1418 Okt. 15 (St. Gallen aubend), [Schwäb.] Gmünd (Gemünd) Wilhelm von Yagshein der Ältere und Wilhelm von Yagshein, sein Sohn, verkaufen Georg von Wellwart zu Lauterburg (Luterburg) und seinen Erben um 841 fl rh ihre Leute und Güter, Eigen und Lehen, zu Essingen und in der Umgebung, nämlich Hans Röters Gut, das Lehenlein, das Heinz Prendlin zu einem Streitroß (hantroß) bebaut, des Dyemars Gut, des jungen Verherzapfen Gut, Heinz Pyhels Hofstatt, ferner Abgaben des Fürholtz von Mögglingen (Mecklingen) aus dem Zimmermann (Zymmerman), des Hans Zobel vom halben Kiffhaber¹ (Kyfenhaber), welcher Lehen der Herrschaft Oettingen (Ötingen) ist, und von einem Tagwerk Wiesen, das dazugehört, aber nicht Lehen ist, und des Hans Unbehowen vom Gießübel (Gyssübel), ferner eine Hofstatt am Dyemar, die Hofstatt, auf der die A. sitzen, soweit sie der Etter umfängt, ferner an Äckern: 4 1/2 Jauchert gen. der Burgacker, 1 1/2 Jauchert im Espental (Eschpental) oberhalb der Talwiese, 1 Jauchert, der an den zuvor gen. Acker anstößt und zuvor Fritz Schmid gehörte, 2 Jauchert vor dem Eichert (Aichach), an Hans Röters Acker anstoßend, 3 Jauchert an der Stürzelhalde (Stirtzelhaldin) gen. der Stürzelacker (Stirtzelacker), 1 1/2 Jauchert bei dem Erdfall (ert-val), auf der Byhlin Acker stoßend, 1/2 Jauchert, auf Heinz Mayrs Wiese am Tonenwang (Tunnenwang) stoßend, 2 1/2 Jauchert in Dickfaltern (im Dicken Affaltern), an Sitz Pöcken stoßend, 2 Jauchert in Dickfaltern, an des Zapfen Acker stoßend, ferner an Wiesen: 1 Tagwerk auf dem Ried (Riet), 2 Tagwerk, die Kunz Schniders waren, 2 Tagwerk am Schwägelhof (Swegelhof), die Heinz Müllers waren, 6 Tagwerk am Stockert (Stockach), an den Sauerbach (Surbach) anstoßend, ferner ein Weiherlein am Hagenbronn, ferner an Hölzern: den Teil der A. am Eichert gegen Osterbuch zu, das halbe Gerlachholz, dessen andere Hälfte Kestlins ist, ihren Teil am Hohholz, ihren Teil am Lichtenwald (Liechtenwald), ihren Teil an Halbrechtswiese, ihren Teil an Schachmayrs Täle, ihren Teil an Wettigsweiler (Wettigswyler), ihren Teil am Ammansbühl (Amanssbühel), der an Wettigsweiler anstößt, ihren Teil an Vallstetten, das Holz auf dem Zimmermann, das nicht in das Gut gehört, ihren Teil am Remserholz, ihre ganze Hofstatt auf dem Stürzel (Stirtzel) und etwa die Hälfte des Stürzels, ferner ihre zwei Hirtenrechte, deren eines 9 Viertel, das andere 9 Metzen Dinkel (korn) gilt, ferner die Mähder (medrun) zuunterst am Wehrenfeld (Werenfeld), die jetzt der alte Franck von Lautern (Lutrun) innehat, ferner die Kapfenhalde im Auerwang (Vrwang), ferner ihre Leibeigenen, die sie im Umkreis von zwei Meilen zwischen [Schwäb.] Gmünd und Aalen (Aulon) haben, ausgenommen Stephan und Georg Können Söhne, die sie Georg, dem Sohn des Fritz von Schnaitberg, übergeben haben, alles Eigen, außer dem oettingischen Lehen Kiffhaber. Sie versprechen, die Ansprüche Dritter auf diesen Besitz über Jahr und Tag abzuwehren. Als zum Einlager in [Schwäb.] Gmünd verpflichtete Bürgen setzen sie Ulrich Mangolt, die Brüder Konrad und Fritz von Schnaitberg und Jos Vetzer. Sr.: 1)-2) die A. und 3)-6) die Bürgen Ausf. Perg., besch. - 6 Sg. abg. - Rv.: der kauff-brieff umb Essingen ... Dr.: Species Facti 1766, Anhang Nr. 171 S. 235-237 ¹ Vgl. Grünenwald, Lehenbuch Oettingen Nr. 887 Anm. 2

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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