Ephoralarchiv Hannover-Neustadt (Bestand)
Show full titleLandeskirchliches Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
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H 9
Landeskirchliches Archiv Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> Landeskirchliches Archiv >> H - Kirchen und kirchliche Einrichtungen in der Stadt Hannover (Stadtkirchenarchiv)
1663-1855
Kurzbeschreibung: Bei Ordnungsarbeiten an den Ephoralarchiven Pattensen und Hannover-Limmer zwischen 1985 und 1988 wurden die Generalakten der Inspektion Hannover-Neustadt ausgesondert und diesem Bestand wieder beigefügt. Gleiches geschah mit den restlichen Spezialakten, die sich auf Kirchen der ehemaligen Inspektion bezogen, die inzwischen zu anderen Kirchenkreisen gekommen waren. Auch sie wurden wieder diesem Bestand beigefügt. 1989 wurde der Gestamtbestand neugeordnet und das folgende Findbuch angelegt. An dem Bestand hervorzuheben sind die Kirchen- und Schulberichte der Ephorie (Nr. 6-31). Als Ersatz für die älteren Generalkirchenvisitationen eingeführt, gewähren sie einen sehr präzisen Einblick in das kirchliche und schulische Leben der einzelnen Gemeinden zwischen 1760 und 1832.
Kurzbeschreibung: Um die drei altstädtischen Gemeinden, die unter einem geistlichem Ministerium zusammengeschlossen waren, und die Schloßkirche legte sich von 1642-1851 - einem Kranz vergleichbar - die Inspektion Hannover-Neustadt. Das starke Anwachsen der beiden Städte Hannover und Linden zwang um 1850 zu einer neuen Einteilung der Inspektionen. Die Landgemeinden um Hannover wurden zu einer Inspektion zusammengeschlossen, deren Superintendent von 1851 bis 1859 in Hainholz und danach in Limmer seinen Sitz hatte. Aus dieser lnspektion entstand später der Kirchenkreis Hannover-Limmer. Neben der Inspektion Limmer wurde 1868 die Inspektion Hannover mit dem Superintendentursitz an der Schloßkirche gebildet. Sie umfaßte die Vorortgemeinden der Garten- und Christuskirche sowie Linden und Ricklingen. Damit war die Inspektion Hannover-Neustadt aufgehoben. Vermutlich wurden schon bei der Bildung der Inspektion Pattensen 1794 einige Generalakten aus dem Ephoralarchiv Hannover-Neustadt nach Pattensen abgegeben; in jedem Fall wurden bei Gründung der Inspektion Hainholz/Limmer die Spezialakten der einzelnen Kirchengemeinden und einige Generalakten dorthin abgegeben. Der Rest der Ephoralakten verblieb im Pfarrarchiv der Neustädter Kirche. Das Pfarrarchiv der Neustädter Kirche überstand die Bombardierung Hannovers im 2. Weltkrieg fast unbeschädigt. Dafür gingen im Leinehochwasser 1946 große Teile des Pfarrarchivs verloren, da sie nach der Flutung unsachgemäß getrocknet wurden; diese wurden bei den 1950 beginnenden Ordnungsarbeiten teilweise kassiert. Ob sich darunter auch Teile des Ephoralarchivs befanden, ließ sich nicht mehr feststellen. 1950 bis 1952 ordnete Archivordner Pastor i.R. Fritz Garbe das Neustädter Pfarrarchiv. Dabei sonderte er die Akten des ehemaligen Ephoralarchivs aus und bildete daraus einen eigenen Bestand im Stadtkirchenarchiv Hannover. Das Stadtkirchenarchiv wurde im Turm der Neustädter Kirche untergebracht. Einen Bericht über die Ordnungsarbeiten gab Fritz Garbe in seiner Publikation "Inventare der Archive des Kirchenkreises Hannover I", Göttingen 1959 (= Inventare kirchlicher Archive Niedersachsens, H. 15).
Kurzbeschreibung: Um die drei altstädtischen Gemeinden, die unter einem geistlichem Ministerium zusammengeschlossen waren, und die Schloßkirche legte sich von 1642-1851 - einem Kranz vergleichbar - die Inspektion Hannover-Neustadt. Das starke Anwachsen der beiden Städte Hannover und Linden zwang um 1850 zu einer neuen Einteilung der Inspektionen. Die Landgemeinden um Hannover wurden zu einer Inspektion zusammengeschlossen, deren Superintendent von 1851 bis 1859 in Hainholz und danach in Limmer seinen Sitz hatte. Aus dieser lnspektion entstand später der Kirchenkreis Hannover-Limmer. Neben der Inspektion Limmer wurde 1868 die Inspektion Hannover mit dem Superintendentursitz an der Schloßkirche gebildet. Sie umfaßte die Vorortgemeinden der Garten- und Christuskirche sowie Linden und Ricklingen. Damit war die Inspektion Hannover-Neustadt aufgehoben. Vermutlich wurden schon bei der Bildung der Inspektion Pattensen 1794 einige Generalakten aus dem Ephoralarchiv Hannover-Neustadt nach Pattensen abgegeben; in jedem Fall wurden bei Gründung der Inspektion Hainholz/Limmer die Spezialakten der einzelnen Kirchengemeinden und einige Generalakten dorthin abgegeben. Der Rest der Ephoralakten verblieb im Pfarrarchiv der Neustädter Kirche. Das Pfarrarchiv der Neustädter Kirche überstand die Bombardierung Hannovers im 2. Weltkrieg fast unbeschädigt. Dafür gingen im Leinehochwasser 1946 große Teile des Pfarrarchivs verloren, da sie nach der Flutung unsachgemäß getrocknet wurden; diese wurden bei den 1950 beginnenden Ordnungsarbeiten teilweise kassiert. Ob sich darunter auch Teile des Ephoralarchivs befanden, ließ sich nicht mehr feststellen. 1950 bis 1952 ordnete Archivordner Pastor i.R. Fritz Garbe das Neustädter Pfarrarchiv. Dabei sonderte er die Akten des ehemaligen Ephoralarchivs aus und bildete daraus einen eigenen Bestand im Stadtkirchenarchiv Hannover. Das Stadtkirchenarchiv wurde im Turm der Neustädter Kirche untergebracht. Einen Bericht über die Ordnungsarbeiten gab Fritz Garbe in seiner Publikation "Inventare der Archive des Kirchenkreises Hannover I", Göttingen 1959 (= Inventare kirchlicher Archive Niedersachsens, H. 15).
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
01.04.2025, 1:47 PM CEST
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