UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XVIII
Enthält: Anwesend: Rektor Besold Magirus, Nicolai, Neuffer, Rümelin, Plachetius, Gailfus; 1.) Frage der Einquartierung der zu erwartenden kaiserl.Räte, Herr Kanzler, Herr Oberkommissar Lang, an die Universität. (Colb). [UAT 2/18, Bl. 164]; 2.) Gesuch eines Obristenleutnants im Kollegium, um Abordnung je eines Vertreters von der Universität und der Stadt zu ihm; (Gerhardt, Neuffer). [UAT 2/18, Bl. 164]; 3.) Beschwerde der Gmälinischen Söhne, daß Heinrich Schloßberger ihr Haus auf 2 Jahre gemietet, diesen Termin aber nicht eingehalten habe. Bitte um Befreiung des Hauses von den Soldaten. Entschuldigung des Dr. Eckher für seinen Schwager. Angebot, die Miete zu entrichten. [UAT 2/18, Bl. 164]; 4.) Anordnung für den Syndikus, Kapitän Schönfeld (Anm. 1) die wöchentl.Steuer zu erlegen. [UAT 2/18, Bl. 164']; 5.) Weigerung der Universität, in der Gmälinschen Sache mit Geld zu helfen. Ratschlag an die Söhne, sich an den Obristenleutnant Fleckhamer zu wenden. [UAT 2/18, Bl. 164']; 6.) Dr. Neuffer berichtet, Obristenleutnant Fleckhamer fordere, daß die Universitätsverwandten Naturalien an das frstl.Kollegium liefere. Anm. 1: Kapitän Schönfeld: vgl. UAT 2/18,162.
Akte
Acta Senatus, Bd. XVIII
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Gemeinfrei
17.12.2025, 09:40 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bb Vertretungs- und Beratungsorgane (Tektonik)
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