Klage auf Vollstreckung des im Revisionsverfahren ergangenen Urteils vom 1. oder 17. Aug. 1739. Hintergrund des Prozesses ist die Schuldforderungsklage des Johannes Hacke aufgrund eines Kredites von 32 Rtlr. Hackes Forderung von 63 Rtlr. bezeichnet der Kläger als „mehr als jüdisch gewuchert“ Das Revisionsurteil hatte die Schuldforderung Hackes zugunsten des Klägers herabgesetzt.
Vollständigen Titel anzeigen
Klage auf Vollstreckung des im Revisionsverfahren ergangenen Urteils vom 1. oder 17. Aug. 1739. Hintergrund des Prozesses ist die Schuldforderungsklage des Johannes Hacke aufgrund eines Kredites von 32 Rtlr. Hackes Forderung von 63 Rtlr. bezeichnet der Kläger als „mehr als jüdisch gewuchert“ Das Revisionsurteil hatte die Schuldforderung Hackes zugunsten des Klägers herabgesetzt.
AA 0627, 3443 - L 530/1995
AA 0627 Reichskammergericht, Teil V: I-L
Reichskammergericht, Teil V: I-L >> 3. Buchstabe L
1740 - 1755 (1725 - 1740)
Enthaeltvermerke: Kläger: Johann Peter Linden, arme Partei Beklagter: Fürstl.-schwarzenbergisches Oberamt zu Gimborn und Vorsteher Johannes Hacke von Griemeringhausen (Grimmerkausen, Amt Neustadt, Oberbergischer Kr.) Prokuratoren (Kl.): Lic. Simon Henrich Gondela 1740 - Subst. : Lic. Johann Werner Prokuratoren (Bekl.): Lic. Johann Konrad von Heeser 1740 - Dr. Johann Hermann Scheurer 1740 - Subst.: Dr. Johann Ludwig Pfeiffer Prozeßart: Mandati de exequendo propriam sententiam cum clausula Instanzen: RKG 1740 - 1755 (1725 - 1740) Beweismittel: Schuldanerkenntnis von 1725 (Q 17). Beschreibung: 2 cm, 53 Bl., lose; Q 1 - 21. Vgl. RKG 3444.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.08.2041, 09:31 MESZ