Deutschland, v.a. Behandlung feindlichen Vermögens.- VO vom 15. Jan. 1940 (RGBl. I, S. 191): Bd. 3
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BArch R 3001/22814
9134/5, [9134/5 g]//5/XIV-1, X
BArch R 3001 Reichsjustizministerium
Reichsjustizministerium >> R 3001 Reichsjustizministerium Generalakten, Teil II >> Hauptgebiet 9: Wehrmacht und auswärtige Angelegenheiten >> Auswärtige Angelegenheiten >> Kriege gegen Deutschland >> Wirtschaftliche Maßnahmen >> Deutschland, v.a. Behandlung feindlichen Vermögens.- VO vom 15. Jan. 1940 (RGBl. I, S. 191)
1940
Enthält u.a.:
Speditionsfirmen unter ausländischem Einfluss, v.a. "Lassen-Konzern" und "Controll-Co.".- Vermerk über eine Sitzung im Reichsverkehrsministerium am 29. Jan. 1940
Feindliches Vermögen im Protektorat Böhmen und Mähren, v.a. "Entjudung" der Wirtschaft, u.a. Reisebericht des Reichskommissars Dr. Ernst und eines Mitglieds des RJM nach Prag vom 16. bis zum 18. Mai 1940
Behandlung der sich im feindlichen Ausland freiwillig oder unfreiwillig aufhaltenden Deutschen
Norwegisches, niederländisches, belgisches und luxemburgisches Vermögen sowie VO vom 30. Mai 1940 (RGBl. I, S. 821)
Rentenzahlung an in Deutschland oder im neutralen Ausland befindliche Staatsangehörige von Feindstaaten
Einführung der VO über die Behandlung feindlichen Vermögens und über die Abwesenheitspflegschaft in den Gebieten von Eupen, Malmedy und Moresnet sowie VO vom 10. Juli 1940
Wirtschaftliche Unternehmungen der Feinde in Deutschland
Koordinierung des Wirtschaftskrieges zwischen Italien und Deutschland.- Besprechungen zwischen Vertretern der Reichsregierung und der Königlich Italienischen Regierung in Berlin vom 12. bis zum 14. Aug. 1940
Handelsverkehr in Frankreich nach dem Waffenstillstandsabkommen.- Sitzungen beim Sonderstab für Handelskrieg und wirtschaftliche Kampfmaßnahmen beim OKW vom 9. Juli sowie am 11. Juli 1940
Speditionsfirmen unter ausländischem Einfluss, v.a. "Lassen-Konzern" und "Controll-Co.".- Vermerk über eine Sitzung im Reichsverkehrsministerium am 29. Jan. 1940
Feindliches Vermögen im Protektorat Böhmen und Mähren, v.a. "Entjudung" der Wirtschaft, u.a. Reisebericht des Reichskommissars Dr. Ernst und eines Mitglieds des RJM nach Prag vom 16. bis zum 18. Mai 1940
Behandlung der sich im feindlichen Ausland freiwillig oder unfreiwillig aufhaltenden Deutschen
Norwegisches, niederländisches, belgisches und luxemburgisches Vermögen sowie VO vom 30. Mai 1940 (RGBl. I, S. 821)
Rentenzahlung an in Deutschland oder im neutralen Ausland befindliche Staatsangehörige von Feindstaaten
Einführung der VO über die Behandlung feindlichen Vermögens und über die Abwesenheitspflegschaft in den Gebieten von Eupen, Malmedy und Moresnet sowie VO vom 10. Juli 1940
Wirtschaftliche Unternehmungen der Feinde in Deutschland
Koordinierung des Wirtschaftskrieges zwischen Italien und Deutschland.- Besprechungen zwischen Vertretern der Reichsregierung und der Königlich Italienischen Regierung in Berlin vom 12. bis zum 14. Aug. 1940
Handelsverkehr in Frankreich nach dem Waffenstillstandsabkommen.- Sitzungen beim Sonderstab für Handelskrieg und wirtschaftliche Kampfmaßnahmen beim OKW vom 9. Juli sowie am 11. Juli 1940
Reichsjustizministerium (RJM), 1877-1945
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:18 MESZ