Nachlass Leonhard Jansen (Bestand)
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N 59
Kreisarchiv Viersen (Archivtektonik) >> N Nachlässe und Privatsammlungen
Vorwort Der Brüggener Schriftsteller Leonhard Jansen (26.07.1906-22.01.1997) war geprägt von der Tradition der christlichen Soziallehre und der bündischen Jugend. Er hinterließ zwölf Romane sowie Erzählungen, Gedichte und Bühnenstücke, einige davon wurden als Hörspiele im Radio gesendet. Der Bestand enthält neben den Manuskripten und Erstausgaben der Veröffentlichungen auch unveröffentlicht gebliebene Werke wie den Roman "Flug ohne Flügel" und das umfangreiche autobiographische Werk "Ohne Brille gesehen" über die Kindheit und Jugend des Schriftstellers in Weimarer Republik, Drittem Reich und Nachkriegszeit.Leonhard Jansen hatte bereits 1992 Kontakt zum Kreisarchiv aufgenommen, mit dem Ziel, seinen Nachlass dort aufbewahren zu lassen. Er bereitete die Unterlagen vor, indem er sie sortierte und beschriftete. Die kurzen Informationen, die Jansen auf die jeweiligen Hefter der Manuskripte notierte, wurden von der Bearbeiterin in den einzelnen Verzeichnungseinheiten vermerkt. Der Bestand wurde dem Kreisarchiv von Jansens Kindern am 18.03.1997 als Depositum übergeben.Hinweis für die Benutzung: Jansen schrieb häufig auf der Rückseite alter Briefe, deren Inhalt möglicherweise, je nach Fragestellung, relevant sein könnte. In einigen Fällen wird in der Verzeichnungseinheit darauf hingewiesen.Die Verzeichnung erfolgte durch Annegret Hols im Oktober 2021.
Jansen, Leonhard
13 Kartons (14 KÄ)
Bestand
Margret Cordt: Der Brüggener Schriftsteller L.J. In: Heimatbuch des Kreises Viersen 1996, Viersen 1995, S. 34–39
Roman Bach: Leonhard Jansen, in: Heimatbuch des Kreises Viersen 1970, Viersen 1969, S. 284-287.
Zum 90. Geburtstag des Brüggener Autors und Ehrenbürgers Leonhard Jansen, Rheinische Post vom 25.07.1996, Beitrag von Angelika Hahn, Foto Walter Strucken
Roman Bach: Leonhard Jansen, in: Heimatbuch des Kreises Viersen 1970, Viersen 1969, S. 284-287.
Zum 90. Geburtstag des Brüggener Autors und Ehrenbürgers Leonhard Jansen, Rheinische Post vom 25.07.1996, Beitrag von Angelika Hahn, Foto Walter Strucken
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ