Zusammenbruch 1) der Deutsch-Evangelischen Heimstättengesellschaft (Devaheim),. 2) der Baugenossenschaft des Deutsch-Ev. Volksbundes,. 3) der Evangelischen Zentralbank Berlin.
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1OB 002 Konsistorium der Rheinprovinz, 938
1OB 002 Konsistorium der Rheinprovinz Konsistorium der Rheinprovinz
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1931-1933
Enthält: "Aus den Verhandlungen der Finanzreferentenbesprechung in München am 24. / 25. September 1931." (Hilfeleistung für die Devaheimsparer, 20 1/3 S.); Umfangreicher Schriftwechsel hinsichtlich der Geschädigten der Baugenossenschaft des Deutschen evangelischen Volksbundes in Mülheim/Ruhr; "Übersicht über die Hilfsmöglichkeiten bei Devaheim und Deuzag", "Die Durchführung der Hilfsaktion bei Devaheim und Deuzag" und Bericht, von Direktor A. Runck, Vorsitzender des Gläubigerausschusses bei Devaheim. September 1931; Niederschrift über die Verhandlungen des Beirats der Notgemeinschaft der Inneren Mission E. V. am 27. November 1931 (Abschrift); Zeitungsausschnitte: "Die Pfarrerbank", (Vorspiel zum Devaheim-Prozeß), "Der Zusammenbruch der Evangelischen Centralbank vor Gericht" und "Wie Runck zu den Geldern kam", Februar / März 1932, "Schädigung einer Baugenossenschaft", April 1932; Cremer & Co. - Freunde der Nazis und Hugenbergs, in: Rheinische Zeitung vom 27. Mai 1932; Reichsschutzbund der Geschädigten des Devaheim-Konzerns betr. "Hilfsaktion der Notgemeinschaft für die Devaheim Deuzag", 21. Juni 1932; Verwaltungsstreitsache Verband für Freidenkertum und Feuerbestattung e.V. gegen den Oberpräsidenten der Provinz Brandenburg und von Berlin, Abweisung der Klage wg. Flugblatt "Der Korruptionsskandal in der inneren Mission"; Bittgesuche von Konkursgläubigern des Volksbundes auf Unterstützung; Deutscher Ev. Kirchenausschuß, Berlin-Charlottenburg, betr. "Sanierung des Centralausschusses für die Innere Mission der deutschen ev. Kirche" (insges. 12 S.), März / Juli / September 1933; Haushaltsplan der Rheinischen Provinzialsynodalkasse für 1931, 17. Februar 1932; Aufstellung: Vom Provinzialkirchenrat im Kalenderjahr 1931 abgehaltene Kirchenkollekten einliegend: Schriftwechsel zu Konkurs und Sanierungswerk der Mülheimer Baugenossenschaft, Dezember 1931; Niederschrift über die am 10. September 1932 in Hagen stattgehabte Verhandlung zur Durchführung des Baugenossen-Hilfswerks (10 S.) Darin: Hermann Wagner: Irrwege der inneren Mission (16 S., 1931)
Konsistorium der Evangelischen Kirche im Rheinland
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
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09.01.2026, 11:12 MEZ
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