Propst Heinrich und der Konvent des Gotteshauses zu Beuron, Melchior von Tierberg zu Lautlingen und Heinrich Rieber, Bürger zu Ebingen, verkaufen an Graf Jos Niklaus zu Zollern für 1.125 fl rh an Gold, deren Empfang sie bestätigen, die Burg Ensisheim im Bärental mit allem Zubehör, allen Rechten und allen dazu gehörenden Eigenleuten. Die Aussteller verpflichten sich, dem Käufer bei auftretenden Schwierigkeiten innerhalb von 2 Monaten nach Aufforderung gerichtlich beizustehen, widrigenfalls sie der Graf zum Einlager nach Rottweil, Balingen, Hechingen oder Rottenburg mahnen kann. Die Aussteller sollen dem Grafen alle die Verkaufsobjekte betreffenden Schriftstücke (Briefe, Rodel, Register, Urkunden und Geschriften) aushändigen. Melchior und Heinrich Sätzlin, Brüder, erklären zu diesem Verkauf ihr Einverständnis Vermerke: Abschrift [17. Jh.] Dorsualvermerk: Lad LXXXIII, ad fasc. 2dus, No. 5; Vermerk der fürstlich hohenzollerischen Regierungskanzlei zu Sigmaringen (mit deren Siegel mit Papierdecke) vom 8. März 1790, daß im fürstlichen Archiv Sigmaringen nicht mehr das Original dieser Urkunde, sondern nur die vorliegende Urkundenabschrift zu finden war
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Propst Heinrich und der Konvent des Gotteshauses zu Beuron, Melchior von Tierberg zu Lautlingen und Heinrich Rieber, Bürger zu Ebingen, verkaufen an Graf Jos Niklaus zu Zollern für 1.125 fl rh an Gold, deren Empfang sie bestätigen, die Burg Ensisheim im Bärental mit allem Zubehör, allen Rechten und allen dazu gehörenden Eigenleuten. Die Aussteller verpflichten sich, dem Käufer bei auftretenden Schwierigkeiten innerhalb von 2 Monaten nach Aufforderung gerichtlich beizustehen, widrigenfalls sie der Graf zum Einlager nach Rottweil, Balingen, Hechingen oder Rottenburg mahnen kann. Die Aussteller sollen dem Grafen alle die Verkaufsobjekte betreffenden Schriftstücke (Briefe, Rodel, Register, Urkunden und Geschriften) aushändigen. Melchior und Heinrich Sätzlin, Brüder, erklären zu diesem Verkauf ihr Einverständnis Vermerke: Abschrift [17. Jh.] Dorsualvermerk: Lad LXXXIII, ad fasc. 2dus, No. 5; Vermerk der fürstlich hohenzollerischen Regierungskanzlei zu Sigmaringen (mit deren Siegel mit Papierdecke) vom 8. März 1790, daß im fürstlichen Archiv Sigmaringen nicht mehr das Original dieser Urkunde, sondern nur die vorliegende Urkundenabschrift zu finden war
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 156 T 1 Nr. 17 (a)
Repert. V, C b Nr. 4; Kasten F, Fach 216; ersetzt durch rot: B 53
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 156 T 1 Kloster Beuron (Augustiner): Urkunden
Kloster Beuron (Augustiner): Urkunden >> 1. Urkunden
1477 März 20 (1477 März 20 (Donnerstag nach Letare))
Urkunden
Siegler: 1) Siegelankündigung: Propst Heinrich und Konvent zu Beuron; 2) Siegelankündigung: Melchior von Tierberg; 3) Siegelankündigung: Heinrich Rieber
Überlieferungsart: Abschrift
Siegelbeschreibung: 1) Konventsiegel
Überlieferungsart: Abschrift
Siegelbeschreibung: 1) Konventsiegel
Heinrich; Propst, Beuron
Rieber, Heinrich; Bürger zu Ebingen
Sätzlin, Heinrich
Sätzlin, Melchior
Tierberg, Melchior von
Balingen BL
Bärenthal TUT
Ebingen, Albstadt BL
Ensisheim: Bärenthal TUT
Hechingen BL
Kolbingen TUT
Lautlingen, Albstadt BL
Renquishausen TUT
Rottenburg am Neckar TÜ
Rottweil RW
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:46 MESZ
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