Die ehemaligen Lehen der Meisenbug, die vormals an die Familie Eulner verkauft und 1675 von den Brüdern Wilhelm und Georg Meisenbug zurückgekauft ...
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Urk. 14, 8867
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Meisebug, Nr. 7
A I u, von Meysebug sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe M >> Me >> Meisenbug, von >> 1740-1769
1752 Oktober 07
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die ehemaligen Lehen der Meisenbug, die vormals an die Familie Eulner verkauft und 1675 von den Brüdern Wilhelm und Georg Meisenbug zurückgekauft worden waren, nämlich: 1.) das Burglehen mit Haus und Hof und zwei Hufen Land mit Zubehör zu Lichtenau [Burg in der Gemarkung der Stadt Hessisch Lichtenau, Werra-Meißner-Kr.], frei von Abgaben; 3.) 40 weitere Acker Land mit ihrem Zubehör in der Feldmark zu Lichtenau; 4.) die Verleihung der Kapelle des Heiligen Kreuzes vor Lichtenau; 5.) etliche Ländereien bei Velmeden [Stadtteil von Hessisch Lichtenau, Werra-Meißner-Kr.]; 6.) Germerode [Ortsteil der Gem. Meißner, Werra-Meißner-Kr.] mit Zubehör; 7.) das halbe Weissnersfeld; 8.) etliche Gehölze und Äcker, genannt das (Brandestroet), die (Hagelite) und das (Ludebacher Hoel), alles als Burg- und Mannlehen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Adolf Heinrich Germighausen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Adolf Heinrich Germighausen
Belehnte/r: Ernst Wolrad von Meisenbug, sowie in eventum Wilhelm Karl von Meisenbug
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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