichskammergericht AA 0627 (Tektonik)
- Reichskammergericht, Teil I: A-B (Bestand)
- 2. Buchstabe B (Gliederung)